Gute Teamleistung gegen den Leader wird schlecht belohnt

Beim drittletzten Heimspiel der Saison 2021/2022 zeigt die vom Verletzungspech geplagte 1. Mannschaft gegen den souveränen Leader aus Sumiswald eine kämpferische Teamleistung, verliert aber zum Schluss trotzdem unglücklich mit 1:2. Mit etwas mehr Glück in den entscheidenden Szenen wäre zumindest ein Punkt drin gelegen.

Erstmals unter dem Trainergespann Frimpong/Bracher lief die 1. Mannschaft an diesem wunderschönen Samstagabend, bei Temperaturen jenseits der 25 Grad Marke, in einem 3-5-2 System auf. Man hatte die Taktik unter der Woche im Training ausführlich besprochen und sich dementsprechend auf das druckvolle Spiel des Aufstiegsaspiranten aus Sumiswald eingestellt.

 

Wie erwartet schlug dann der SV Sumiswald, der in der Rückrunde bisher verlustpunktlos blieb und mit entsprechendem Selbstvertrauen auftrat, bereits kurz nach dem Anpfiff ein hohes Tempo an. Der Defensivblock der Aarwanger, welcher sich in der Rückwärtsbewegung in eine Fünferkette mit zwei Abräumern davor verwandelte, konnte die Räume aber eng machen und behielt in den meisten Situationen den Überblick. Auf der Gegenseite gelang es dem FCA aber auch, sich spielerisch aus der defensiven Umklammerung zu lösen und offensive Akzente zu setzen. Die beste Chance in der Startphase vergab Vonäsch, der aufgrund der verletzungsbedingten Absenzen aus der zweiten Mannschaft nachgerückt war und als Aggressivleader über 90 Minuten einen hervorragenden Job verrichtete. Nach einer Flanke von der linken Seite konnte er im Strafraum kontrollieren, der nachfolgende Schuss flog leider über das Gehäuse. In der Folge dominierte der SV Sumiswald zwar mehrheitlich das Spiel, der FCA hielt aber ansprechend dagegen. So belohnte dann Mathys die gute Startphase der Aarwanger in der Mitte der ersten Halbzeit mit dem 1:0-Führungstreffer für die Oberaargauer. Er zog nach einem Prellball aus rund 20 Metern ab und donnerte den Ball wunderbar unter den Querbalken. Dies schien den Tabellenleader aus dem Emmental dann richtig aufzuwecken und der Druck auf die Aarwanger Hintermannschaft, welche sich mehrfach nur noch mit Foulspiels und gelben Karten zu helfen wusste, erhöhte sich in der Folge. Obwohl man den Eintorevorsprung in die Halbzeit retten konnte, musste man sich in der Pause vornehmen, die überhasteten Abspielfehler im Spielaufbau zu reduzieren und wieder näher an den Gegenspieler zu sein und aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen.

 

Dies gelang nicht wunschgemäss - nachdem auch noch die erfahrenen Aeschlimann und A. Mathys verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten, kam es zu Rochaden in der Aufstellung der Aarwanger und die defensive Stabilität litt darunter. So hatte der SV Sumiswald zu Beginn der zweiten Halbzeit die Oberhand und der FCA konnte kaum noch einen gepflegten Fussball spielen. Es begann bereits (zu) früh eine Abwehrschlacht und die Hintermannschaft der Aarwanger musste viel kämpfen und beissen, wobei man dies sehr leidenschaftlich tat und den Sumiswaldnern nicht extrem viele gute Torchancen zugestand. Nach gut 60 Minuten fiel dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich für den SV Sumiswald doch - aus einer deutlichen Abseitsposition startend wurde der Stürmer des Gastes im Strafraum lanciert und schob den Ball an FCA-Torhüter Mathys vorbei ins Netz. Der FCA bekundete in dieser Situation ebenso viel Pech mit der Schiedsrichterentscheidung wie ein paar Zeigerumdrehungen später auch, als Brkic wegen einer angeblichen Beleidigung des Gegenspielers, die abgesehen vom Unparteiischen niemand gehört hatte, frühzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Stürmer Frimpong musste in der Folge gar auf der Sechserposition spielen, weil dem FCA nun die Defensivspieler endgültig ausgegangen waren. Der Ausgleich und die rote Karte waren aber irgendwo durch auch ein Weckruf für den FCA - man versuchte wieder mehr nach vorne zu spielen und kam zu guten Torchancen. Die grösste vergab Aussenläufer Jaisli, der mit seinem Flachschuss leider am Pfosten in der nahen Torecke scheiterte. Auf der Gegenseite nahmen aber die Kraftreserven beim Heimteam auch zusehends ab und man verteidigte nicht mehr ganz so kompakt wie zuvor. Der SV Sumiswald kam nun öfters zu gefährlichen Torchancen und der FCA musste sich bei Torhüter Mathys bedanken, dass es lange beim Unentschieden blieb. Rund 10 Minuten vor Schluss folgte dann leider doch noch das 1:2 aus Sicht des aufopferungsvoll kämpfenden FC Aarwangen. Ein harmloser Flachschuss setzte kurz vor dem Tor unglücklich auf und landete im Netz der Oberaargauer. In der Folge versuchte der FCA in Unterzahl bis zum Schlusspfiff alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen und sich für die gute Teamleistung zu belohnen. Mit den letzten Kraftreserven spielte man nach vorne und konnte einige gute Offensivansätze kreieren, ohne dabei aber zu reüssieren. Auf der Gegenseite konnten die Sumiswalder die entstehenden Räume mit ihren Kontern auch nicht mehr nutzen und so blieb es bei der knappen Heimniederlage unserer ersten Mannschaft gegen einen SV Sumiswald in Topform.

