Fehlstart der ersten Mannschaft

Nach einer sieglosen Vorbereitung, welche durch viele Absenzen geprägt war, startete unsere erste Mannschaft gegen die Nachbarn aus Roggwil in die neue Viertligasaison. Trainer Lanz stellte eine sehr junge Mannschaft auf, die im ersten Saisonspiel Lehrgeld zahlen musste.

 

Aarwangen führte zwar über das ganze Spiel gesehen die feinere Klinge und wusste spielerisch einige Male zu überzeugen, dennoch schaute für den betriebenen Aufwand verhältnismässig wenig heraus.

So war die erste Halbzeit in einer kampfbetonten Partie, welche durch lange Bälle und eine harte Zweikampfführung des Gastes aus Roggwil geprägt wurde, sehr ausgeglichen, obwohl der FCA zu den besseren Chancen kam. Aeschlimann scheiterte bereits in den ersten 10 Minuten zweimal am herausragenden FCR Torhüter Mattli, auf der Gegenseite gab es einige brenzlige Penaltyszenen und gefährliche Standards zu notieren.

In der 23. Minute schien dann der Bann gebrochen. A. Mathys, der auf der ungewohnten Sechserposition auflief, zimmerte den Ball nach einem Energieanfall aus rund 20 Metern in die linke untere Ecke zur viel umjubelten Führung des Heimteams. Roggwil reagierte jedoch und setzte die Hintermannschaft der Aarwanger vermehrt unter Druck. Nach einem haarsträubenden Fehler im Spielaufbau sah der Unparteiische im Zweikampfverhalten von Schädler einen Regelverstoss und entschied, zum Entsetzen vieler Aarwanger, auf Strafstoss. Vielleicht war es auch ausgleichende Gerechtigkeit, hätte der Schiedsrichter doch zuvor schon zweimal auf Elfmeter für die Gäste entscheiden können. Die zweite Mannschaft aus Roggwil verwandelte den Penalty souverän zum Ausgleich. Kurz vor der Pause kam der stark aufspielende Niederhauser, welcher zuvor auf der linken Seite die Roggwiler Hintermannschaft mächtig durchgewirbelt hatte, mit einem Volley zu einer weiteren Riesenchance, welche er von Mattli pariert sah…

 

Nach der Pause wollte der FCA weiter Druck ausüben und sich Chancen herauskombinieren, was zu Beginn auch sehr gut gelang. Bereits in der 48. Minute scheiterte Aeschlimann ein weiteres Mal am gegnerischen Goalie. Auch Marco Schütz und Aussenverteidiger Jenzer reüssierten nach teils sehr ansehnlichen Kombinationen nicht, stand doch immer der Roggwiler Matchwinner Mattli oder das eigene Unvermögen dazwischen.

Roggwil auf der anderen Seite stand defensiv sehr solid und blieb mit Kontern stets gefährlich. So führte ein solcher in der 79. Minute nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten zum 1:2 für die Gäste. Die erste Mannschaft aus Aarwangen war geschockt und versuchte noch einmal alles, konnte aber nicht mehr viele gefährliche Aktionen kreieren. So plätscherten die letzten Minuten dahin und der FCR brachte den knappen Vorsprung taktisch clever über die Zeit.

Der FCA war zwar über die kompletten 90 Minuten die bessere Mannschaft, Roggwil auf der anderen Seite spielte aber überlegter und holte sich die 3 Punkte durch ihre Effizienz und eine kämpferisch gute Leistung. Bereits am nächsten Freitag, 18. August 2017, gibt es die Chance zur Wiedergutmachung. Dann gastiert der FCA bei einem anderen 3. Liga Absteiger in Herzogenbuchsee zum Derby. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

 

Samuel Wüthrich

 

Sportplatz Hubel – 110 Zuschauer

Tore: 23. A. Mathys 1:0; 34. Künzi (P) 1:1; 79. Ammann 1:2

Aufstellung: M’Barki; Jenzer, Wüthrich, T. Schütz, Schädler; S. Cucuzza, M. Schütz, A. Mathys, Niederhauser; Bucher; Aeschlimann

 


Ansprechende Leistung gegen den Aufstiegskandidaten aus Herzogenbuchsee!

 

Die erste Mannschaft des FC Aarwangen wusste bereits nach der Niederlage vom letzten Sonntag in Kirchberg, dass sie nur noch ein Derbysieg gegen den FC Herzogenbuchsee vor dem Abstieg retten könnte. Auch wenn man im letzten Spiel Rilindja nächsten Sonntag besiegen würde, steht der Abstieg als schlechtester Drittletzter aller 3. Liga Gruppen bereits fest.

 

Das Heimteam nahm sich für den Kampf gegen den FCH einiges vor und wollte nach zuletzt mehreren empfindlichen Niederlagen endlich wieder Spass am Fussball haben. Dies gelang sehr gut und der FCA konnte mit einer defensiveren Taktik das Spiel ziemlich gut neutralisieren. In der 27. Minute wurde allerdings das erste Mal die Glücksgöttin Fortuna benötigt. Nach einem langen Ball in die Spitze scheiterte der Gast an der Latte, den Nachschuss konnte Torhüter Wyss entschärfen. Der Rest der ersten Halbzeit war dann geprägt von vielen Standardsituationen und langen Bällen, wobei klare Torchancen fehlten. Die erste Mannschaft lag jedoch im Fahrplan und konnte erhobenen Hauptes zum Pausentee in die Kabine gehen.

 

In der 52. Minute kamen die Hausherren zu zwei guten Abschlüssen. Zuerst scheiterte Brkic und anschliessend Mathys. Der FC Herzogenbuchsee führte jedoch ein wenig die feinere Klinge und ging in der 58. Minute in Führung. Nach einem immer länger werdenden Freistoss klatschte der Ball an den Pfosten und die Aarwanger brachten den Ball nicht weg, wobei sich der Stürmer vom FCH bedankte und zum 0:1 einschob. Nur eine Zeigerumdrehung später wurde der FCA eiskalt für seine taktische Undiszipliniertheit bestraft. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung lancierte Buchsi mit einem langen Ball ihren Stürmer, der die verbliebene Aarwanger Hintermannschaft überlief und eiskalt an Wyss vorbei in die untere linke Ecke traf.

 

Der FCA konnte sich noch einmal auffangen und versuchte alles, um zurück ins Spiel zu kommen. Es konnten einige Standards ausgeführt werden und Aeschlimann wurde in aussichtsreichster Position fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen. Dennoch hätte die Niederlage, nachdem der FCA gegen vorne noch einmal alles versucht hatte, auch höher ausfallen können, scheiterte Herzogenbuchsee doch einige Male nach ihren Kontern.

 

Der Klassenerhalt wurde nicht in diesem Spiel gegen den FCH vergeben, sondern in den wichtigen Kellerduellen der Rückrunde sowie bei einigen verpassten Gelegenheiten in der Herbstrunde. An diesem Mittwoch stimmte die Leistung und die erste Mannschaft konnte, trotz der traurigen Gewissheit des Abstiegs, den Hubel erhobenen Hauptes verlassen.

 

Ein riesiges Dankeschön geht an die Fans, welche uns an diesem Mittwochabend vor Auffahrt sehr zahlreich unterstützt haben – so macht es Spass!

 

Samuel Wüthrich

 

 

 

Hubel, Aarwangen – 100 Zuschauer

 

 

 

Aufstellung: Wyss; Schädler (Man. Schütz), Wüthrich, Zulic (Jenzer), A. Mathys; Niederhauser (Schneider), Bucher, Schütz, L. Picci (F. Picci); Brkic; Aeschlimann (M. Müller)

 


Schmerzhafte Niederlage gegen den FC Kirchberg

Der FC Aarwangen verliert auswärts gegen den FC Kirchberg mit 7:2 und kommt damit nicht aus dem Abstiegsstrudel heraus. Die Partie schien lange Zeit ausgeglichen und ein Punktegewinn lag in der Luft. Als jedoch der Gast gegen Ende alles nach vorne warf um einen Anschlusstreffer zu realisieren, endete dieses Vorhaben in ein Debakel.

 

Der FC Aarwangen hatte sich viel vorgenommen an diesem sonnigen Sonntag. Bereits um 09:30 versammelte sich die erste Mannschaft beim „Gasthof zum Wilden Mann“ um ein proteinreiches Frühstück zu sich zu nehmen und gestärkt in den Tag zu starten.

 

Coach R.Lanz stellte die Startformation ein wenig um und liess von der ersten Minute an ein aggressives Pressing spielen. Aus diesem Grund fanden während des ganzen Spiels viele Auswechslungen auf der Seite der Aarwanger statt um das Tempo stets hochhalten zu können. Schon nach drei Spielminuten gelang es L.Picci dank des frühen Pressings auf der linken Angriffsseite den Ball zu erobern und P.Aeschlimann in der Mitte anzuspielen, der den Ball gekonnt in die linke untere Ecke versenkte. Das Spiel startete somit ideal für den FCA während der Gegner mit den Gedanken

noch in der Umkleidekabine war. Das Tempo der Partie blieb während der Startphase hoch und es entstanden auf beiden Seiten gefährliche Chancen. In der 12. Minute nutzte der FCK eine solche Chance, nachdem die Abwehr einen hohen Ball auf den Flügel unterschätzte und die darauffolgende Flanke mit dem Kopf verwertet werden konnte. Das Spiel blieb auch nach dem Gegentreffer ausgeglichen, doch die Gastgeber gaben nun den Rhythmus vor. Die Aarwanger wehrten sich vermehrt mit Fouls im Mittelfeld um die schnellen Angriffe früh zu unterbinden. Ein solches Foul auf der rechten Spielfeldseite führte nach einem Freistoss zum Führungstreffer des FCK. Die Zuordnung hatte nicht gestimmt und so kam ein gegnerischer Stürmer ohne Bedrängnis als erster an den Ball und musste nur noch einschieben. Die Aarwanger liessen jedoch die Köpfe nicht hängen und spielten ihr Spiel mutig weiter. Dies zahlte sich aus, als M.Schütz einen langen Ball per Kopf auf das Gehäuse brachte. Der Keeper konnte zwar den Ball parieren, lenkte ihn jedoch unglücklich auf den eigenen

Verteidiger, der den Ball unfreiwillig ins eigene Tor unterbrachte. So stand es 2:2 und wenige Minuten später beendete der Unparteiische die erste Hälfte.

 

Die Equipe nutzte die Pause um neue taktische Impulse von R.Lanz aufzunehmen. Durch die vielen Wechsel mussten die Spieler sehr flexibel und anpassungsfähig sein um sich ohne Leistungsabfall ins Spielgeschehen einfügen zu können. Die Spieler fühlten einen möglichen Punktegewinn an diesem Tag, da man schon seit mehreren Spielen nicht mit einem neutralen/positiven Resultat in die Halbzeitpause gegangen war.

 

Auf dieses positive Gefühl der Aarwanger reagierte der FCK gleich in der ersten Minute nach dem Wiederanpfiff mit einem Genickschlag: Nach einem Eckball war die Abwehrreihe ein weiteres Mal zu weit vom Gegner entfernt und so kullerte der Ball durch den ganzen Strafraum, bis am anderen Ende ein Kirchberger den Ball via Flachschuss in die kurze Ecke einschob. Der FCA hatte trotz den vielen ermahnenden Worte während der Pause den Start in die zweite Hälfte komplett verschlafen. Mit Mühe versuchte sich die erste Mannschaft wieder zurück ins Spielgeschehen zu kämpfen. Das gleiche Tempo wie in der ersten Halbzeit konnte jedoch nicht erreicht werden und auch der aggressive Spielstil liess immer  mehr nach. Die Kombinationen im Mittelfeld waren teilweise recht anschaulich und man kämpfte sich bis vor den gegnerischen Strafraum, der letzte Pass in die Tiefe fehlte aber. Und so plätscherte die Partie etwas vor sich hin, bis zum Zeitpunkt eines erneuten Tors des FCK der aus sehr abseitsverdächtiger Position getroffen hatte. Jegliches reklamieren beim Schiedsrichter änderte jedoch nichts am neuen Spielstand. Auf der Uhr waren noch 15 Minuten zu spielen und so entschloss Trainer Lanz alles nach vorne zu werfen um doch noch einen Punkt aus Kirchberg mitzunehmen. Leider war die Mannschaft zu keiner Reaktion mehr imstande und so folgte eine sehr dunkle Schlussphase für den Gast aus Aarwangen. Man hatte auf eine 3er Abwehrkette umgestellt um noch eine Schlussoffensive zu starten, doch der FCK nutzte die zusätzlichen Freiräume in der Abwehr bei jedem Konter schamlos aus. Innerhalb von 10 Minuten musste sich die aarwanger Hintermannschaft gleich drei Mal geschlagen geben.

 

Das hohe Schlussresultat schmerzt sehr, da man lange gut mitgehalten hatte und auch ein Punktgewinn in greifbarer Nähe war. Es entspricht auch nicht der Leistung der Aarwanger, die bis zur 75. Minute eine gute Partie zeigten. In der Schlussviertelstunde zerfiel die Mannschaft regelrecht in sich zusammen, die vielen Wechsel und die offensivere Aufstellung konnten von der Equipe nicht wunschgemäss umgesetzt werden und so endete diese Partie im völligen Chaos. Die Moral der Truppe ist stark angeschlagen und trotzdem gilt es nochmals für die letzten zwei Spiele die Ärmel hochzukrempeln und das bestmögliche rauszuholen um den Abstieg doch noch zu verhindern.

 

Fabio Picci

 

Birkenring, Kirchberg – 100 Zuschauer

Tore: 3‘ P.Aeschlimann (L.Picci) 0:1, 12‘ 1:1, 21‘ 2:1, 25‘ Eigentor (M.Schütz) 2:2, 46‘ 3:2, 76‘ 4:2, 81‘

5:2, 83‘ 6:2, 90‘ 7:2


FC Aarwangen – FC Langnau 3:4

Die Abwärtsspirale der Aarwanger geht weiter!

 

Der FCA verliert das 5(!). Spiel in Folge. Gleichzeitig konnte der FC Rilindija ihr Spiel gegen den KF Shqiponja gewinnen, sodass die Aarwanger drei Spiele vor Ende der Meisterschaft auf einem Abstiegsplatz stehen.

 

Nach einem verschlafenen Start lag man gegen den Gast aus Langnau bereits nach einer halben Stunde 0:3 zurück. Da ist es schwierig, doch noch ein positives Resultat zu erzielen. Dennoch war es am Ende ganz knapp und ein Unentschieden wäre zwar möglich, über das ganze Spiel gesehen jedoch unverdient gewesen.

 

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Die Langnauer spielten zwei Mal gut durch die Abwehrreihen des FCA und verwerteten effizient zwei Tore. Das dritte Tor entstand durch einen Fehler und wurde den Gästen quasi geschenkt. Der FCA kam hingegen nur durch Standards zu zwei bis drei Halbchancen. Das Spiel fand in der ersten Halbzeit vor allem in der Hälfte der Aarwanger statt. Die Gäste hatten mehr vom Spiel und waren ganz klar die bessere Mannschaft.

 

Dass der Unterschied nicht so gross ist, wie das Spiel bis dahin den Anschein machte, zeigte der FCA zu Beginn der zweiten Halbzeit. Das Spiel verlagerte sich nun in die Spielfeldhälfte der Emmentaler und der FCA kam prompt durch Getter Aeschlimann zum ersten Tor des Spiels. Der FCA hatte nun weitere gute Spielaktionen nach vorne, welche zu guten Torchancen führten. Der Anschlusstreffer wollte jedoch nicht fallen. Ganz nach der Fussballweisheit "wer sie vorne nicht macht, der kriegt sie hinten rein", gelang den Langnauern der entscheidende Treffer zum 1:4. Mit zwei Treffern in der Schlussphase versuchte der FCA nochmals alles, um zumindest zu einem Punkt zu kommen. Aeschlimann durch einen Penalty und Cucuzza A. mit einem herrlichen Weitschusstreffer brachten die Aarwanger auf ein Tor heran. Die Tore fielen jedoch zu spät, um an der Punkteverteilung noch etwas zu ändern.

 

Der FCA muss so einen weiteren Rückschlag erleiden. Die Mannschaft wiederholt feststellen, dass eine gute Leistung während 30 Minuten nicht ausreicht, um in dieser Liga gegen einen Gegner Punkte zu holen. Insbesondere in der Startphase präsentierte sich die Mannschaft unorganisiert, verunsichert und unter ihrem Wert. Es bleibt zu hoffen, dass man dies in der Schlussphase der Meisterschaft ablegen kann und so wieder Punkte holt. 

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 100 Zuschauer

 

Tore: 46. / 84. Aeschlimann, 88. Cucuzza A.