 

Alles in allem zeigte man aus Sicht des FC Aarwangen eine kämpferisch einwandfreie Teamleistung, bei der jeder für jeden ging und alles aus sich herausholte. Darauf kann die Mannschaft stolz sein und viele gute Ansätze für die verbleibenden vier Saisonspiele mitnehmen. Die Niederlage schmerzt zwar, aber die Leistung macht Lust auf mehr!

 

Samuel Wüthrich


Die 1. Mannschaft bleibt in Huttwil chancenlos

Ernüchternder Auftritt der 1. Mannschaft beim zweitplatzierten SC Huttwil - die Mannschaft von Trainer Frimpong bleibt im Emmental über weite Strecken chancenlos und verliert das Spiel gegen einen kämpferisch starken Gegner diskussionslos und in dieser Höhe verdient mit 3:1.

Eigentlich war an diesem Samstagabend alles angerichtet für ein schwarz-weisses Fussballfest auf dem Dornacker in Huttwil. Die 1. Mannschaft des FC Aarwangen hatte sich nach dem schwachen Rückrundenstart in den letzten beiden Spielen gefangen und konnte sechs Punkte einfahren. Die Kulisse vor rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauern und die Witterungsbedingungen waren perfekt und der FCA war gut auf das kampfbetonte, aufsässige Spiel mit schnellen Umschaltmomenten der Huttwiler eingestellt.

 