 

 

Aufstellung: Wyss, Mathys A., Zulic (Schütz T.), Wüthrich, Niederhauser, Bucher (Schütz M.), Picci L. Schütz M., Müller (Cucuzza A.), Picci F. (Schneider), Aeschlimann


Vierte Niederlage in Serie für die 1. Mannschaft

 

Nach einer ansprechenden 1. Halbzeit verliert der FC Aarwangen das Derby in Langenthal bei starken Regenschauern mit 4:1! Ausschlaggebend waren wieder einmal die individuellen Fehler sowie die Passivität in der Zweikampfführung der ersten Mannschaft.

Die Partie war gerade einmal 20 Sekunden alt und der Gast aus Aarwangen hatte noch keinen Ballkontakt zu verzeichnen, als die Langenthaler das erste Mal jubeln konnten. Das Heimteam erwischte Torhüter Bria, der den gesperrten Wyss vertrat, mit einem Lob aus rund 40 Metern. Der FCA liess jedoch die Köpfe nicht hängen und biss sich in der Partie fest. In der 11. Minute gelang schliesslich nach einer schönen Kombination über die linke Seite der Ausgleich, Marco Schütz traf nach einer feinen Vorlage von Luca Picci.

Danach hatte der FCA, geschuldet durch die Passivität der Langenthaler, für einige Minuten mehr vom Spiel. Diese Phase wurde jedoch durch einen Treffer des FCL nach einem Eckball, bei welchem der Gast wieder einmal zu zögerlich zu klären versucht hatte, beendet und so rannte man nach 18 Minuten wieder einem Rückstand nach. Bis zur Pause gab es dann immer wieder gute Ansätze im Offensivspiel der Aarwanger, Tore fielen jedoch keine mehr.

Die erste Mannschaft spürte, dass grundsätzlich in der Rankmatte etwas zu holen wäre und wollte zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Zacken zulegen. Dies misslang jedoch gründlich, hatten doch die Langenthaler nach dem Pausentee die Überhand im Mittelfeld. Zuerst verschossen die Hausherren noch einen Strafstoss, anschliessend überlisteten sie das zu weit auseinander stehende Kollektiv des FC Aarwangen noch diverse Male und schossen zwei weitere Tore zum schlussendlich verdienten Sieg. Der FCA seinerseits verzeichnete in einer enttäuschenden zweiten Halbzeit, in der man wieder einmal nicht erkennen konnte, um was es beim Team von Trainer Lanz geht, keine einzige gute Torchance.

Im nächsten Spiel gegen Langnau (Samstag 13.05.17, 16:30 Uhr im Hubel) ist nun eine Reaktion gefordert, will man nicht wieder unter den Strich fallen. Die Alarmglocken läuten nun definitiv!

 

Samuel Wüthrich

Rankmatte, Langenthal – 100 Zuschauer

Aufstellung: Bria (71. M’Barki); Mathys, Zulic (69. Jenzer), Wüthrich, Niederhauser (82. T. Schütz); Bucher; L. Picci (77. A. Cucuzza), E. Müller (71. Man. Schütz), M. Schütz (89. L. Picci), F. Picci (74. Schneider); Aeschlimann (74. S. Cucuzza)

 


Klare Derby-Niederlage im Hubel

Der FC Aarwangen verliert die Begegnung gegen den Nachbarn aus Roggwil mit 5:1. Die verschlafene Startphase und der Klassenunterschied waren die Ausschlaggebenden Merkmale die zu dieser hohen Heimniederlage führten.

 

Perfekte Bedingungen herrschten im Hubel: Sonniges Wetter, viele Zuschauer und eine spannungsgeladene Derby-Atmosphäre. Die Aarwanger waren gewillt dem Favoriten aus Roggwil ein Bein im Spitzenkampf zu stellen und wichtige Punkte für den Ligaerhalt zu sichern. Leider war die Spannung schon nach der Startviertelstunde verpufft und der Wille der Aarwanger gebrochen. Nach drei Minuten fand ein Steilpass in die Schnittstelle den Weg zum gegnerischen Stürmer, der P.Wyss keine Chance liess. Darauf folgten zwei Eckbälle, die zu einem frühen Zeitpunkt die Entscheidung brachten. Der erste landete nach einem Durcheinander im Strafraum hinter der Linie und der zweite flog direkt via Innenpfosten mirakulös ins Netz. So stand es nach nur 18 Minuten 3:0 und die neutralen Zuschauer waren etwas geschockt, dass dieses Derby auf eine derart einseitige Weise gestartet war, da man sich doch ein wenig mehr Gegenwehr erhofft hatte. Die Schwarz-Weissen liessen jegliche Kämpfermentalität vermissen und waren mit der Situation sichtlich überfordert. Die Roggwiler verwalteten nun das Resultat und liessen so auch das Heimteam ins Spiel finden. Nach einer knappen halben Stunde Spielzeit wurde Aeschlimann regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht. Den Strafstoss verwandelte L.Picci mit einem satten Schuss in die Mitte des Tores und verkürzte somit die Distanzen. Das änderte jedoch nichts am Spielgeschehen. Roggwil war immer noch das dominante Team und Aarwangen versuchte mit vereinzelten Nadelstichen etwas in der Offensive zu kreieren.

 

In der Halbzeit versuchte Coach R. Lanz die Equipe mit einer leidenschaftlichen Halbzeitansprache zu einer Reaktion zu animieren. Tatsächlich hatte der FCA nach dem Pausentee seine stärkste Phase in dieser Partie. Dem FCA gelangen nun ein paar schöne Kombinationen mehr als noch im ersten Durchgang, nicht zuletzt dank der kurzzeitigen Passivität des FC Roggwil. Doch die Aarwanger konnten auch diese Phase des Spiels nicht zu ihren Gunsten nutzen. Zu harmlos waren die Spielzüge nach vorne, zu zögerlich das Pressing auf den ballführenden Spieler. In der 70. Minute verwarf auch der letzte Optimist die Hände, als der vierte Gegentreffer, nach einer ungenügenden Abwehrleistung, zustande kam. Kurz vor Schluss fiel noch das, in der Höhe nicht unverdiente, 5:1 Schlussresultat.

 

Zu keinem Zeitpunkt des Spiels gelang es dem FC Aarwangen den Gegner in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Der Klassenunterschied war zu gross um mit diesem Gegner mitzuhalten. Jedoch sind in der Meisterschaft nicht diese Spiele für den FCA entscheidend, sondern die Direktbegegnungen mit den Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte. Um diese zu gewinnen muss aber noch ein grosses Stück Arbeit in den nächsten Trainingseinheiten geleistet werden.

 

Fabio Picci

 

Hubel, Aarwangen – 180 Zuschauer

 

Tore: 3‘ 0:1, 8‘ 0:2, 18‘ 0:3, 25‘ L.Picci 1:3, 70‘ 1:4, 88‘ 1:5


Auswärtsniederlage gegen den FC Zollbrück!

Nach einer engagierten Leistung verliert das Lanz-Team gegen den derzeitigen

Leader der Gruppe 4 mit 4:1. Das Resultat fällt etwas zu hoch aus, konnte man dem Gegner bis zur 60. Minute Paroli bieten und das Spiel relativ ausgeglichen gestalten. Der FCA spielte zum ersten Mal in der neuen Formation 3-4-3. Trainer Lanz erhoffte sich durch Systemänderung vor allem einen psychologischen Effekt zu erwirken.

Nach den enttäuschenden Auftritten in den letzten Spielen war eine Veränderung dringend notwendig.

 

Der FCA hatte zu Beginn des Spiels vor allem in der Defensive Mühe mit der Zuteilung. Der Gegner konnte immer wieder lange Bälle hinter die Abwehr schlagen und kam so zu mehreren gefährlichen Torchancen. Auch im Offensivspiel klappte es zu Beginn nicht wunschgemäss. Man stand einander vor allem im Flügelspiel

teilweise im Weg, weshalb man sich nur selten über Aussen durchsetzen vermochte. Dies klappte im Zentrum viel besser. Emminho und die Schütz-Brothers kamen gut ins Spiel. Defensiv wurde das Zentrum zugemacht und Offensiv konnte man immer wieder Nadelstiche setzen. Zugegebenermassen waren es vor allem Distanzschüsse aus 20 bis 30 m, welche nur mässig Torgefahr bedeuteten. Das Heimteam aus Zollbrück war da viel konkreter. Nach einem sehenswerten Spielzug ging der FC Zollbrück in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge konnte das Heimteam ein paar gute Torchancen verzeichnen, welche jedoch nicht verwerten wurden. Je länger das Spiel dauerte, umso besser kamen die Aarwanger ins Spiel. Zollbrück liess sich in die eigene Platzhälfte zurückfallen und überliess den Aarwangern den Ball. Diese konnte jedoch, abgesehen von einem gut getreten Freistoss durch Schütz Marco, keine nennenswerten Torchancen herausspielen.

 

Die zweite Halbzeit ging so weiter, wie die erste aufgehört hat. Die Aarwanger

konnten an die gute Leistung anknüpfen und kamen gleich zu einem Freistoss in

aussichtsreicher Position. Der Torwart des Heimteams pariert jedoch den sehr

gut getreten Freistoss von Picci L. zur Ecke. Danach folgte ein kleiner Einbruch in der Hintermannschaft des FCA. Das Heimteam kam gleich drei Mal hintereinander zu sehr guten Torchancen. Die dritte Chance wurde eiskalt verwertet und es Stand 2:0 (55. Spielminute). Danach war der FCA wieder am Zug. Zuerst hatte Schütz Marco ein riesen Torchance liegen gelassen und eine Minute später erzielte Picci L. den Anschlusstreffer mit dem Kopf!!! Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur knapp 10 Minuten später erhöhte das Heimteam auf 3:1 und kurze Zeit später sogar auf 4:1. Nach dem Anschlusstreffer der Aarwanger in der 65. Minute wollte man unbedingt den Ausgleichstreffer erzielen. Man operierte vor allem mit langen Bällen und vergass wieder Fussball zu spielen. Der Ball wurde so schnell wieder verloren, zum Teil schon im Aufbauspiel, sodass die Aarwanger in der Schlussphase ausgekontert wurden und zwei Gegentreffer kassierten.

 

Die Mannschaft kann trotzdem stolz sein auf ihre Leistung. Heute hätte alles passen müssen, um mindestens einen Punkt aus Zollbrück mitzunehmen. Positiv stimmt, dass man der Mannschaft die Verunsicherung nicht so sehr angemerkt hat, wie in den letzten Spielen. Zudem braucht die Mannschaft etwas Zeit, um sich auf das neuen Spielsystem anzupassen.

 

 

Nermin Zulic

 

Zollbrück: 100 Zuschauer

 

Tore: 65. Picci L.

 

Aufstellung:

Wyss, Mathys Adrian, Bucher, Wüthrich, Picci F. (Schädler), Schütz

Marco, Schütz Manuel (Zulic), Niederhauser, Schneider (Cucuzza S.), Müller,

Picci L.


Wo bleibt der Kampfgeist?

 

Die Gäste aus Aarwangen verlieren nach einer in diversen Belangen ungenügenden Leistung das 6-Punkte-Spiel im Strichkampf beim SC Huttwil mit 4:3!

Die erste Halbzeit ist rasch erzählt: Huttwil ist aufsässig, gewinnt die Zweikämpfe im Mittelfeld und Aarwangen kann kein gepflegtes Aufbauspiel aufziehen. Zu vielen gefährlichen Torchancen kommt das Heimteam nicht, obwohl die Mannschaft des SCH erschreckend viel Freiraum vorfindet. Etwas entgegen dem Spielverlauf bringt Luca Picci dann in der 26. Minute den FCA in Führung. Wüthrich befreit mit einem langen Ball aus der Abwehr und Picci kann nach einem Abwehrfehler alleine auf den gegnerischen Torwart losziehen und versenkt eiskalt. Dabei bleibt es bis zum Pausentee!

Nach einem fehleranfälligen und nervösen Beginn unserer 1. Mannschaft in Hälfte zwei kann Huttwil in der 64. Minute mit einem Eckball ausgleichen. Nur vier Minuten später kommt es noch dicker für den FCA. Das Heimteam erhöht erneut nach einem Corner auf 2:1 und wie bereits zuvor wurde ein Huttwiler von den Gästen nur ungenügend bewacht. Und wenn zwei Fehler nicht genug sind, kommt auch noch ein dritter dazu. Die Heimmannschaft nutzt die Abstimmungsprobleme von Niederhauser und T. Schütz eiskalt aus und trifft in der 71. Minute wieder per Kopf zur vermeintlich komfortablen Zweitoreführung!

Im Gegenzug kann jedoch Schütz nach einer Hereingabe von Brkic auf 3:2 verkürzen (73. Minute) und ein wenig Spannung kommt zurück. Diese wird nur drei Minuten später arg gedämpft. Mathys fällt im Strafraum einen Gegenspieler und verursacht so einen Elfmeter. Der fehlerfreie Schlussmann Wyss hält diesen mirakulös, doch die Aarwanger sind am Schlafen und verpassen es, den Abpraller vor dem heranstürmenden Huttwiler zu befreien. Dieser bedankt sich und schiebt zum 4:2 ein. Nach dem erneuten Anschlusstreffer von Luca Picci per Foulelfmeter in der 82. Minute drücken die Aarwanger zwar noch auf den Ausgleich, sind jedoch nicht in der Lage, etwas Gefährliches zu kreieren und verlieren in Huttwil mit 4:3!

Diese Niederlage schmerzt sehr, stimmte doch die Leistung hinten und vorne nicht. Gefühlte 90% der Zweikämpfe wurden im Mittelfeld verloren und anstatt zu kämpfen wurden die Hände verworfen. Desweitern ist die hohe Anzahl an Gegentoren nach Standardsituationen bedenklich, welche dringend reduziert werden muss, wenn der Klassenerhalt erreicht werden soll. Mit einer Einstellung wie derjenigen am Ostersamstag dürfte dieses Vorhaben jedoch scheitern – dies sollte jedem Mannschaftsmitglied langsam bewusst werden!

 

Samuel Wüthrich

Dornacker, Huttwil – 70 Zuschauer

Tore: 26. L. Picci (Wüthrich) 0:1, 73. Marco Schütz (Brkic) 3:2, 82. L. Picci (Foulelfmeter)

Aufstellung: Wyss; Niederhauser, T. Schütz, Wüthrich, A. Mathys (70. Man. Schütz); M. Schütz; F. Picci, Brkic, E. Müller (46. A. Cucuzza), L. Picci; Aeschlimann


Last-Minute Remis im Abstiegskampf

Der FC Aarwangen sichert sich mit dem Schlusspfiff doch noch einen Punkt und macht somit die unterirdische erste Halbzeit wieder wett. Ein Unentschieden, dass jedoch beiden Teams keine Luft in der Tabelle verschafft.

 

Das Spiel begann ausgeglichen und beide Teams hielten sich in der Startviertelstunde in Schach. Die Gäste aus Utzenstorf waren jedoch öfter im Ballbesitz als die Gastgeber und lancierten ihre Stürmer immer wieder gefährlich mit langen Bällen. Auf der anderen Seite war oft nur wenig Fantasie und fehlender Spielwitz auszumachen. Nach 20 Minuten landete der Ball ein erstes Mal im Netz der Heimmannschaft. Nach einer Standartsituation war die Abstimmung zwischen Torhüter und Verteidigung ungenügend und so landete nach einem missglückten Befreiungsversuch der Ball vor die Füsse eines FCU-Stürmers der nur noch einschieben konnte. Kurz vor der Pause erhöhte der Gast die Führung und es stand 2:0. Der gegnerische Stürmer überlief die Abwehr mit Leichtigkeit und konnte aus spitzem Winkel in die linke untere Ecke verwandeln. Der FC Aarwangen spielte eine erschreckend schwache erste Hälfte. Die Fehlerliste war lang und die Ratlosigkeit war den Spielern ins Gesicht geschrieben. Das Heimteam war nicht in der Lage zu kombinieren und es entstanden keine gefährlichen Spielzüge nach vorne.

 

In der Halbzeit versuchte Trainer Lanz die FCA-Akteure wach zu rütteln. Die Mannschaft stand oft zu tief in der eigenen Platzhälfte und konnte sich nur selten aus der gegnerischen Umklammerung befreien.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand die Heimmannschaft auch bewusst etwas höher und versuchte so das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern und den Gegner schon früh zu stören. Es schien als wäre eine völlig andere Mannschaft aus der Kabine zurückgekehrt. Aarwangen betrieb aggressives Pressing, liess den Ball gekonnt zirkulieren und zwang den Gegner immer öfter zu Fehlpässen. Innerhalb von nur 4 Minuten gelang es den Oberaargauern das Spiel wieder auszugleichen! In der 48. Minute verwertete Aeschlimann eine lange Hereingabe von Brkic mit dem Kopf und nur wenig später flankte Picci F. von der linken Seite, nach schöner Kombination mit Niederhauser, in den Strafraum, wo der Ball anschliessend via Mathys zum „Getter“ Aeschlimann gelang, der noch einschieben musste. Es stand 2:2 und jetzt war Feuer in dieser Partie. Der FC Utzenstorf war noch sichtlich geschockt, fand aber langsam wieder zurück ins Spiel. In der 65. Minute fiel dann der erneute Führungstreffer für den Gast. Es war ein Freistoss aus kurzer Distanz der knapp vor dem Torhüter Mbarki noch aufsprang und so im Netz landete. Der FC Aarwangen hatte nach dem Ausgleich das Pressing und die Aggressivität wieder vermissen lassen. Man beging nochmals denselben Fehler wie in der ersten Halbzeit, stand wieder tiefer und liess so den Gegner wieder ins Spiel finden. Dem Heimteam blieben noch rund 20 Minuten um nochmals den Ausgleich erzielen zu können. Die Puste schien jedoch draussen zu sein. Der FC Aarwangen fand in der Schlussphase nicht mehr zurück ins Spiel und auch Utzenstorf fing an sich hinten zu verschanzen um das positive Resultat mit nach Hause zu nehmen. Der FCA warf in der Nachspielzeit alles nach vorne, das Spiel fand nur noch in einer Hälfte statt. Der letzte Eckball des Spiels war dann auch die Erlösung  an die niemand mehr glaubte. Marco Schütz verwandelte die Hereingabe von Picci L. mit dem Kopf in die lange Ecke.

 

Aufgrund der enttäuschenden ersten Hälfte reicht es in diesem Spiel nur für einen Punkt. Die Aarwanger benötigen meist noch zu viel Zeit um sich auf neue Spielsituationen einzustellen und treten noch zu ängstlich im Angriffsspiel auf. Details die es bis zum nächsten Spiel (gegen den SC Huttwil, auswärts) unbedingt zu verbessern gilt.

 

Fabio Picci

 

Hubel, Aarwangen – 80 Zuschauer

Tore: 14. 0:1, 39. 0:2, 48. Aeschlimann (Brkic) 1:2, 52. Aeschlimann (Mathys) 2:2, 65. 2:3, 90. +6. 3:3 Marco Schütz (Picci L.)


Die 1. Mannschaft verliert in Oberburg!

In einer zweikampfbetonten Partie sind die Gäste aus Aarwangen von Beginn an nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe und verlieren gegen einen um mindestens eine Klasse besser spielenden FC Blau-Weiss Oberburg verdient mit 3:1.

 

Der FCA versuchte im Emmental von Beginn weg, eine saubere Angriffsauslösung aus der Viererkette zu spielen. Das Heimteam aus Oberburg liess dies jedoch mit einem cleveren Pressing auf einem sehr schmalen Platz nicht zu und kam durch die grosse Anzahl der individuellen Fehler in der Mannschaft der Oberaargauer vermehrt zu guten Abschlussmöglichkeiten. Entgegen dem Spielverlauf ging der FC Aarwangen dann in der 27. Minute in Führung. Nach einem Traumpass in die Tiefe von Emin Brkic tauchte der heute auf dem Flügel spielende Aeschlimann alleine vor dem Torhüter auf und verwertete eiskalt zur unverdienten Gästeführung. Anstatt nun mehr Ruhe ins Spiel zu bringen, beging der FCA im Aufbauspiel weiterhin die gleichen Fehler und schenkte den Oberburgern einen Ball nach dem anderen. So kam es, wie es kommen musste und die Heimmannschaft drehte noch vor dem Pausenpfiff die Partie zu ihren Gunsten. Zuerst stimmte in der 36. Minute die Zuordnung in der Hintermannschaft bei einer Standardsituation nicht, worauf ein Emmentaler problemlos aus sieben Metern einnicken konnte, anschliessend fällte Schütz einen Gegenspieler im eigenen Strafraum und der FC Blau-Weiss Oberburg versenkte den fälligen Elfmeter eiskalt.

 

Nach der Pause versuchte der FCA die Partie in die Hand zu nehmen und übte Druck auf den Ball aus. In der 51. Minute jedoch dann die Ernüchterung. Ein über die rechte Abwehrseite der Aarwangener vorgetragener Angriff landete dank den Spalier stehenden Bucher und Wüthrich im Tor und das Heimteam aus Oberburg ging mit 3:1 in Führung – ein Genickschlag für den FCA! Die Gäste versuchten zwar, auf dieses unnötige Gegentor zu reagieren, kamen jedoch nur noch durch einen Freistoss von Brkic, einen missglückten Abschluss von Aeschlimann und zwei Kopfbälle von Wüthrich zu Möglichkeiten. Dies war eindeutig zu wenig und das Heimteam spielte den Vorsprung gekonnt herunter. Am Ende musste der FC Aarwangen gar froh sein, nach einer enttäuschenden Leistung nur 3:1 verloren zu haben.

 

Es gilt nun, dieses Spiel schnell abzuhacken und den Fokus auf das eminent wichtige Spiel gegen Utzenstorf am nächsten Samstag im Hubel (16:30 Uhr) zu legen. Gegen unseren Angstgegner ist eine Reaktion gefordert!

 

Samuel Wüthrich

Emme, Oberburg – 60 Zuschauer

Tore: 27. Aeschlimann (Brkic) 0:1, 36. 1:1, 45. Foulelfmeter 2:1, 51. 3:1

Aufstellung: Wyss; Niederhauser (84. T. Schütz), Bucher (86. Zulic), Wüthrich, F. Picci; M. Schütz; L. Picci (66. Jenzer), Brkic, E. Müller (68. Man. Schütz), Aeschlimann (75. A. Cucuzza); S. Cucuzza (46. Schneider)

 


FC Aarwangen 2:1 KF Shqiponja

Geglückter Auftakt gegen den KF Shqiponja zum Rückrundenstart!

 

Der FCA holt drei wichtige Punkte gegen den Angstgegner aus Langenthal. Noch vor knapp 5 Monaten hat es eine 0:6 Klatsche aus Sicht der Aarwanger gegen dieselbe Mannschaft gegeben. Schlussendlich ein deutliches Resultat, obwohl das Spiel lange Zeit ausgeglichen war. Der FCA hat sich entsprechend viel vorgenommen. Spieler und Staff waren überzeugt, dass der FCA gegen diesen Gegner auch gewinnen kann. Die Mannschaft hat eine gute Vorbereitung absolviert. Die Spieler waren in den Trainings grösstenteils anwesend, motiviert und wurden somit optimal vorbereitet auf die zweite Hälfte der Meisterschaft. Die Testspiele konnten grundsätzlich positiv gestaltet werden. Gekrönt wurde die Vorbereitung mit dem Trainingslager in Marbella, wo nebst den letzten Finessen im Spielaufbau die Teambildung im Vordergrund stand.

 

Der FCA startete gut ins Spiel. Trainerfuchs Lanz hatte eine überraschende

Formation auf den Platz geschickt. Es schien, als hätten die Spieler des KF Shqiponja auf gewissen Positionen technisch weniger versierte, dafür aber langsamer Spieler erwartet. Diese Taktik hat offenbar seine Wirkung nicht verfehlt. Die Mannschaft agierte mutig nach vorne. Der KF Shqiponja musste sich mit einzelnen Konterchancen zufrieden geben. Trotzdem resultierten auf dem nur schwer bespielbaren Hubel keine nennenswerten Chancen für die Heimmannschaft. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kam der Gastgeber ins Spiel. Einen ersten Warnschuss gabs in der 13. Spielminute. Pfostenknaller! Kurze Zeit später fiel dann der Führungstreffer für die Gastgeber. Trotz Videobeweis und mehreren Wiederholungen konnte nicht ermittelt werden, wer den Treffer erzielt hat. Aufgrund der Tatsache, dass ein Spieler jubelte (Strugan Lena), ging der Schiedsrichter fälschlicherweise davon aus, dass er der Schütze war. Um die Torstatistik nicht zu verfälschen, wird der Treffer fairerweise als Eigentor anerkannt. Das Heimteam versuchte vor der Halbzeitpause nochmals alles, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Nennenswerte Torchancen blieben jedoch aus. Der FCA hatte in der ersten

Halbzeit mehr vom Spiel, die Gäste aus Langenthal die besseren Torchancen.

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit dominierte der KF Shqiponja. Die Gäste sind offensichtlich besser aus der Halbzeitpause gekommen und suchten nun das 2:0. In der 50.

Spielminute war es beinahe soweit. Der gegnerische Stürmer scheiterte jedoch vor dem leeren Tor aus zwei Metern Entfernung. Glück gehabt! Im Anschluss kam wieder die Heimmannschaft besser ins Spiel. Es gelang, immer wieder gute Konter zu fahren. Die Cucuzza-Brothers scheiterten mehrmals am gegnerischen Torhüter. In der 70. Spielminute fiel dann der Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball nahm Brkic volles Risiko und brachte den Ball mit einem Volleyschuss direkt aufs Tor, wo Getter Aeschlimann nur noch einnicken musste. Nur vier Minuten später fiel gar der Führungstreffer, und was für einer! Mit einem Aussenristball à la Luka Modric spielte Brkic den Ball auf Müller E. (Eminho), welcher den Ball mit der Hacke auf den freistehenden Schneider weiterleitete, sodass dieser in gewohnter Manier ins lange Eck einschob. Dieser Spielzug wurde auf Marbella einstudiert und in Perfektion von den Beteiligten vorgeführt. Die Schlussphase war von vielen Zweikämpfen geprägt. Der KF Shqiponja warf nochmals alles nach vorne und versuchte zum Ausgleichstreffer zu kommen. Die Aarwanger hielten gut dagegen und liessen keine nennenswerten Torchancen mehr zu.

 

Zusammenfassend war es ein ausgeglichenes Spiel mit dem glücklicheren Ende für das Heimteam. Die Revanche ist den Aarwangern gelungen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das 0:6 aus der Vorrunde gut verdaut hat und es sich dabei nur um einen Ausrutscher handelte. Nächste Woche reist der FCA nach Oberburg. Es gilt, die gute Leistung zu bestätigen.

 

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 100 Zuschauer

 

FCA: M Barki, Mathys Adrian, Bucher (Jenzer), Wüthrich, Picci F., Schütz M.,

Cucuzza A. (Schneider), Brkic, Müller E., Picci L., Cucuzza S. (Aeschlimann)


Abschlussessen der 1. Mannschaft

Am letzten Samstag traf sich ein Grossteil der 1. Mannschaft zum Jahresabschlussessen im Restaurant "Zum Wilden Mann" in Aarwangen. 

Nach einer kurzen Ansprache von Cheftrainer Roy Lanz fand man sich im hinteren Teil des Restaurants bei der Kegelbahn wieder. 

Die zufällig zusammengestellten Mannschaften spielten drei Runden à je 12 Versuchen. Im Voraus wurde vereinbart, dass die jeweilige Verlierergruppe für den Durst der Mannschaft zuständig ist. 

Durch technische Raffinessen und auch ein bisschen Glück konnten drei der vier Gruppen viele Punkte sammeln. 

Die eine Gruppe (Namen der Redaktion bekannt) schloss zwei Runden als Verlierer ab und so leerten sich die Portemonnaies zum Teil zügig. 

Anschliessend an das trotzdem für alle unterhaltsame Spiel, wurde das individuell bestellte Essen serviert. In diesem Sinn einen herzlichen Dank an das Wirtenteam, das die Mannschaft den gesamten Abend kulinarisch verwöhnte. 

Nun stand der zweite Teil der Traktanden an. Zum Einen wurden die Ämtli innerhalb des Teams neu vergeben, wobei sich einige Spieler dazu entschieden, gleich bei mehreren Ämtlis mitzuhelfen. Auch diesen Spielern sind wir sehr dankbar. 

Weiter entstand das OK für einen Sommeranlass, der durch die erste Mannschaft durchgeführt wird. Das neue Jahr wird noch nicht alt sein, wenn Euch die ersten Infos zu diesem Anlass erwarten. 

Durch dieses Abschlussessen wurde wieder einmal klar ersichtlich, was für ein toller Teamzusammenhalt vorherrscht.  

Mitte Januar beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde und die Mannschaft ist heiss darauf den Ligaerhalt zu schaffen. 

 

Die gesamte 1. Mannschaft wünscht allen schöne und besinnliche Festtage.  

Wir freuen uns bereits jetzt darauf, Euch im neuen Jahr im Hubel begrüssen zu dürfen. 


KF Shqiponja 6:0 FC Aarwangen

 

Schwacher Auftritt zum Ende der Vorrunden endet mit einer 0:6 Niederlage gegen den KF Shqiponja!

 

Den Abschluss dieses für die Aarwanger sehr erfolgreichen Jahres haben sich die Spieler sicherlich anders vorgestellt. Schlussendlich gibt es eine klare 0:6 Klatsche

gegen einen nicht übermächtigen Gegner. Das Resultat fällt jedoch viel zu hoch

aus. Grund dafür ist der Genickbruch kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit; KF Shqiponja schiesst in der 57. Spielminute das 3:0 und entscheidet das Spiel damit vorzeitig. Danach gibt es nicht viel Positives zu berichten. Die Mannschaft von Trainer Lanz agierte von da an sehr unbeholfen und naiv, sodass es schlussendlich eine „klare Sache“ wurde.

 

Bis dahin sah das Spiel der Aarwanger phasenweise gar nicht so schlecht aus. In der 1. Halbzeit hatte man gar das Gefühl, dass der FCA das Spiel dominieren würde. Dennoch lag die Mannschaft nach 45 Minuten bereits 2:0 zurück. Dieses Resultat war symptomatisch für das Spiel, bei dem einem selbst ein Treffer aus zahlreichen

guten Chancen nicht gelingen wollte, der Gegner jedoch aus 3 Torschüssen 2 Tore

macht.

 

Ansonsten gibt es zu diesem Spiel nicht viel zu sagen. Womöglich mögen die Gründe für diese Niederlage vielfältiger sein. Es wird jedoch verzichtet, auf diese im Einzelnen einzugehen. Einzig sei die Anmerkung erlaubt, dass die Winterpause wohl zum richtigen Zeitpunkt gekommen ist.

 

Die Mannschaft darf dennoch auf das Geleistete im Jahr 2016 stolz sein. Die Highlights waren sicherlich der Aufstieg in die 3. Liga und das Jubiläumsfest mit dem Spiel gegen die YB-Legenden auf dem Hubel. Spieler und Staff werden diese positiven Erinnerungen mit dem Jahr 2016 stets in Verbindung bringen und die wenigen negativen Erlebnisse, wie das Spiel gegen KF Shqiponja, so schnell wie möglich vergessen.

 

Nermin Zulic

 

Stadion Hard: 150 Zuschauer

 

FCA: Wyss, Mathys

Adrian (Schütz Manuel), Zulic (Jashari), Wüthrich, Schütz Timo (Schütz Marco),

Bucher, Schneider (Cucuzza Simone), Brkic (Niederhauser), Picci Luca,

Äschlimann, Müller (Cucuzza Alessio)


FC Aarwangen 7:0 FC Rilindja

 

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf!

 

Im Kellerduell gegen den direkten Abstiegskonkurrenten FC Rilindja aus Burgdorf lässt die erste Mannschaft des FC Aarwangen nichts anbrennen und gewinnt nach Schwierigkeiten in der Startviertelstunde auch in dieser Höhe verdient mit 7:0.

 

Es sollte ein schöner Nachmittag für das Aarwanger Fussballherz werden. Doch davon war in den ersten Minuten auf dem für diese Jahreszeit gut bespielbaren Hubel nicht viel zu sehen, denn diese gehörten klar dem Gast aus Burgdorf. Der FCA verlor im Aufbauspiel zu viele Bälle und konnte sich bei Torwart Wyss bedanken, dass die Null nach einigen gefährlichen Standardsituationen, bei denen die Zuteilung überhaupt nicht passte, noch immer auf der Resultattafel stand.

 

Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft. Plötzlich begann man, Fussball zu spielen und auch in der Defensive war mehr Stabilität vorhanden. Nach einem genialen Zuspiel in die Gasse von Luca Picci konnte Simone Cucuzza die Chance nutzen und das Heimteam nach 21. Minuten in Führung bringen. Anschliessend kontrollierte der FCA das Spielgeschehen, musste aber auch noch einige gefährliche Konter zulassen, die von Rilindja aber nicht in Tore umgesetzt wurden. Die Platzherren ihrerseits verpassten es durch Brkic, A. Mathys und L. Picci gleich mehrmals, die Führung auszubauen. So kam die 43. Minute, wo E. Müller im Mittelfeld einen langen Ball aus der Verteidigung gekonnt abschirmen konnte und anschliessend an vier Abwehrspieler vorbeizog und alleine vor dem Gästekeeper einschob. Eine klasse Einzelleistung des FCA-Stürmers! Kurz vor der Pause lancierte dann Brkic aus dem Mittelfeld heraus Aeschlimann, der den Ball sauber mitnehmen konnte und zur Halbzeitführung von 3:0 traf.