Die Ernüchterung folgte aber relativ schnell nach dem Anpfiff - von Minute eins an war unser "Eis" mit dem hohen Pressing des SC Huttwil überfordert, verlor den Grossteil der Zweikämpfe und stand dauerhaft unter Druck. Es gelang nur sehr selten, die erste Pressingkette der Huttwiler kontrolliert zu überspielen und dadurch für entlastende Offensivaktionen zu sorgen. Bereits in der 4. Minute folgte die Quittung dafür und der FCA lag nach einem haarsträubend verteidigten Einwurf in den Strafraum mit 1:0 im Rückstand. Auch danach blieb der Druck des Heimteams gross und die Aarwanger konnten sich bei Torwart Mathys und Glücksgöttin Fortuna bedanken, dass es vorerst nicht zu einem grösseren Rückstand kam. Immerhin konnte man sich in der Folge auch einmal befreien und kam aus FCA-Sicht selbst zu den ersten Torchancen - Aeschlimann mit einem guten Abschluss und Wüthrich nach einer Brkic-Flanke verpassten aber den Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt aber auch alles andere als dem Spielverlauf entsprechend gewesen wäre. Zum Abschluss der Startviertelstunde kam es dann allerdings doch noch knüppeldick für die Aarwanger und der SC Huttwil erhöhte das Skore nach einem Ballverlust im Zentrum des FCA und einem schnörkellos vorgetragenen Angriff auf 2:0. In der Folge flachte das hohe Anfangstempo der Emmentaler dann leicht ab und der Gast aus dem Oberaargau konnte sich zeitweise fangen und das Spiel etwas offener gestalten, ohne dabei aber selbst wirklich gefährlich zu werden. Es gelang der Elf von Trainer Frimpong dabei bis zur Pause nicht, energisch in die Zweikämpfe zu gelangen und mit einer gesunden Aggressivität dem aufsässigen Spiel der Huttwiler etwas entgegenzusetzen. So ging man mit einem Zweitorerückstand und der Erkenntnis, im 1. Umgang chancenlos gewesen zu sein, in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Wiederanpfiff folgte dann die beste Phase der Partie unserer 1. Mannschaft. Plötzlich brachte man deutlich mehr Präsenz auf den Platz und man konnte das Spiel in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit vermehrt in der Spielhälfte des SC Huttwil gestalten. Nach einem Eckball von Brkic, der seinen Weg durch den Strafraum des Heimteams fand, stand Sturmspitze Frimpong in der 51. Minute am zweiten Pfosten goldrichtig und nickte per Kopf zum 2:1-Anschlusstreffer ein. Den in den ersten Minuten des zweiten Umgangs erlangten Schwung nahm man sich aber gleich selbst aus den Segeln - nach einem Steilpass des SC Huttwil vermochte der Aarwanger Defensivverbund in der 55. Minute den Ball nicht zu klären, obwohl die Möglichkeit dazu da gewesen wäre. Auch in dieser Aktion liess man die gewünschte Konsequenz vermissen und der Huttwiler Stürmer liess dem Aarwanger Schlussmann M. Mathys in der nahen Ecke keine Chance. Der erneute Zweitorerückstand war eine Art KO-Schlag für die erste Mannschaft des FC Aarwangen, hatte man doch nach dem dritten Gegentor kaum mehr Zugriff auf das Spiel und konnte keine Offensivakzente mehr setzen. So schwanden im Verlauf der zweiten die Kräfte und der SC Huttwil war näher am vierten Treffer als die Aarwanger an einer Aufholjagd. Es blieb bis zum Ende des Spiels beim Stand von 3:1 für die Huttwiler und die Jungs des FCA mussten mit der Erkenntnis, in allen Belangen unterlegen gewesen zu sein, mit einer verdienten Niederlage nach Hause reisen.

 

Fazit: die Aarwanger hatten den aufsässigen Huttwilern wenig bis nichts entgegenzusetzen. Wie so oft tat man sich gegen einen kämpferischen Gegner extrem schwer. Der FCA war über 90 Minuten nicht fähig, die Intensität der Huttwiler mitzugehen und musste eine verdiente Niederlage einstecken. Diese gilt es schnellstmöglichst abzuhaken und sich auf das Spiel vom kommenden Wochenende gegen den souveränen Leader aus Sumiswald (nächsten Samstag, 17:45 Uhr im Hubel) vorzubereiten.

 

Samuel Wüthrich


Auswärtssieg in Trubschachen

Die erste Mannschaft siegt auswärts in Trubschachen mit 1:4. Die Aarwangner haben die Partie über 90 Minuten dominiert, konnten aber nicht ganz an die Leistung vom Sieg gegen den Fc Herzogenbuchsee anknüpfen. Über weite Strecken der Partie war man etwas zu wenig effizient und begann vor allem im gegnerischen Sechzehner zu viele Fehler.

Ab Freigabe des Balles gab es für die Aarwangner nur eine Richtung: ab nach vorne! Man wollte den Gegner früh unter Druck setzten, ihn so zu Fehlern zwingen und Tore schiessen. Was bis auf das Tore schiessen auch gut gelang. 

Trotz neu formierter Innenverteidigung und einigen gewichtigen Absenzen startete das «Eis» gut in die Partie und kam bereits früh zu grossen Chancen. Man liess den Ball in der Anfangsphase gut laufen und kam immer wieder über die Flügel zu Abschlüssen während man in der Defensive solide stand und so die Trubschacher nur selten zu Torabschlüssen kamen. Einzige Kritik: Dem Gästeteam fehlte es an Effizienz und «Coolness» vor dem gegnerischen Tor. Praktisch jeder Feldspieler des FCA hatte in der ersten Hälfte die Möglichkeit ein Tor zu schiessen, jedoch war man oft zu unpräzise. Erst spät in der ersten Halbzeit kam dann die Erlösung. Nach einem mustergültigen Pereira-Eckball auf den ersten Pfosten brauchte Captain Mathys nur einzunicken und so stand es 0:1 für den FCA. Wenige Zeigerumdrehungen später stand wieder Pereira im Zentrum des Geschehens. Nach einer in der Vorwoche einstudierten Freistossvariante kam Pereira aus spitzem Winkel zum Abschluss, welcher dann noch entscheidend von einem Emmentaler ins eigene Tor abgelenkt wurde. Somit konnte man trotz vielen vergebenen Chancen mit einer Zweitoreführung in den Pausentee.