 

Nach der Pause ging das Schaulaufen der FCA-Offensive weiter, die Grosschancen wurden aber reihenweise vergeben und so dauerte es bis zur 62. Minute, als Brkic einen Foulelfmeter eiskalt verwertete und die endgültige Entscheidung herbeiführte. Und als wäre dies nicht genug fasst sich ebendieser Brkic, der an diesem Samstagnachmittag aus dem starken Kollektiv der Aarwanger noch herausstach, ein Herz und versenkt die Kugel nur drei Minuten später aus gut 25m mit einem strammen Vollspannschuss in der rechten oberen Torecke – Ein Traumtor! Als die Burgdorfer dann ab der 69. Minute nach einem übermotivierten Einsteigen und der folgenden Ampelkarte nur noch zu zehnt agieren konnten, kam gar keine Gegenwehr mehr und der FCA konnte durch weitere Tore von Müller und Schneider den Endstand von 7:0 sicherstellen.

 

Die Equipe der beiden Trainer Lanz und Bracher konnte also das eminent wichtige Heimspiel im Abstiegskampf gewinnen und liegt nun in der Tabelle das erste Mal seit mehreren Spieltagen wieder über dem Strich. An der starken Kollektivleistung konnten dennoch zwei Kritikpunkte angebracht werden: Einerseits verschlief die Mannschaft wieder einmal komplett den Start in die Partie und andererseits kann man es sich gegen stärkere Gegner nicht erlauben, so viele hundertprozentige Torchancen liegen zu lassen. Dies muss im Hinblick auf das Spiel vom nächsten Sonntag in Langenthal gegen den KF Shqiponja unbedingt verbessert werden, damit sich die erste Mannschaft in eine gute Ausgangslage für die Rückrunde bringen kann.

 

Ein grosses Dankeschön geht an unsere Fans und die zweite

Mannschaft, welche uns bei diesem kapitalen Spiel im Walde zu Aarwangen

unterstützt haben. Wir freuen uns schon auf Euren Support am nächsten Sonntag

um 15:00 Uhr in Langenthal!

 

Samuel Wüthrich

 

Hubel, Aarwangen – 50 Zuschauer

Tore: 21. S. Cucuzza (L. Picci), 43. E. Müller (Wüthrich), 45+1. Aeschlimann (Brkic),

62./65. Brkic, 70. E. Müller (Brkic), 86. Schneider (Aeschlimann)

 

Aufstellung: Wyss;

Schädler (76. Jenzer), Wüthrich, Zulic (76. Jashari), A. Mathys (67. T.

Schütz); Bucher (67. M. Schütz); Aeschlimann, L. Picci, Brkic (89. E. Müller),

S. Cucuzza; E. Müller (71. A. Cucuzza)

 


FC Herzogenbuchsee 2:2 FC Aarwangen

Remis im Lokalderby gegen den FC Herzogenbuchsee!

 

Dem FC Aarwangen gelingt es mit etwas Glück und mit einer kämpferischen Leistung einen Punkt aus Herzogenbuchsee mit nach Hause zu nehmen.

 

Auf dem Papier schien die Partie eine klare Angelegenheit zu sein. Der FC Herzogenbuchsee der vor 2 Jahren noch in der 2.Liga spielte traf auf den Underdog aus Aarwangen, der letzten Sommer das erste Mal seit fast 10 Jahren in die 3.Liga aufsteigen konnte. Doch diese Fakten sollten an diesem Tag die Aarwanger kein bisschen verunsichern.

 

Das Spiel begann ausgeglichen und mit Chancen auf beiden Seiten. Dem FC Aarwangen gelang es an diesem Tag kein Tor gleich in der Startviertelstunde zu kassieren, was der Auswärtsmannschaft die Zeit verschaffte, sich immer besser ins Spiel einzufinden. Jedoch wäre das nicht möglich gewesen ohne die unzähligen Glanztaten des Keepers P.Wyss der die Schwarz-weissen sehr lange im Spiel halten konnte. Der FC Herzogenbuchsee erarbeitete sich unterdessen immer häufiger gute Chancen und setzte gekonnt seine schnellen Flügelspieler in Szene. Der FC Aarwangen sah sich gezwungen immer tiefer in der eigenen Hälfte das Spiel austragen zu müssen. So kam es überraschend, als ein schlecht getretener Eckball des Heimteams geklärt werden konnte und daraus ein schnell ausgeführter Konter der Aarwanger resultierte. E. Müller passte gekonnt auf den freigelaufenen L.Picci, der den Ball von der linken Seite Flach ins lange Eck einschieben konnte. So stand es etwas überraschend 1:0 für den Gast nach 24 Minuten. Nun gelangen auch dem FCA ein paar sehenswerte Kombinationen in der Spielfeldmitte, jedoch konnte man diese nicht in Torabschlüsse ummünzen. Herzogenbuchsee blieb auch nach dem Gegentreffer die Mannschaft die sich Chance um Chance erarbeiten konnte. Die Zahl der Chancen die die aarwanger Hintermannschaft zuliess wurde gegen Ende der ersten Halbzeit zu gross und so kam der Ausgleichstreffer des Heimteams noch Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zustande.

 

Ärgerlich aus der Sicht des FCA die Führung praktisch mit dem Pausenpfiff aus den Händen geben zu müssen. Der Treffer war jedoch zu diesem Zeitpunkt hochverdient für den Gastgeber.

 

Am Spielgeschehen änderte sich in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit fast nichts. Herzogenbuchsee versuchte nach dem Pausentee das Spiel so schnell wie möglich für sich zu entscheiden und den Gegner mit einem schnellen Treffer zu demoralisieren. Nach mehreren Chancen für die Gastgeber klappte das dann auch in der 60. Minute und so übernahm der FC Herzogenbuchsee zum ersten Mal die Führung in diesem Spiel. Das Spiel war jedoch deshalb noch nicht entschieden und die aarwanger Truppe keineswegs demoralisiert. Das Team von Lanz R. versuchte sich zurück in die Partie zu kämpfen. Doch auch in dieser Phase des Spiels war der Gastgeber die dominantere Mannschaft. Schlussmann P.Wyss hielt die Aarwanger beim Stand von 2:1 dank seinen mirakulösen Paraden weiterhin im Spiel, was ein wiedererstarken der Gastmannschaft ermöglichte. Die Schlussviertelstunde gehörte dann immer mehr dem FCA, welcher immer mehr den direkten Weg in Richtung Tor suchte. Der FCH konzentrierte sich nur noch auf das Verteidigen und liess die Aarwanger tief in ihre Hälfte vordringen. Herzogenbuchsee war über das ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft, jedoch spürte der Gast aus Aarwangen das in dieser Schlussphase des Spiels ein Punktegewinn möglich wäre und warf alles nach vorne. So kam es wie es kommen musste: die knappe Führung des Gastgebers wurde in der 87. Minute noch egalisiert! Der FCH wiegte sich in falsche Sicherheit und musste mitanschauen wie ihnen der schon sicher geglaubte Sieg noch entnommen wurde. Der eingewechselte S. Cucuzza setzte sich gegen die Innenverteidigung durch und realisierte per Flachschuss den Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff! Zwei Minuten später wäre sogar der Siegtreffer für den FCA möglich gewesen, doch der stark aufspielende M. Schütz verpasste nur knapp per Kopf nach einem Freistoss von E. Brkic.

 

Die Partie endete nach einer turbulenten Schlussphase unentschieden. Die erste Mannschaft darf stolz sein gegen einen solch starken Gegner einen Punkt mit nachhause zu nehmen. Die Partie war zwar lange Zeit etwas einseitig doch die Chancenauswertung des FCH und die Kämpfermentalität des FC Aarwangen waren massgebend für dieses Endresultat. Im nächsten Spiel gegen den FC Rilindja gilt es die gleiche Leistung wieder abzurufen um einen Direktgegner im Abstiegskampf zu besiegen.

 

Fabio Picci
 
Sportplatz Waldäcker - 100 Zuschauer
Tore: 24' L.Picci (E.Müller) 0:1, 45' FC Herzogenbuchsee 1:1, 60' FC Herzogenbuchsee 2:1, 87‘ S.Cucuzza 2:2


FC Aarwangen 1:1 FC Kirchberg


 Hart erkämpfter Punktgewinn Zuhause gegen den FC Kirchberg

 

Nach einer umkämpften Partie holt der FCA wieder Punkte und spielt 1:1 unentschieden gegen den FC Kirchberg.

 

Die Punkteteilung ging schlussendlich in Ordnung, obwohl der FCA in der Schlussphase des Spiel dem Sieg näher war. Allerdings hatten auch die Gäste aus Kirchberg ein paar gute Torchancen im Spiel ausgelassen. Der FC Kirchberg kann mit dem Resultat sicher besser leben, können sie so mit einem Vorsprung von 5 Punkten den FCA in der Tabelle auf Distanz halten.

 

Der Beginn des Spiels stimmte optimistisch. Auf dem für Oktoberverhältnisse sehr gut bespielbaren Hubel startete die Heimmannschaft entschlossen nach vorne. Die

ersten Zweikämpfe konnte der FCA für sich entscheiden und kombinierte danach

gut durch die Abwehrreihen und das Mittelfeld. Die Mannschaft war bemüht, den

Ball flach zu halten und einen gepflegten Spielaufbau aufzuziehen. Ein gepflegter Spielaufbau ist im Hubel nicht immer möglich. Besonders in Drucksituationen ist es manchmal ratsam, den Ball auch mal nach vorne zu schiessen. Dies musste Jashari in der 8 Spielminute auch erkennen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Platzhälfte bestraften die Gäste diesen Fehler eiskalt und gingen 1:0 in Führung. Der Schock sass tief. Man sah der Mannschaft die Verunsicherung nach dem frühen Gegentreffer an. Das Spiel fand danach hauptsächlich in der eigenen Platzhälfte statt. Die Abwehr des FCA hatte viel zu tun und das Mittelfeld und der Sturm erhielten zu wenig Bälle. Bei eigenem Ballbesitz wusste man nicht recht, was anzufangen sodass der Ball relativ schnell wieder beim Gegner landete. Der Ausgleichstreffer fielt denn auch etwas überraschend nach einer schönen Einzelleistung durch Cucuzza Allesio in der 30. Spielminute. Dieser Ausgleichstreffer tat der Mannschaft allerdings gut und man konnte das Spiel wieder etwas ausgeglichener gestalten. Die Partie fand nun hauptsächlich im Mittelfeld statt und flachte etwas ab. Kurz vor der Halbzeitpause musste die Heimmannschaft noch etwas Glück beanspruchen. Einen Weitschuss (dropkick) hämmerte ein gegnerischer Spieler aus ca. 20 Metern nur an die Latte. Es war schlussendlich eine schwache erste Hälfte des Heimteams. Wollte man das Resultat noch positiv gestalteten, musste eine deutliche Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit.

 

Dies gelang den Aarwangern zu Beginn der 2. Halbzeit nur mässig. Nachdem der FCA den Gästen zwei gute Torchancen zugelassen hatte, begannen die Herren ab der 50. Minute wieder Fussball zu spielen. Das Spielgeschehen fand nun mehrheitlich in der gegnerischen Platzhälfte statt. Es gelangen ein paar sehenswerte Spielzüge und man spielte endlich wieder Angriffsfussball. Immer wieder gelangen gute Vorstösse über Aussen. Die Flanken fanden jedoch vor dem Tor keine Abnehmer. Die Schlussphase hatte es dann in sich. Zu erwähnen ist ein

Pfostenschuss von Schneider in der 82. Spielminute und fünf Minuten später gar

ein Penalty, welcher nicht verwertet werden konnte. Picci Luca scheiterte sowohl vom Punkt als auch beim Nachschuss. Der FCA versuchte zum Schluss nochmals alles, um die drei Punkte im Hubel zu lassen, musste sich jedoch mit einem 1:1 unentschieden zufrieden geben.

 

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit wäre heute ein Sieg drin gewesen. Schaut man sich jedoch die ganzen 90. Spielminuten an, ist ein 1:1 ein

gerechtes Resultat. Der FCA hatte die Startphase wieder einmal verschlafen.

Liegt man bereits nach 10. Minuten in Rückstand, wird es schwierig, ein Spiel

zu drehen. Dies passiert den Aarwanger in letzter Zeit leider zu oft. Bleibt zu

hoffen, dass diese schlechte Angewohnheit in Zukunft abgestellt werden kann.

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 50

Zuschauer

 

FCA: Wyss,

Schädler, Wüthrich, Jashari (Zulic), Jenzer, Bucher (Cucuzza S.), Cucuzza A.,

Picci L., Schütz M., Aeschlimann (Schneider), Müller

 


FC Langnau 3:2 FC Aarwangen


Knappe Niederlage gegen Langnau

 

Das Auswärtsspiel endet für den FC Aarwangen wieder einmal ohne Punkte. Den Emmentalern gelingt es am Schluss das knappe Resultat über die Zeit zu retten.

 

Die Partie war ab der ersten  Sekunde sehr turbulent. Die Oberaargauer waren mental noch in der Kabine als der Schiedsrichter die Partie anpfiff. Denn schon nach 18 Sekunden (!) gelang es dem FC Langnau die Abwehr der Gäste mit einem simplen langen Ball zu überwinden und anschliessend zum 1:0 Zwischenstand einzuschieben. Eine eiskalte Dusche, da man sich vorgenommen hatte so lange wie möglich keinen Gegentreffer einzufahren. Der FC Aarwangen konnte sich jedoch schon 2 Minuten später wieder auf Kurs bringen als A. Mathys einen ruhenden Ball von der Seite per Direktabnahme ins Netz einschieben konnte. Doch dasselbe Bild wie beim ersten Treffer von Langnau ereignete sich wieder. Die Aarwanger schienen noch immer den Ausgleichstreffer zu bejubeln, während der FCL mit einem schnellen Konter schon der nächste Treffer gelang. Ein desaströses Abwehrverhalten der ganzen Mannschaft erleichterte den Emmentalern die Übernahme der Führung sehr.

 

Nach dieser furiosen Startphase des Spiels beruhigte sich das Geschehen wieder ein wenig. Der FC Langnau hatte zwar das Spieldiktat immer noch fest in seiner Hand, jedoch fielen nicht mehr Tore im Minutentakt. Langnau vergab in dieser Phase viele Chancen die das Spiel schon früh hätten entscheiden können. Die Aarwanger profitierten von dieser Chancenauswertung der Gastgeber und fanden in der Schlussphase der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel.

 

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen und hartumkämpft. Langnau versuchte mit einem Treffer die Partie in trockene Tücher zu bringen und Aarwangen war bemüht das Spiel mit einem Ausgleichstor wieder spannend zu machen. In der 58. Spielminute erklang der fragwürdige Pfiff des Unparteiischen nach einem Zweikampf zwischen dem langnauer Flügelspieler und P.Aeschlimann.  Der Schiedsrichter, der den Zweikampf sehr wahrscheinlich nicht mal direkt gesehen hatte, bemerkte nach dem Pfiff, dass dieser im 16-Meter-Raum stattgefunden hatte. So war er anschliessend gezwungen auf den 11-Meter-Punkt zu zeigen. Der Gastgeber verwandelte souverän und erhöhte zum 3:1 Zwischenstand. Die Oberaargauer liessen nach diesem Gegentreffer jedoch nicht die Köpfe hangen und spielten tapfer weiter. Plötzlich kreierten die Gäste eine Vielzahl an Chancen, darunter auch viele hundertprozentige Gelegenheiten die man leichtfertig vergab. In der 65. Spielminute lancierte L.Picci mit einem Steilpass P.Aeschlimann, der auf der linken Seite mit einer flachen Hereingabe S.Cucuzza fand. S.Cucuzza verwandelte das Zuspiel direkt in die rechte untere Ecke und erzielte somit den verdienten Anschlusstreffer für den FCA. Jetzt war Feuer im Spiel! Die Oberaargauer drückten nun immer stärker auf den Ausgleichstreffer, liessen jedoch immer wieder gefährliche Konter der Langnauer zu.

 

In der Schlussviertelstunde erhöhte Trainer Lanz nochmals den Druck und versuchte mit 2 Sturmspitzen (L.Picci und der eingewechselte R.Jenzer) alles aus seiner Mannschaft rauszuholen. Es resultierten einige gefährliche Eckstösse für den FCA und viele Strafraumszenen die mit etwas mehr Glück und Cleverness zum Torerfolg hätten führen können. So blieb es jedoch bis zum Schluss beim Resultat von 3:2.

 

Der FC Aarwangen hat in der zweiten Halbzeit tapfer gekämpft und Phasenweise auch bewiesen, dass man auch mit einem Gegner aus der oberen Tabellenhälfte mithalten kann. Die haarsträubenden Konzentrationsmängel in der Startphase und die Chancenauswertung in der zweiten Halbzeit waren unter anderem die Gründe weshalb es für den FCA leider ein weiteres Mal nicht für einen Punktegewinn gereicht hat.

 

Der FCA bedankt sich bei den Fans, die eine lange Reise auf sich genommen haben um das Team zu unterstützen! Nächsten Samstag erwartet den FC Aarwangen das nächste Heimspiel gegen den FC Kirchberg im Hubel. Anpfiff ist um 16:15 Uhr.


FC Aarwangen 2:5 FC Langenthal


Erneute Niederlage für die erste Mannschaft!

 

Der FC Aarwangen bleibt auch im zweiten Derby chancenlos und verliert gegen den Nachbarn und Zweitliga-Absteiger aus Langenthal mit 5:2.

 

Das Ziel der Aarwanger war klar: Nach den guten Trainingseinheiten und dem 6:1 Erfolg im Testspiel am spielfreien Bettagswochenende wollte man gegen den stärker einzustufenden Gegner aus Langenthal endlich wieder einmal punkten. So war die Equipe vom Trainergespann Lanz/Bracher gewillt, den Gegner zu Beginn nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies gelang nur bedingt, bereits nach sieben Zeigerumdrehungen musste der für Wyss in die Startelf gerückte Goalie Bria ein erstes Mal hinter sich greifen. Die Gäste nutzten nach einer herrlichen Flanke auf den zweiten Pfosten ihre erste Torchance rigoros aus. Die Hintermannschaft des Heimteams holte sich dabei wiederholt schlechte Noten im Stellungsspiel ab. 

 

Bevor sich der FCA fangen konnte stand es schon 0:2! In der 20. Minute tanzte sich der flinke Stürmer des FCL durch die zu wenig konsequent agierende Abwehr des Heimteams und bezwang Bria ein zweites Mal. Das Spiel der Aarwanger war bis anhin geprägt von vielen Fehlpässen und dummen Ballverlusten und der Gast aus Langenthal zeigte sich bei der Chancenauswertung eiskalt.

 

Bei diesem Resultat blieb es dann auch bis zur Pause, obwohl Aarwangen einige Male aus aussichtsreicher Position zum Abschluss kam. Müller, Wüthrich, L. Picci und Marco Schütz scheiterten der Reihe nach am stark reagierenden Torwart oder am eigenen Unvermögen.

 

Gegen Ende der ersten Halbzeit kam unsere erste Mannschaft zu einigen guten Offensivaktionen und spürte, dass gegen den Zweitligaabsteiger eigentlich etwas drinliegen würde. Der Wille war vorhanden, nach dem Pausentee noch eine Schippe draufzusetzen und schnell den Anschlusstreffer zu suchen. 

Doch es kam anders: Nach einem Doppelschlag der Gäste in der 50. und 54. schien die Sache geritzt zu sein. Zuerst bezwang der FCL Bria mit einem Sonntagsschuss von ausserhalb des Strafraums und anschliessend stellte sich die ganze Mannschaft in der Defensivbewegung zu naiv an und der FCL nutzte die daraus entstandene Überzahl vor dem Tor eiskalt aus. Auch in der Folge zerpflückte der Gast das Aarwanger Defensivkonzept immer wieder mit sehr präzisen Seitenverlagerungen aus der Innenverteidigung und kam dadurch zu weiteren hochkarätigen Chancen.

 

In der 79. Minute kam dann etwas Hoffnung zurück, Marco Schütz konnte nach herrlicher Vorarbeit von L. Picci auf 1:4 verkürzen und nur drei Minuten später stieg der kurz zuvor eingewechselte Jenzer am höchsten und markierte per Kopf nach einem Bucher-Freistoss den zweiten Treffer für das Heimteam. Der FCA mobilisierte nun alle Kräfte und warf alles nach vorne. Ein weiteres Tor schaute dabei leider nicht mehr heraus, stattdessen erhöhte der FC Langenthal in der 89. Minute im Anschluss an eine Standardsituation noch auf 2:5!

 

So bezog das Team von den Trainern Lanz und Bracher eine weitere Niederlage und musste erneut Lehrgeld bezahlen. Es bleibt zu hoffen, dass die individuellen Fehler minimiert werden können und die Mannschaft aus den letzten Spielen die richtigen Lehren zieht!

 

Ein grosses Dankeschön geht an die vielen Fans, welche am Samstag im Hubel waren, um uns zu unterstützen. Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen am nächsten Samstag beim schwierigen Auswärtsspiel in Langnau. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.

Samuel Wüthrich

 

Hubel, Aarwangen – 140 Zuschauer

Aufstellung: Bria; Schädler (63. Jenzer), Manuel Schütz (63. Jasari), Wüthrich, T. Schütz (82. Aeschlimann); Bucher, Marco Schütz; L. Picci, E. Müller (57. Schneider), A. Mathys (63. A. Cucuzza); Aeschlimann (67. Marquez)

 


FC Roggwil 6:2 FC Aarwangen


Die erste Mannschaft verliert das Derby in Roggwil!

 

Nach einer guten Startphase verliert der FC Aarwangen auch in dieser Höhe verdient mit 6:2 gegen den überlegenen letztjährigen Gruppensieger aus Roggwil.

 

Der Beginn war vielversprechend: Nach einem Eckball von Luca Picci war es der kurzfristig für den abwesenden E. Müller in die Startelf gerückte Captain Bucher, der am höchsten sprang und den gegnerischen Torhüter bereits in der 5. Minute düpieren konnte. Der FC Aarwangen steckte danach keineswegs zurück und kam zu einer weiteren guten Chance.

 

Die defensive Ordnung der Gäste aus Aarwangen wurde dann in der 20. Minute ein erstes Mal gefährlich durchbrochen. Zuerst scheiterte der Roggwiler Stürmer noch, einige Sekunden später war dann aber der Ausgleich nach einer herrlichen Kombination über die rechte Seite Tatsache. Damit war der Bann für den FC Roggwil gebrochen. Der FCA fiel wieder ins Fahrwasser des Zollbrück-Spiels, welches vor Wochenfrist stattfand, zurück und agierte zunehmend nervös. Nach einer Unachtsamkeit in der Aarwanger Hintermannschaft bei einem flach in die Mitte getretenen Freistoss von der rechten Seite reagierte die Offensivabteilung des Heimteams schneller und drückte den Ball via Pfosten und Rücken von Torhüter Wyss zur erstmaligen Führung über die Linie. Damit nicht genug: In der 37. leistet sich Wüthrich an der Eckfahne einen katastrophalen Lapsus, welcher von der 3. Liga Spitzenmannschaft aus Roggwil eiskalt ausgenutzt wird. Das 4:1 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Corner war dann der definitive Genickbruch für die mit dem Tempo überforderten Aarwanger…

 

Gewillt, die Partie doch noch einigermassen positiv über die Runden zu bringen kam der FCA dann wieder voller Elan aus der Pause. Luca Picci wird bereits in der 48. im Strafraum gefoult, den darauffolgenden Elfmeter versenkt er dann mit einem Schuss in die Mitte gleich selbst. In der Folge kontrollierte das Heimteam die Partie mit gekonnten Kombinationen und einer beeindruckenden Ballsicherheit und zeigte dem FC Aarwangen, welcher wiederum Lehrgeld bezahlen musste, deutlich seine Grenzen auf.

 

Die Tore zum 5:2 in der 69. Minute nach einem unglücklichen Befreiungsversuch von Zulic und zum 6:2 in der Nachspielzeit nach einem auf den kurzen Pfosten getretenen Eckball waren dann nur noch eine Randnotiz in einer einseitigen Partie.

 

Beim FC Aarwangen zeigten in der zweiten Halbzeit die beiden Cucuzza-Brüder auf den Aussenbahnen ein gelungenes Debut und konnten doch einige Akzente setzen. Ebenfalls konnte am Ende der Partie Manuel Marquez seine ersten Spielminuten im Dress der Aarwanger sammeln.

 

Ein grosses Dankeschön geht an unsere Supporter, welche am Sonntagmorgen den Weg nach Roggwil gefunden haben und uns unterstützten. Ebenfalls ein grosses Merci an den FC Roggwil für die Gastfreundschaft und das offerierte Getränk zu unserem Aufstieg aus der 4. Liga!

 

Nächstes Wochenende findet kein Meisterschaftsspiel statt, in zwei Wochen empfängt der FCA um 16:30 Uhr im Hubel die zweite Mannschaft aus Langenthal zu einem weiteren Derby. Wir freuen uns bereits jetzt wieder über Eure tolle Unterstützung!

Samuel Wüthrich

 

Bosloch, Roggwil – 221 Zuschauer

 

Aufstellung: Wyss; F. Picci (83. Jenzer), Zulic (71. Manuel Schütz), Wüthrich, T. Schütz; Marco Schütz, Bucher (76. Marquez); Schneider (57. S. Cucuzza), L. Picci, A. Mathys (57. A. Cucuzza); Aeschlimann


FC Aarwangen 1:5 FC Zollbrück


Der FCA verliert gegen den Tabellenführer aus Zollbrück nach einer engagierten Leistung mit 1:5.

 

Das Resultat fiel schlussendlich relativ deutlich aus, entsprach allerdings nicht dem Spielverlauf. Der FCA konnte das Spiel bis zur 60. Spielminute relativ ausgeglichen gestalten und war dem Tabellenführer aus Zollbrück ebenbürtig. Die letzte halbe Stunde war dann aber die Luft draussen und eine Reaktion auf den Zwei-Tore-Rückstand nicht mehr möglich.

 

Dass das Spiel so lange ausgeglichen gestaltet werden kann, war zu Beginn der Partie nicht absehbar. Gleich in der 1. Spielminute und gefühlte 10 Sekunden nach dem Anpfiff kassierte man schon den ersten Gegentreffer. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde der Fehler eiskalt bestraft und Goalie Wyss zum ersten Mal bezwungen. Nach diesem Schockerlebnis galt es in der Folge, sich zu sammeln und wieder ins Spiel zu finden. Dies gelang je länger das Spiel dauerte umso besser. Durch schnelle Konter wurde die Hintermannschaft der Zollbrücker immer wieder beschäftigt. Trotzdem waren es wieder die Gäste, die ihren zweiten Treffer verbuchen konnten. Nach einem scheinbar ungefährlichen Ball in den Strafraum stimmte die Zuteilung in der Abwehr der Aarwanger nicht. Dieses „Geschenk“ nahm der gegnerische Stürmer dankend an und erhöhte auf 2:0. Danach begann die eigentlich beste Phase des Spiels für den FCA. Nachdem nur 3 Minuten später der Anschlusstreffer durch Mathys gelang, spürte die Mannschaft, dass an diesem Tag gegen diese Mannschaft etwas drin lag. Auf einmal waren es die Gäste, die verunsichert agierten, sodass der FCA zu guten Torchancen kam. Zu erwähnen ist der Kopfball von Zulic, welcher nur knapp das Tor verfehlte oder die Riesenchance von Äschlimann kurz vor der Halbzeitpause. Man hätte nun den Ausgleich verdient gehabt und wurde durch den Halbzeitpfiff in dieser guten Phase unterbrochen.

 

An diese Leistung konnte man zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht ganz anknüpfen. Die Gäste aus Zollbrück nahmen das Spiel wieder an sich und diktierten das Spielgeschehen. Torchancen gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten. Alle Anwesenden spürten, dass dieses hart umkämpfte Spiel der nächste Treffer sehr wahrscheinlich entscheiden wird. Unglücklicherweise war es der FC Zollbrück, dem dieser Treffer in der 65. Spielminute gelang. Nach einem langen Ball von der Mittellinie konnte der gegnerische Stürmer quasi ungehindert aus 5 Metern ins Tor köpfeln. Für alle Beteiligten unbegreiflich. Irgendwie hat man das Gefühl, dass solche Gegentreffer nur dem FCA passieren können. Gleichzeitig muss man allerdings auch anerkennen, dass der FCA in anderen Situationen viel Glück beanspruchte und der Gegner zuvor mehrere Topchancen nicht verwertete. Nichts desto trotz war es die spielentscheidende Szene und die Partie quasi gelaufen. Der FCA konnte in den restlichen 30 Spielminuten nicht mehr reagieren. Auch wurde defensiv nicht mehr richtig gearbeitet, sodass zum Schluss zwei weitere Gegentreffer hingenommen werden mussten.

 

Das Resultat viel schlussendlich zu hoch aus. Die Leistung der Aarwanger war zwar nicht schlecht, über 90 Minuten jedoch trotzdem ungenügend, um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können. Zuversichtlich stimmt, dass man während gut 60 Minuten mitspielen und den Zollbrückern Paroli bieten konnte. Nächstes Wochenende steht das nächste Meisterschaftsspiel gegen den FC Roggwil an. Die Mannschaft freut sich auf dieses Derby und hofft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 50 Zuschauer

 

FCA: Wyss, Schütz T. (Tellenbach), Zulic, , Schütz M, Picci F. (Schneider), Mathys (Rohrbach), Schütz M., Bucher (Müller), Brkic, Picci L., Äschlimann (Kummer)


FC Aarwangen 2:1 SC Huttwil


Die ersten 3 Punkte für den FCA in der 3.Liga!

 

Nach einer sehr hart umkämpften Partie gelingt es der 1.Mannschaft die erbrachte Leistung in Punkte umzumünzen! Bei der Hitzeschlacht im Hubel konnten die Aarwanger nach dem 1:1 Pausenresultat das Spiel in der zweiten Hälfte zu ihren Gunsten wenden und den knappen 2:1 Vorsprung über die Zeit retten.

 

Der FC Aarwangen hatte Mühe in die Partie zu finden. Fehlpässe und fehlende Verständigung zwischen dem Mittelfeld und der Abwehr führten in der Startviertelstunde zu mehreren Grosschancen für den Gast aus Huttwil. Nur mit Glück und dank den guten Reflexen von Schlussmann Wyss konnte eine frühe Führung der Huttwiler verhindert werden. Nach der etwas hektischen Startphase für die aarwanger Hintermannschaft wurde das Spiel etwas ausgeglichener und es wurde auf beiden Seiten vermehrt mit hohen Bällen operiert. Das Spiel fand nun mehrheitlich im Mittelfeld statt und wurde für den neutralen Zuschauer eine eher unterhaltungsarme Angelegenheit. Diese Spielweise verhalf dem FC Aarwangen besser ins Spiel zu finden. So war es der Neuzugang Picci L. der den Ball nach einem herrlichen Querpass von Aeschlimann nur knapp nicht ins Gehäuse unterbringen konnte. Nach dieser Grosschance suchte die erste Mannschaft mit immer grösserer Intensität den Weg zum gegnerischen Tor. Nach einer guten halben Stunde ertönte der Pfiff des Unparteiischen, der nach einem Handspiel eines Huttwilers auf den 11-Meter-Punkt zeigte. Brkic, der das Handspiel selber durch eine halbhohe Flanke in den Strafraum provoziert hatte, verwandelte den Penalty gleich selber zum Zwischenstand von 1:0. Die Freude über den Führungstreffer hielt jedoch keine 10 Minuten. Als Huttwil einen langen Ball aus der eigenen Hälfte direkt in den 16-Meter-Raum des FCA lancierte, konnte der Ball nicht sauber geklärt werden, sodass ein Huttwiler das Spielgerät mittels Direktabnahme an den Arm von Picci L. knallte. Auch in dieser Szene zeigte der Schiedsrichter ohne zu zögern auf den Punkt. Die Huttwiler liessen sich diese Chance nicht entgehen und glichen in der 44. Minute zum 1:1 Halbzeitresultat aus.

Ein etwas ärgerliches Ende der ersten Halbzeit für das Team von Roy Lanz, dem es jedoch gelang durch eine leidenschaftliche Halbzeitansprache die letzten Kraftreserven der unter anderem auch angeschlagenen Spieler zu mobilisieren.

Die zweite Halbzeit fing ausgeglichen an, jedoch hatte der SC Huttwil die klareren Chancen die Führung zu übernehmen. Das Spiel wurde immer mehr zum Kraftakt da die Zweikämpfe hart an der Grenze des Tolerierbaren geführt wurden und auch die hohe Temperatur den Spielern zusätzlich zu schaffen machte. Die hartumkämpfte Partie wurde fast aus dem nichts um ein Tor reicher als Marco Schütz herrlich in die Tiefe angespielt wurde, vor dem gegnerischen Torhüter scheiterte jedoch den Abpraller gekonnt auf Picci L. auflegte. Dieser hatte nun einfaches Spiel und musste nur noch einschieben um anschliessend seinen ersten Treffer im schwarz-weissen Trikot des FC Aarwangen zu feiern. Die Partie wurde ab diesem Treffer nichts mehr für Freunde des gepflegten Kurzpassspiels. Viele langen Bälle und Ballverluste auf beiden Seiten liessen kein anschauliches Spiel entstehen. Die Huttwiler drückten immer vehementer auf den Ausgleich je länger das Spiel dauerte, Aarwangen hielt jedoch gekonnt dagegen. Nach gefühlten 110 Minuten pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und erlöste die erste Mannschaft, die in den letzten 5 Minuten des Spiels damit beschäftigt war, den Ball vom eigenen 16-Meter-Raum fernzuhalten.

Der erste Sieg für den FC Aarwangen in der dritten Liga war Tatsache! Ein grosser Wille und Durchhaltefähigkeit waren die Elemente die dem FC Aarwangen die ersten 3 Zähler sicherten. Jedoch liess die Qualität des Kurzpassspiels über weite Strecken zu wünschen übrig. Dies wird sicherlich ein Punkt sein den es vor dem Spiel gegen Zollbrück zu verbessern gilt. Mit Zollbrück wird uns nächsten Samstag ein Top-Favorit für den Meisterschaftssieg im Hubel besuchen. Der FC Aarwangen würde sich deshalb über jeden Zuschauer für dieses anspruchsvolle Spiel freuen.

 

Fabio Picci

 

Sportplatz Hubel - 50 Zuschauer

Tore: 34' Brkic 1:0, 44' SC Huttwil 1:1, 66' L.Picci (Marco Schütz) 2:1 


Fc Utzenstorf 5:O FC Aarwangen


Klatsche in Utzenstorf!

 

Nach der etwas unglücklichen Niederlage vor Wochenfrist gegen den FC Blau-Weiss Oberburg war die erste Mannschaft des FC Aarwangen gewillt, die ersten Punkte in der noch jungen Saison einzufahren.

 

Der Start in die Partie war dann aber sehr nervös und viele Zuspiele fanden den Empfänger nicht. Genau in dem Moment, als Aarwangen etwas mutiger wurde und E. Müller eine Riesenchance nicht verwerten konnte, setzte Utzenstorf noch einmal zu. Zuerst verhinderte Goalie Wyss mit einer Glanztat die Führung des Heimteams, danach reagierte Manuel Schütz sehr schnell und konnte den Ball nach einer Standardsituation auf der Linie klären.

 

Wenig später war es dann soweit, der FCA konnte den Ball nicht mehr richtig in den eigenen Reihen zirkulieren lassen und nach einem Fehlpass im Mittelfeld ging der FC Utzenstorf in der 28. Minute durch einen schnörkellos vorgetragenen Konter in Führung. In der 40. Minute kam es für die Gäste noch dicker: Robin Jenzer kann als hinterster Mann den Ball nicht klären und der gegnerische Stürmer überlobt den hervorragend reagierenden Wyss, welcher den Ball nur in Füsse des Stürmers abwehren kann und schon stand das Pausenresultat von 2:0 fest.

 

Gewillt das Spiel noch zu drehen, kam die Equipe von Lanz aus der Garderobe. Dieser Wille war jedoch recht schnell erloschen. Nach einer desaströsen Zuteilung beim ersten Standard nach der Pause konnte das Heimteam mit dem 3:0 die Vorentscheidung herbeiführen. Der FCA versuchte zwar danach Chancen zu kreieren, scheiterte aber jeweils am gegnerischen Torwart oder am eigenen Unvermögen. So kam es, dass dem FC Utzenstorf nach einfachen Fehlern in der Aarwanger Mannschaft noch zwei weitere Treffer auf dem Silbertablett serviert wurden und die erste Mannschaft mit einer Kanterniederlage, welche schlussendlich doch etwas ausfiel, heimreisen musste.

 

Das Fazit ist relativ schnell gezogen: Einige gute Phasen, viele Fehler im Aufbauspiel, die gnadenlos ausgenutzt wurden und eine katastrophale Chancenauswertung. Das Spiel muss rasch abgehakt werden und ab Dienstag wird der Fokus aufs Derby von nächstem Samstag im Hubel gegen Huttwil gelegt. Dort bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung!

 

Ein grosses Dankeschön geht an die wiederum zahlreich mitgereisten Fans, welche im Regen von Utzenstorf 90 Minuten ausharrten.

 

Samuel Wüthrich

 

 

 

Weissenstein, Utzenstorf – 50 Zuschauer

 

Aufstellung: Wyss; Manuel Schütz (72. Schädler), Zulic, Jenzer (59. Wüthrich), Fabio Picci (72. Timo Schütz); Marco Schütz, Brkic; A. Mathys (62. Schneider), E. Müller (78. A. Mathys), Aeschlimann; Luca Picci

 

 

 


FC Aarwangen – FC Blau Weiss Oberburg 1:2


FC Aarwangen – FC Blau Weiss Oberburg 1:2

 

Der FCA verliert das Auftaktspiel nach einer guten Leistung unglücklich mit 1:2.

 

Der Start in die Meisterschaft ist der Mannschaft leider nicht optimal gelungen. Nach einer guten und kämpferischen Leistung kassiert die Mannschaft von Roy Lanz und Michael Bracher den Gegentreffer erst in der Nachspielzeit. Der Gegner nimmt die 3 Punkte etwas glücklich, aber nicht ganz unverdient mit nach Oberburg.

 

Der Beginn in das Spiel stimmte zuversichtlich. Obwohl der FCA das erste Mal in dieser Formation zusammenspielte, wirkte die Mannschaft in der Startphase sicher, zirkulierte den Ball gut in den eigenen Reihen und erarbeitete sich gleich mehrere gute Torchancen. So war es Picci Luca, der den Ball in der 10 Spielminute sehenswert an den Pfosten zirkelte. Danach hatte Aeschlimann Patrick gleich mehrere gute Torchancen, welche er sich jeweils gut erarbeitete, danach aber zu ungenau abschloss. Der Gegner aus Oberburg spielte gut mit. Das Spiel fand phasenweise vor allem im Mittelfeld statt, wo sich die Mannschaften neutralisierten. Dennoch war es der FCA, der in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel hatte und dem Gegner sowohl läuferisch, als auch spielerisch überlegen war und gleich mehrere sehr gute Torchancen erarbeiteten konnte. Einzig die Chancenauswertung liess noch zu wünschen übrig. Die Mannschaft spürte aber, dass gegen diesen Gegner etwas drin liegt und wollte es in der zweiten Halbzeit auch zeigen.

 

Dies gelang gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit leichter als erwartetet. Mathys Adrian war es, der unmittelbar nach dem Anpfiff im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Emin Brkic übernahm die Verantwortung und verwertete den Strafstoss souverän zur 1:0 Führung. Nun versuchte die Mannschaft des FCA alles klar zu machen und wollte gleich mit einem zweiten Treffer nachlegen. Mit schönen Spielzüge gelang es dem FCA immer wieder, bis in den gegnerischen Strafraum durchzuspielen und sich gute Chancen zu erarbeiten. Dennoch wollte der zweite Treffer nicht fallen. Der Gegner aus Oberburg konnte sich jeweils mit schnellen Kontern und einfachen Spielzüge aus der eigenen Platzhälfte befreien. Nach ca. 20 gespielten Spielminuten der zweiten Halbzeit war es dann Oberburg, der mehr Zweikämpfe gewinnen konnte und ein paar Mal gefährlich vors Tor kam. Die Abwehr des FCA wirkte auf einmal nicht mehr so abgeklärt und sicher, wie noch zuvor. Die Spieler verursachten auch viele unnötige Fouls, welche aus dem Halbfeld gefährlich vors Tor der Aarwanger geschlagen wurden. So viel auch der erste Gegentreffer. Eine Hereingabe vom gegnerischen Spieler fand den Weg unberührt ins lange Eck von Wyss Patrick. Oberburg zeigte dem FCA was Chancenauswertung bedeutet! Nach dem Gegentreffer fand der FCA wieder etwas besser ins Spiel. Es gelang, eine Art Druckphase zu entwickeln und drückte den Gegner in die eigene Platzhälfte. Oberburg begnügte sich nun aufs Kontern und überliess das Spielgeschehen im Mittelfeld komplett den Aarwangern. Etliche gute Spielzüge des FCA führten zwar immer wieder zu Eckbällen, Freistössen etc., etwas Zwingendes resultierte jedoch nicht. Erwähnenswert ist einzig ein guter Schuss von Schütz Marco aus 11 Metern, welchen der gegnerische Goalie mirakulös parierte. In der Endphase riskierte die Mannschaft des FCA nochmals alles. Nach gefühlt zwanzigstem Eckball rückten fasst alle Spieler in den gegnerischen Strafraum und lauerten auf den „lucky punch“. Dieses Risiko zahlte sich jedoch nicht aus. Vielmehr wurden die Aarwanger in der Nachspielzeit gnadenlos ausgekontert, sodass der zurückgeeilte Schütz Marco sich nur noch mit einem Foul helfen wusste. Es kam, wie es kommen muss. Die Oberburger verwerteten die Hereingabe mit einem Kopfball in der 92. Minute und gingen als Sieger vom Platz.

 

Der grosse Aufwand und der Mut der Aarwanger haben sich leider nicht ausbezahlt. Man kann auch von Unvermögen sprechen, wenn derart klare Torchancen nicht verwertetet werden. Man muss dennoch anerkennen, dass der Gegner aus Oberburg zwar weniger vom Spiel hatte, defensiv dennoch mit einem guten Torhüter bis zum Schluss entgegenhielt  und offensiv ihre Chancen eiskalt verwerteten. Zuversichtlich stimmt, dass der FCA als Aufsteiger mit einer etablierten Drittligamannschaft nicht nur mithalten, sondern diese phasenweise dominieren konnte. Insbesondere an der Effizienz müssen die Aarwanger aber noch arbeiten, damit solche Spiele viel früher entschieden werden können. Die nächste Gelegenheit bietet sich nächsten Samstag in Utzenstorf.

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 50 Zuschauer

 

FCA: Wyss, Schütz Timo, Jenzer, Zulic, Schütz Manuel (Niederhauser), Schütz Marco, Brkic, Mathys, Müller Emmanuel (Müller Michael), Äschlimann (Kummer), Picci Luca


30.07.2016 FC Walperswil – FC Aarwangen 1:2


Einzug in die zweite Runde im Berner Cup!

 

 

 

Die erste Mannschaft kann mit einer kämpferischen Leistung in die zweite Runde des Berner Cups vorstossen. Durch die vielen Absenzen, muss der FC Aarwangen alle verfügbaren Kräfte aktivieren. Sowohl unsere Club - Legenden Michael Müller und Claudio Keller, als auch David Mumenthaler und Fabian Schassberger von der zweiten Mannschaft können aufgeboten werden. Sogar unsere beiden Trainer Roy Lanz und Thomas Wyss sind für einen Einsatz vorbereitet.

 

 

 

Der FC Aarwangen startet stark in die erste Hälfte der Partie und Patrick Aeschlimann taucht das erste Mal alleine vor dem Tor auf. Er kann nur noch durch eine elfmeterverdächtige Aktion des Torhüters gestoppt werden. Doch der Schiedsrichter entscheidet auf Abstoss. In der 8. Minute folgt die zweite heikle Aktion im Strafraum des FC Walperswil und diesmal zeigt der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Die Verantwortung übernimmt der sonst sichere Elfmeterschütze Emmanuel Müller, doch er scheitert an der Latte. Im Spiel des FC Aarwangen schleichen sich immer mehr Fehlpässe und unnötige Ball Verluste ein. Nach 27 Minuten muss Emmanuel Müller aufgrund von Übelkeit das Spielfeld verlassen, für ihn kommt David Mumenthaler ins Spiel. Der FC Aarwangen kämpft sich immer besser ins Spiel zurück und kann sich bis zum Ende der ersten Halbzeit steigern.

 

Dem FC Aarwangen gelingt der Start in die zweite Halbzeit optimal. Patrick Aeschlimann setzt sich an der Linie durch und findet Claudio Keller in der Mitte, welcher nur noch einschieben kann. Das Spiel zerrt an den Kräften, mit den beiden letzten Auswechslungen Fabian Schassberger für Nick Rohrbach und Marco Mathys für Joel Kummer wird nochmals die Verteidigung verstärkt. In der 78. Minute setzt sich der FC Walperswil auf der Seite durch und findet in der Mitte den freistehenden Mann, welcher zum 1:1 einschiebt Dies setzt die letzten Kräfte des FC Aarwangen frei. Der Ball läuft nach dem Anspiel durch die Reihen des FC Aarwangen und findet den Weg zum am Strafraum startenden Marco Schütz. Mit einem gekonnten Tripling lässt er die gesamte Verteidigung stehen und krönt seine starke Leistung mit einem Lob über den Torhüter zum 1:2. Der FC Aarwangen verteidigt nun den Vorsprung und kann immer wieder gefährliche Konter fahren. Patrick Aeschlimann scheitert in der 90. Minute am Torhüter und belohnt sich seine starke Leistung nicht mit einem Tor. So steht es nach anstrengenden 90 Minuten 1:2 für den FC Aarwangen.

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die zahlreich mitgereisten Fans, welche auch ein Auswärtsspiel zu einem Heimspiel verwandeln.

 

Dominik Schneider

 

Tore: 51‘ Claudio Keller 0:1, 78‘ FC Walperswil 1:1, 80‘ Schütz Marco 1:2

 


12.6.16 AS Italica - FC Aarwangen 1:3

Sieg gegen AS Italica im letzten Saisonspiel!

 

Die Partie war für beide Mannschaften nicht mehr von allzu grosser Bedeutung. Der FCA I hatte sich den Aufstieg bereits eine Woche davor gegen den FC Hasle-Rüegsau gesichert und die AS Italica hätte auch mit 3 Punkten keine höhere Platzierung in der Rangliste erzielen können. Trotzdem waren beide Teams natürlich gewillt, die Meisterschaft mit einem Sieg abschliessen zu können.

Die Aarwanger verstärkten sich, aufgrund der vielen Absenzen, mit Nachwuchsspieler aus der Juniorenabteilung (Timo Schütz, Manuel Schütz), mit Spielern aus der 2. Mannschaft (Schenja Niederhauser, David Mumenthaler) und mit der Club-Legende Michael Müller. Auch das Trainerduo war heute nicht dasselbe wie gewohnt. Bracher und Keller hatten die Aufgabe von Lanz und Wyss, die beide ihren wohlverdienten Urlaub geniessen, übernommen um auch dieses Spiel mit einer wild durcheinander gemischten Mannschaft für die Aarwanger entscheiden zu können.

 

Kurz vor dem Spiel gratulierte der AS Italica-Captain A.Pisani, mitsamt seiner ganzen Mannschaft im Rücken, dem FC Aarwangen zum gelungenen Aufstieg. Eine Szene wie man sie nicht alle Tage in den Amateurligen sieht! Und so fing das Spiel nach dieser freundlichen Geste auch gleich an.

Die Anfangsphase war in den ersten Minuten relativ ausgeglichen, mit schönen Passkombinationen auf beiden Seiten. Jedoch war es die AS Italica die nach einem Freistoss an der aarwanger Strafraumgrenze in der 6. Minute schneller auf den Pfostenknaller reagierte und den Ball ohne Mühe ins Netz einschob. Die 1.Mannschaft wurde mit diesem Treffer eiskalt geduscht. Doch diese Dusche schien die Aarwanger wachgerüttelt zu haben. Nun kombinierte man noch schneller in den eigenen Reihen und kam wenige Minuten später schon zu einer riesen Torchance durch einen genialen Steilpass von Schneider. Picci der den Ausgleich auf dem Fuss hatte, scheiterte jedoch kläglich aus machbarer Distanz. Kurze Zeit später traf Müller nur den Querbalken nach einem wunderschönen Freistoss. Zu diesem Zeitpunkt war Aarwangen die dominierende Mannschaft, doch Italica war auch in dieser Phase immer wieder gefährlich vor dem Tor der Aarwanger anzutreffen, insbesondere nach ruhenden Bällen. Dem FCA I gelang jedoch der ausgleich in der 22 Minute. Nach einem schönen Sololauf von Aeschlimann auf der linken Seite, flankte dieser in die Mitte auf den heranstürmenden Picci der den Ball mit einer Direktabnahme sauber ins linke untere Eck versenkte. Eine Viertelstunde später setzte sich Schneider auf der rechten Seite durch und legte den Ball flach in den 5-Meter-Raum. Aeschlimann, der wiedermal seinen exzellenten Torriecher unter Beweis stellte, musste den Ball nur noch einschieben und schon stand es 2:1 für die Gäste. Der Gegner aus Langenthal wurde nun etwas unsicher und nervös und eine hektische Phase des Spiels begann. Jedoch wurde die ganze Hektik durch den Pausenpfiff des Schiedsrichters für kurze Zeit unterbrochen.

 

Die zweite Halbzeit begann, wie schon die erste, ausgeglichen und mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Chancen entstanden jedoch eher selten aus dem Spiel heraus. Freistösse an der Strafraumgrenze sorgten für beide Mannschaften für Spannung und Torgefahr. Ansonsten gab es im zweiten Durchgang wenig Nennenswertes. Die Schlussphase der Partie gehörte dann wieder dem "Eis" nachdem die gesamte zweite Hälfte eher ausgeglichen war, mit leichten Vorteilen für die AS Italica. In der 80. Minute legte Schneider nach einem Energieanfall auf der rechten Seite ein Sprint bis auf die Grundlinie hin um anschliessend flach in die Mitte zu passen. Der mitgelaufene Mumenthaler hätte die Chance gehabt seine Top-Leistung mit einem Tor zu krönen und das Spiel vorzeitig zu beenden, scheiterte jedoch beim Direktschuss und beförderte denn Ball über das Gehäuse. Kurz vor dem Schlusspfiff flankte Picci nach einem erfolgreichen Dribbling auf der rechten Seite auf Schneider der das Spielgerät mittels Direktabnahme mit dem Knie ins Tor bugsieren konnte. Somit stand es 3:1 für die Gäste und es waren noch knapp drei Minuten zu spielen. Nach diesen ereignislosen drei Minuten pfiff der Unparteiische das Spiel ab und beendete somit das letzte Spiel dieser erfolgreichen Saison.

 

Auch dieses Mal geht ein riesen Dankeschön an die mitgereisten Fans, die auch am letzten Spiel zahlreich erschienen sind! An dieser Stelle sei nochmal unser Jubiläumsfest am nächsten Wochenende erwähnt (24.06-25.06.2016)! Unser Verein feiert sein 40-jähriges Bestehen im Hubel. Unsere erste Mannschaft wird die Ehre haben gegen die Old Stars des BSC Young Boys spielen zu dürfen! Der FC Aarwangen würde sich über ein zahlreiches Publikum sehr erfreuen.

 

Fabio Picci

 

Sportplatz Hard Langenthal, Nebenplatz (Weststrasse) - 50 Zuschauer

Tore: 6' AS Italica 1:0, 22' Picci (Aeschlimann) 1:1, 37' Aeschlimann (Schneider) 1:2, 87' Schneider (Picci) 1:3


4.6.16 FC Aarwangen - Hasle-Rüegsau 5:0

Der FCA I entscheidet das Titelrennen für sich! 

 

Nach dem hartumkämpften Auswärtssieg in Koppigen, hatte die erste Mannschaft die Gelegenheit den ersten Matchball zu verwerten und den Aufstieg in die 3.Liga im Heimstadion Hubel perfekt zu machen.

 

Auf dem Papier schien der Gegner Hasli-Rüegsau eine machbare Angelegenheit zu sein, da die Emmentaler in der Rückrunde gerade mal 6 Punkte verzeichnen konnten. Trotzdem war die Nervosität in der Aarwanger-Kabine klar spürbar. Man war sich bewusst das mit 3 Zählern der Aufstieg in die 3.Liga nach über 10 Jahren (!) möglich war und man somit die einmalige Chance hatte ein Stück aarwanger Fussballgeschichte im 40. Jubiläumsjahr zu schreiben. Da der FCA I einige Absenzen zu beklagen hatte (Zulic & Hanimann, Prüfungen / Schrag, verletzt / Jenzer, Festival / Brkic, Sprachaufenthalt) wurde die Mannschaft von den 2 Clublegenden Claudio Keller und Michael Müller verstärkt. Fabian Schassberger aus der 2.Mannschaft stand dem “Eis” ebenfalls zur Verfügung um die Abwehr zusätzlich zu stabilisieren. Trainer Lanz gelang es die frisch zusammengewürfelte Truppe zu einer Einheit zu formen und mit einer epischen Ansprache optimal auf das Spiel vorzubereiten.

 

Entsprechend fulminant war der Auftakt der Oberaargauer. Schon nach 120 Sekunden durften die Aarwanger ein erstes Mal jubeln nachdem Aeschlimann einen hohen Ball aus dem Halbfeld von Bucher verwerten konnte. 5 Minuten später stand es schon 2:0 auf der Tafel. Ein abgelenkter Weitschuss von E.Müller schickte den Torhüter in die falsche Ecke und landete etwas glücklich im Netz. Die Führung war jedoch nicht glücklich sondern spiegelte perfekt die furiose Startphase der Aarwanger wieder. Hasli-Rüegsau wurde in den ersten 15 Minuten regelrecht überfahren, konnte sich jedoch danach wieder etwas fangen und so wurde die Partie wieder etwas ausgeglichener. Das Spiel wurde nun ruhiger und die Angriffe endeten auf beiden Seiten oftmals mit dem Abseitspfiff des Unparteiischen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit setzten die Aarwanger die emmentaler Abwehr nochmals unter Druck. Nach einem erfolgreichen Pressing des FCA-Flügels Picci gelangte der Ball via Flachpass zu Aeschlimann, dieser wiederum lies gekonnt auf E.Müller prallen, der mit einem spektakulären Schlenzer den Ball in den Winkel zum 3:0 Halbzeitresultat versenkte.

 

Nach der Halbzeitpause wollte das Heimteam verhindern, die komfortable Führung wie schon im letzten Spiel gegen den Koppiger SV aufgrund vermeidbarer Fehler und interner Diskussionen auf dem Spielfeld aus der Hand zu geben. Doch das Team von Roy Lanz liess nichts mehr anbrennen. In der 73. Minute brachte Wüthrich auch die letzten Zweifler zum Schweigen und verwandelte mit einem gekonnten Volley-Schuss in die rechte Ecke zum Spielstand von 4:0. Somit konnte Wüthrich an diesem Spieltag seine tadellose Leistung an der Seite von Matic, welcher ebenfalls mit seiner Routine und Ruhe glänzen konnte, krönen. Kurz vor Schluss schob Schneider den Ball eiskalt am Schlussmann vorbei ins linke Eck und erhöhte somit zum 5:0 Endstand.

 

Als der langersehnte Schlusspfiff erklang, gab es im Hubel kein Halten mehr. Die erste Mannschaft überliess zu keinem Zeitpunkt das Zepter dem gegnerischen Team und holte sich somit hochverdient die 3 titelentscheidenden Punkte vor dem heimischen Publikum. Insbesondere dem Publikum gebührt ein riesen Applaus und Dankeschön für die unermüdliche Unterstützung, trotz des nassen Wetters. In vielen knappen Duellen in dieser Saison waren unsere Zuschauer der 12. Mann auf dem Platz.

 

Anschliessend wurde im Hubel ausgelassen gefeiert. Der Aufstieg in die 3.Liga konnte noch nicht richtig realisiert werden, zu hoch war das Adrenalin in diesem Moment um sachliche Analysen aufzustellen. Doch jeder wusste, dass dies ein Tag war, an den sich jeder Aarwanger noch lange erinnern wird!

 

Nächsten Sonntag findet noch das letzte Meisterschaftsspiel gegen die AS Italica statt, wo sich der FCA noch einmal mit einer Top Leistung aus dieser grandiosen Saison verabschieden möchte.

 

Fabio Picci

 

 

Sportplatz Hubel - 130 Zuschauer

 

Tore: 2' Aeschlimann (Bucher) 1:0, 7' E.Müller (Aeschlimann) 2:0, 45' E.Müller (Aeschlimann) 3:0, 73' Wüthrich 4:0, 87' Schneider (Schütz) 5:0


Wichtiger Auswärtssieg beim Koppiger SV!


Wichtiger Auswärtssieg beim Koppiger SV!

 

Nach der Niederlage unter der Woche im hartumkämpften Derby gegen den SC Huttwil zeigte die 1. Mannschaft Moral und rang auswärts den Koppiger SV mit 3:4 nieder!

 

Der FCA startete besser ins Spiel und kontrollierte zu Beginn die hart umkämpfte Partie. In der 24. Minute konnte Jenzer mit seinem ersten Tor im Dress der 1. Mannschaft die Lorbeeren für den guten Start ernten. Er verwertete einen Mathys-Eckball gekonnt am ersten Pfosten mit dem Kopf. Der FCA powerte nach dem Führungstreffer weiterund schlug zehn Minuten später erneut zu: Picci, der heute aufgrund der Ausfälle von Brkic, Bucher und Müller im defensiven Mittelfeld agierte, spielte einen Traumpass in die Tiefe auf Schrag, welcher den Ball am Torwart vorbeispitzelte und ins leere Tor zum 0:2 einschob.

 

In der 41. Minute kam auch das Heimteam aus Koppigen zur ersten Grosschance! Nachdem die Defensivabteilung der Gäste in den letzten Minuten ein wenig die Ordnung verloren hatte, flog ein Abschluss eines über die rechten Seite vorgetragenen Angriffs via beide Pfosten in die Hände von Torwart Wyss. So ging es mit der glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Zweitoreführung für Aarwangen in die Pause.

 

Gleich nach der Unterbrechung folgte dann der nächste Paukenschlag! Wiederum nach einem Eckball von Mathys stieg Innenverteidiger Wüthrich in der 47. Minute völlig unbedrängt hoch und verwandelte den Kopfball aus rund 8 Metern unter die Latte.

 

Danach hörten die Gäste aus Aarwangen, wie so oft in letzter Zeit nach einer Führung, auf, kontrolliert Fussball zu spielen und liessen den Koppiger SV ins Spiel kommen. Eine erste Druckphase des Heimteams wurde in der 55. Minute mit einem Kopftor aus 5 Metern belohnt. Die Spieler des FCA blieben stehen und schauten zu, wie der Koppiger Goalie Wyss keine Chance liess.

 

Der Koppiger SV hielt nun das Tempo hoch und setzte die Aarwanger Defensive wiederholt vehement unter Druck. Die Gäste konnten sich kaum mehr lösen und keine Bälle mehr in der gegnerischen Platzhälfte halten. In der 67. Minute liess der sonst gut aufspielende Torhüter Wyss einen Flankenball fallen, die Aarwanger standen wie beim 1:3 Spalier und folglich gelang dem Heimteam der Anschlusstreffer zum 2:3!

 

In der 77. Brennte es wiederum lichterloh im Strafraum des FCA. Nach einem Pfostenknaller konnte Wüthrich den Ball noch knapp vor dem heranstürmenden Koppiger weggrätschen. Die Aarwanger Defensive verstrickte sich nun zu sehr in Diskussionen mit dem Schiedsrichter und verlor ein wenig die Konzentration. Dies wurde zum Glück der Gäste vorerst nicht bestraft!

 

Bei einem der wenig gewordenen Entlastungsangriffe des FCA gelang Aeschlimann in der 84. Minute mit einem Flachschuss in die entfernte Torecke sein 10. Saisontor! Vorausgegangen war ein von Schrag verlängerter Schädler-Einwurf von der rechten Seite. Wer nun dachte, die Partie sei entschieden, der täuschte sich gewaltig. Koppigen drückte weiter und kam zwei Minuten später nach einem Gewühl im FCA-Strafraum zum Anschlusstreffer. Die hektische Schlussphase war nun richtig lanciert. Die Gäste aus Aarwangen konnten dem Druck des Heimteams standhalten und kamen mit einem Pfostenkopfball von Mathys selbst noch zu einer Chance, das Spiel zu entscheiden.

 

Im Grossen und Ganzen zeigte die erste Mannschaft eine kämpferisch tadellose Leistung gegen einen starken Gegner, muss sich aber nach der 3:0-Führung und den drei Geschenken bei den Gegentoren an der eigenen Nase nehmen, dass es nochmal spannend wurde.

 

Ein herzlicher Dank geht an die wiederum zahlreich mitgereisten Fans, welche uns in Koppigen unterstützt haben. Am kommenden Samstag hat unsere 1. Mannschaft im Heimspiel gegen Hasle-Rüegsau die Chance, den ersten Tabellenrang sicherzustellen und hofft auf eure grandiose Unterstützung!

 

Samuel Wüthrich

 

 

 

Sportplatz Chilchacher, Koppigen – 50 Zuschauer

 

Tore: 24. Jenzer (A. Mathys) 0:1, 34. Schrag (Picci) 0:2, 47. Wüthrich (A. Mathys) 0:3, 55. Koppiger SV 1:3, 67. Koppiger SV 2:3, 84. Aeschlimann (Schrag) 2:4, 86. Koppiger SV 3:4

 

Aufstellung: Wyss; Jenzer (54. Tellenbach), Zulic, Wüthrich, Schädler; Picci; A. Mathys, Schütz (65. Kummer), Schrag, Schneider (37. Matic, 82. Schütz); Aeschlimann (94. Schneider)

 

 

 


2:1 Sieg im Topspiel gegen den SV Sumiswald


Die 1. Mannschaft mit einem Big Point gegen Verfolger Sumiswald!

 

 

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen gegen 25 Grad setzt sich das Fanionteam des FC Aarwangen gegen den letztjährigen 3.Liga Absteiger aus Sumiswald durch!

 

Nach den zwei hart erkämpften Siegen auswärts in Zollbrück und Bützberg war der zu Hause noch ungeschlagene FC Aarwangen gewillt, im Spiel gegen den Verfolger aus dem Emmental spielerisch wieder zuzulegen. Dieses Ziel konnte nur teilweise erfüllt werden…

 

Zu Beginn schien das Heimteam nicht ganz wach zu sein, Sumiswald startete besser ins Spiel und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Unser Lauch, Patrick Aeschlimann, hatte jedoch die erste Grosschance dieses Spiels. Er scheiterte in der 9. Minute am hervorragend reagierenden Torhüter. Nur eine Zeigerumdrehung später war es wiederum der FCA, der in der Person von Edeltechniker Brkic eine Chance ausliess. Sein Schuss aus 16 Meter verfehlte das Tor knapp.

 

So kam es, wie es kommen musste und der SV Sumiswald ging in der 13. Minute durch eine Unkonzentriertheit des FC Aarwangen in Führung. Der Stürmer versenkte den Ball aus linker Position in der hinteren Torecke. Fünf Minuten später rannte der zum Stürmer umfunktionierte Müller auf den Torhüter zu, welcher sich nur mit einem Handspiel ausserhalb des Strafraums zu helfen wusste. Den darauffolgenden Freistoss verwandelte Brkic mit einem strammen Schuss in die Torwartecke souverän. So gingen die beiden Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden in die Pause, wobei die Sumiswaldner mehr vom Spiel hatten. Die besseren Torchancen verzeichnete aber der Gastgeber aus dem Oberaargau.

 

Die zweite Halbzeit begann sehr kampfbetont, die Zweikämpfe wurden hart geführt und das Spiel plätscherte vor sich hin. In der 58. Minute landete der Ball nach einer Standardsituation plötzlich vor den Füssen von Mathys, welcher kompromisslos abzog und den vielumjubelten Treffer zum 2:1 für seine Farben erzielte.

 

In der 62. Minute konnte sich Torhüter Wyss auszeichnen, als er einen satten Schuss mirakulös hielt. Der FC Aarwangen hielt nun viel den Ball, ohne jedoch gefährlich vors Tor zu kommen. So waren es wiederum die Gäste, welche in der 79. Minute an der FCA Verteidigung auf der Torlinie scheiterten.

 

Obwohl Sumiswald nun vehement auf den Ausgleich drückte, hielt die Aarwanger Hintermannschaft dem Druck stand und schaukelte die drei Punkte nach Hause!

 

Ein herzliches Dankeschön an die zahlreich erschienenen Zuschauer! Weiter geht es am nächsten Mittwoch mit dem nächsten Heimspiel gegen den SC Huttwil. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr auf dem Hubel.

 

 

 

Samuel Wüthrich

 

 

 

Sportplatz Hubel – 70 Zuschauer

 

Tore: 13. Sumiswald 0:1; 18. Brkic 1:1; 58. A. Mathys 2:1

 

Aufstellung: Wyss; Schädler, Zulic, Wüthrich, Tellenbach; Picci (54. Schrag), Brkic, Bucher (60. Schütz), A. Mathys; Müller (77. Schneider), Aeschlimann (87. Kummer)

 


FC Bützberg - FC Aarwangen 0:3

17.5.2016


Der FCA I feiert den nächsten Derbysieg!

 

Das Nachholspiel gegen den FC Bützberg konnte die Mannschaft dank einer guten zweiten Halbzeit klar für sich entscheiden und gewinnt verdient mit 3:0.

 

Gemäss Tabellenstand (Erster gegen den Letzten) war eine Sieg gegen das Schlusslicht aus Bützberg grundsätzlich Pflicht. Die Mannschaft und der Trainerstaff war sich jedoch bewusst, dass die kampfstarken Nachbarn aus Bützberg uns die Punkte nicht schenken werden. Entsprechend ging man konzentriert zur Sache und übernahm sofort die Initiative. Der Ball zirkulierte in den Reihen der Aarwanger grundsätzlich gut. Sobald man jedoch in Tornähe des Gegners kam, misslang der letzte Pass, sodass zu Beginn kaum Torchancen resultierten.

 

Der FC Bützberg ging ebenfalls sehr konzentriert in das Spiel rein und liess dem FCA nicht viel zu. Im Gegenzug konnten immer wieder schnelle Konter eingeleitet werden, aus welchen gute Torchancen resultierten. So konnte man Nadelstiche setzen und die Abwehr der Aarwanger beschäftigen. Auch konnte auf diese Weise verhindert werden, dass die Mannschaft des FCA in die gegnerische Platzhälfte nachrücken konnte und so den Druck aufrechtzuerhalten.

 

Dennoch konnte sich der FCA mit der Zeit gute Torchancen erarbeiten, welche jedoch (noch) nicht verwertet werden konnten. Zu erwähnen sei etwa der Kopfball von Zulic, welcher nur knapp am Tor vorbeiflog oder der herrliche Lob von Picci, der leider nur den Pfosten traf. 

 

So deutlich, wie sich die Tabellensituation präsentierte, ist die erste Halbzeit nicht verlaufen. Die FCA domminierte zwar das Spiel, war jedoch vor dem Tor nur mässig gefährlich. Der FC Bützberg zeigte hingegen eine solide Defensivleistung, sodass das Pausenresultat in Ordnung ging. 

 

In der zweiten Halbzeit konnte sich der FCA nun in der gegnerischen Platzhälfte festsetzen und sich Torchance um Torchance erarbeiten. Man war dem Gegner nun deutlich überlegen und der Torerfolg nur eine Frage der Zeit. In der 58. Spielminute liess Brkic an der Strafraumgrenze einen Gegner aussteigen, passte auf Äschlimann, welcher eiskalt in lange Eck einschob. Drei Minuten später war es wieder Äschlimann, der nach einer herrlichen Vorarbeit durch Wüthrich, welcher den Ball zielgenau in den Lau(ch)f von Äschlimann spielte, ins lange Eck einschob und die Führung auf 2:0 ausbaute. Es schien, als wäre der Damm nun gebrochen, denn die Mannschaft des FCA spielte mittlerweile sichtlich befreit auf und kombinierte sich nun auch in der gegnerischen Platzhälfte sicher nach vorne. Das 3:0 fiel nach einem herrlich herausgespielten Angriff über mehrere Station. Müller spielte in der Folge den Ball in die Schnittstellle der bützberger Abwehr auf Picci, dessen zweiter Lob der Partie den Weg ins Tor fand. 

 

In den verbleibenden 20 Minuten der Partie verwaltete der FCA den Sieg sicher nach Hause. Der FC Bützberg konnte nach dem Rückstand nicht mehr reagieren und kam kaum aus der eigenen Platzhälfte heraus. Der Sieg des FCA war dementsprechend verdient und drei wichtige Punkte konnten aus Bützberg mitgenommen werden.

 

Der FCA bedankt sich bei den mitgereisten Fans. Nächsten Samstag steht im Hubel das Spitzenspiel gegen den SV Sumiswald auf dem Programm. Anpfiff ist 16:30 Uhr. Wir freuen uns auf takräftige Unterstützung auch im nächsten Spiel. 

 

 

Nermin Zulic

 

Bifang, Bützberg: 50 Zuschauer

 

FCA: Wyss, Jenzer, Zulic (Matic), Wüthrich, Tellenbach, Mathys (Müller), Bucher, Brkic (Schütz), Picci (Kummer), Äschlimann (Schädler), Schneider (Schrag)


Die 1. Mannschaft gewinnt 1:0 in Zollbrück


Die 1. Mannschaft gewinnt auswärts in Zollbrück!

 

 

Bei widrigen Wetterverhältnissen im Emmental gewinnt die erste Mannschaft glücklich beim Aufsteiger aus Zollbrück!

 

Nach dem Unentschieden von vergangener Woche im Hubel gegen Trubschachen, wo insbesondere in der zweiten Halbzeit nicht mehr richtig Fussball gespielt wurde, wollte der FCA eine Reaktion zeigen und in Zollbrück zu alter Spielstärke zurückfinden. Dies misslang zu Beginn jedoch deutlich!

 

Die Zollbrücker setzten die 1. Mannschaft aus Aarwangen bereits früh unter Druck und beim FCA kamen die Pässe nicht an oder konnten nicht sauber gestoppt werden. So war es zu Beginn das Heimteam, welches mehr vom Spiel hatte und bei Aarwangen kam unverständlicherweise eine gewisse Nervosität auf. Oftmals beging der Gast aus dem Oberaargau unnötige Fouls in gefährlichen Positionen, welche jedoch die kopfballstarken Emmentaler zum Glück von Aarwangen und dank guter Zweikampfquote der FCA-Verteidigung in der Luft nicht zur Führung nutzen konnten.

 

Die Aarwanger versuchten aber weiter, das Spiel in die Hand zu nehmen und kamen durch einige herrliche Kombinationen auch vermehrt in die Nähe des gegnerischen Strafraums. So blieb die Partie bis zur Pause ohne weitere nennenswerte Aktionen torlos.

 

Nach dem Pausentee kam der FCA besser aufs Feld zurück. Das Spiel war für einige Minuten ansehnlicher, bevor die Gäste wieder ins alte Fahrwasser zurückfielen. Insbesondere in der 64. Minute hatten die Oberaargauer die Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite. Nach einem Missverständnis zwischen Zulic und Goalie Wyss rannte letzterer aus dem Tor und Grätschte auf der Strafraumgrenze den anstürmenden Gegenspieler regelwidrig um. Er kam zum Erstaunen vieler Anwesenden mit der gelben Karte davon und parierte den anschliessenden Freistoss mirakulös. In dieser Phase des Spiels gelang es dem Heimteam, den FCA in der eigenen Platzhälfte festzuschnüren. Die Führung für die Emmentaler schien für den neutralen Beobachter nur eine Frage der Zeit zu sein.

 

Die Aarwanger Abwehr konnte jedoch in dieser schwierigen Phase in Kollaboration mit Goalie Wyss, der wiederum einige starke Paraden zeigte, dichthalten und fand mit zunehmender Spieldauer wieder besser ins Spiel. So war es Joker Kummer, der in der 85. Minute stach und die Gäste aus Aarwangen in Führung brachte. Der Treffer wurde durch einen herrlichen Freistoss aus dem Halbfeld vom ebenfalls eingewechselten Bucher vorbereitet.

 

Im Anschluss folgte ein Sturmlauf des FC Zollbrück, den der FCA schadlos überstehen konnte. So gewannen die Aarwanger das schwierige Auswärtsspiel in Zollbrück etwas glücklich mit 0:1 und übernahmen dank der Niederlage des SV Sumiswald wieder die Tabellenführung. Aufgrund der kämpferisch tadellosen Leistung hätte das Heimteam aus Zollbrück aber auch mindestens einen Punkt verdient gehabt.

 

Ein herzlicher Dank geht an die mitgereisten Anhänger des FCA, welche der Kälte trotzten und ins Emmental reisten. Die erste Mannschaft steht nun vor zwei wegweisenden Wochen: Zuerst steht am nächsten Dienstag, 17.05.16 um 20:00 Uhr das Nachtragspiel in Bützberg auf dem Programm, anschliessend findet am Samstag, 21.05.16 um 16:30 Uhr im Hubel das wichtige Direktduell gegen Verfolger Sumiswald statt. Am Mittwoch, 25.05.16 um 19:15 ist der SC Huttwil in Aarwangen zu Gast und am Samstag, 28.05.16 reisen wir zum schwierigen Auswärtsspiel nach Koppigen. Wir zählen weiterhin auf eure Unterstützung! 

 

Samuel Wüthrich

 

 

 

Sportplatz Tannschachen, Zollbrück– 40 Zuschauer

 

Tore: 85. Kummer (Bucher)

 

Aufstellung: Wyss; Schädler, Zulic, Wüthrich, Tellenbach; Picci (46. Schneider, 89. Schütz), Müller, Schütz (62. Bucher), A. Mathys; Schrag, Aeschlimann (80. Kummer)

 


Die 1. Mannschaft spielt zuhause 2:2 Unentschieden gegen den FC Trubschachen


FCA gibt Punkte ab!

 

Die erste Mannschaft hat nach drei Siegen in Folge zum ersten Mal in der Rückrunde Punkte liegen lassen. Die Partie zwischen dem FCA und Trubschachen war während 90 Minuten sehr umkämpft.

 

Der FCA startete besser ins Spiel und konnte sich mehrere Chancen erarbeiten. Samuel Wüthrich scheiterte beispielsweise nach einem Eckball am Pfosten. Weitere Grosschancen blieben teilweise fahrlässig ungenutzt. Trubschachen wurde vor allem bei Standards aufgrund der vielen grossen Spieler gefährlich. Zudem setzten sie vereinzelte Nadelstiche und waren sicherlich ebenbürtig.

 

Der Mehraufwand der Aarwanger wurde in der 38. Minute mit dem 1:0 belohnt. Samuel Wütrhich traf nach einem Eckball. Die kurze Unkonzentriertheit der Trubschacher wurde konsequent ausgenutzt und nach hervorragendem Zusammenspiel über 5 Spielstationen mit dem 2:0 belohnt. Adrian Mathys schob nur zwei Minuten nach dem 1:0 zum 2:0 ein. Mit diesem Pausenresultat wurden beste Voraussetzungen für den vierten Sieg in Serie geschaffen.

 

Leider konzentrierten wir uns in der zweiten Halbzeit nur noch auf die Verwaltung des Resultats.  In der 66. Minute gab es einen umstrittenen Penalty für Trubschachen. Goalie Wyss lief aus dem Tor, spielte zuerst den Ball, wobei der Gegner anschliessend ebenfalls sehr hart getroffen wurde. Der Schiedsrichter entschied zur Überraschung vieler Aarwanger auf Penalty, welcher zum Anschlusstreffer führte. Leider haben wir in der Folge nicht aktiver am Spielgeschehen teilgenommen und kassierten acht Minuten später das 2:2. Erst ab dem Ausgleich begannen wir wieder, Fussball zu spielen und miteinander zu kombinieren. In der Schlussviertelstunde hatten wir etliche Chancen zur Führung. Sämtliche Versuche landeten in den Händen des Torhüters oder neben dem Tor.

 

Für uns waren es zwei verlorene Punkte. Die Passivität in Halbzeit zwei und die unermüdlichen Gegner haben uns zwei Punkte gekostet.

 

Die Fehler werden im Training besprochen und behoben, damit mir im nächsten Spiel (Samstag geg. Zollbrück) wieder als Sieger vom Platz gehen können!

 

Julian Hanimann

 

Hubel: 50 Zuschauer

FCA: Wyss, Schädler,(Jenzer), Zulic, Wüthrich, Picci, Mathys, Müller, Brkic, Bucher, (Schütz), Aeschlimann, Schneider ( Schrag)

 

Ohne Einsatz: Isufyi, Hanimann, Tellenbach

 



Die 1. Mannschaft gewinnt zuhause gegen den FC Utzenstorf 4:1


 

Nachdem die letzten zwei Spiele in der Meisterschaft wegen schlechtem Wetter abgesagt werden mussten, freute sich die Mannschaft wieder einmal einen Ernstkampf bestreitet zu dürfen. Mann hatte während der unerwartet langen Pause (3. Wochen!) gut trainiert und wollte dies gegen den Angstgegner aus Utzenstorf auch zeigen. Im Hinspiel musste man noch eine bittere Niederlage hinnehmen und den schmerzlichen Ausfall von Sandro Mathys (Kreuzbandriss im Knie) verkraften. Nur wegen dem Einsatz eines nicht spielberichtigten Spielers gewann man trotzdem 3:0 forfait. Umso mehr wollte man nun beweisen, dass diese 3 Punkte nicht gestohlen waren.

 

Das Spiel eröffneten dann beide Mannschaft relativ hektisch und sichtlich nervös. Der FCA war bemüht, eine gepflegtes Passspiel aufzuziehen. Durch das frühe Pressing der Gäste gelang dies in den ersten 20 Minuten jedoch nur mässig, sodass die Bälle nach vorne geschlagen werden mussten. Der FC Utzenstorf tat in etwa das gleiche und so war das Spiel zu Beginn nicht besonders ansehnlich. Auf diese Weise fiel auch das erste Tor für den FCA in der 6. Spielminute. Schädler flankte einen Freistoss auf Höhe der Mittellinie in den Strafraum, wo Mathys den Ball gekonnt mit einer Direktabnahme in das Tor versenkte. Der FCA erarbeitete sich weitere gute Tormöglichkeiten, welche jedoch nicht genutzt werden konnte. Es fehlte jeweils der sauber letzte Pass. Die Gäste aus Utzenstorf agierten jeweils mit weiten Bällen auf ihre grossgewachsenen Stürmer, welche den Ball zwar gut kontrollieren und/oder verlängern konnten, dann aber meist den Ball wieder verloren. Torchancen konnten von den Gästen keine erarbeitet werden. Je länger die Partie lief, desto häufiger ereignete sich das Spielgeschehen in der Platzhälfte der Gäste. Zu viele Fehlpässe führten jedoch dazu, dass für den FCA keine zwingende Torchancen resultierten. Dies änderte sich jedoch kurz vor der Pause. Zunächst schoss Mathys nach einer schönen Vorarbeit von Schneider seinen zweiten Treffer der Partie. Nur eine Minute später doppelte Brkic mit einem sehenswerten Weitschuss aus ca. 25 Meter den Ball unhaltbar unter die Latte. Damit konnte man trotzdem zufrieden und mit einer 3:0 Führung in die Halbzeitpause.

 

In der zweiten Halbzeit begann es dann stärker zu regnen. Erstaunlicherweise gelang es den Heimteam nun unter diesen schwierigeren Platzverhältnissen den Ball besser und schneller in den eigenen Reihen zu halten. Durch schöne Spielzüge über Aussen erarbeitete man sich ein paar gute Torchancen und war bemüht, den berühmten Sack zuzumachen. Das Spielgeschehen fand nun fast ausschliesslich in der Platzhälfte der Gäste statt. Dadurch hatte aber auch die Gäste mehr Platz, um Konter zu fahren. Durch einen solchen Konter musste man in der 54. Spielminute den einzigen Gegentreffer der Partie hinnehmen. Der FCA zeigte sich jedoch von diesem Gegentreffer unbeeindruckt und spielte weiter nach vorne. In der 60. Spielminute konnte Mathys nur durch einen Foul im Strafraum gebremst werden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Penaltypunkt. Der Gefoulte wollte seine Leistung mit dem dritten Tor im Spiel krönen und trat gleich selbst an. Die Weisheit, dass der Gefoulte den Penalty nicht selbst schiessen sollte, erwies sich wieder Mal als richtig. Allerdings war der Ball grundsätzlich gut geschossen und der Torhüter der Gäste zeichnete sich mit einer guten Parade aus. Auch der verschossene Elfmeter änderte an der Spielweise des Heimteams nichts, sodass nach einem sehr schönen Spielzug Schrag auf 4:1 erhöhen konnte. Danach flachte das Spiel allmählich ab. Man sehnte sich nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters. Das Wetter wurde nun so richtig ungemütlich und resultatmässig war das Spiel bereits entschieden.

 

Der FCA konnte schlussendlich mit einer guten Leistung und einem überzeugenden Spiel die drei Punkte mitnehmen. Der Sieg war durch die zur richtigen Zeit geschossenen Tore nie in Gefahr. Der FCA bedankt sich an dieser Stelle bei den zahlreich erschienen Zuschauer, welche trotz des schlechten Wetters den Weg in den Hubel fanden und freut sich auf das Heimspiel nächsten Sonntag  gegen den FC Trubschachen.

 

Nermin Zulic

 

Hubel: 50 Zuschauer

FCA: Wyss, Schädler (Schrag), Zulic, Wüthrich, Picci, Mathys (Puvinathan), Müller, Brkic, Hanimann (Jenzer), Äschlimann (Kummer), Schneider