 

Das Ziel für die zweite Halbzeit war klar, man wollte effizienter sein und früh 2-3 Tore schiessen und die Partie zu entscheiden. Aber man agierte auch in der zweiten Halbzeit ähnlich ungenau wie in der ersten. Die Aarwangen tauchten nach guten Seitenwechseln oder langen Bällen immer gefährlich vor dem Tor der Trubschacher auf und scheiterten immer wieder am letzten Pass der oft zu ungenau war. 

Nach gut 60 Minuten war es dann Boskovic, der seine ganze «Cleverness» zeigte. Aus gut 30 Meter überraschte er alle und traf herrlich zum 3:0 für die Gäste. Im folgenden schalteten die Aarwangner dann einen Gang zurück und wurden prompt bestraft. Nach einem Fehlpass in der Verteidigung des FCA konnten die Trubschacher die Partie wieder auf 3:1 verkürzen. Wirklich eng wurde die Partei aber auch durch diesen Treffer nicht. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss war es Stürmer Frimpong, der von Boskovic in die tiefe geschickt wurde und mit seinem goldenen linken Fuss auf 4:1 erhöhte, womit die Partie endgültig entschieden war.

 

Im grossen und ganzen eine solide Leistung der Aarwangner. Mit einzigem Manko, das man zu wenig effizient war und so die Partie nicht frühzeitig entscheiden konnte. Am nächsten Samstagabend folgt bereits das nächste Auswärtsspiel um 18:00 in Huttwil.


Wichtiger Sieg für die Moral

Nach den zuletzt sehr bescheidenen Vorstellungen, beweist der FC Aarwangen, dass man auch mit einer Top-3-Mannschaft mithalten kann. Nach einer turbulenten Schlussphase behalten die Gäste die Oberhand und gewinnen gegen den FC Herzogenbuchsee II mit 1:2. Die Entschlossenheit und der grosse Kampfgeist der ersten Mannschaft machten diesen Sieg erst möglich.

Bei perfekten Wetter- und Rasenbedingungen wurde die Freitagabendpartie um 20:00 Uhr angepfiffen. Die Gastgeber demonstrierten gleich von Beginn an ein überzeugendes Kurzpassspiel. Dabei kombinierte sich der FCH geschickt bis an den Strafraumrand. Doch die aarwanger Hintermannschaft blieb standhaft und konnte die Angriffe meist auf Kosten eines Eckballes klären. Der FC Aarwangen hingegen operierte in der Startphase eher mit langen Bällen nach vorne. Besonders über die linke Seite konnte T. Schütz oft durchbrechen und den Ball gefährlich in den Strafraum flanken. In der 23. Minute fand schliesslich eine Hereingabe von T. Schütz einen Abnehmer in der Person von E. Büschi. Dieser bekundete keine Mühe und verwandelte flach ins kurze Eck. Auch nach dem Eröffnungstreffer blieb das Spiel mehrheitlich ausgeglichen mit diversen Chancen auf beiden Seiten. Doch es blieb beim knappen 0:1 bis zum Halbzeitpfiff. 

 

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren einige gute Möglichkeiten liegen gelassen, um das Spiel wieder auszugleichen. Besonders der Pfostentreffer aus spitzem Winkel rüttelte die etwas schläfrigen Schwarzweissen wieder auf. Doch anschliessend fanden auch die Gäste wieder zurück in die Spur. Nach einem Eckball für den FCA landete das Spielgerät nach einem missglückten Befreiungsversuch vor die Füsse von D. Frimpong. Dieser fackelte nicht lange und donnerte den Ball unter die Latte. So stand es nach 61 gespielten Minuten 0:2. Anschliessend liessen sich die Aarwanger immer tiefer in die eigene Hälfte zurückfallen. Die Gastgeber warfen alles nach vorne und versuchten durch einen Lucky-Punch noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Das Spiel wurde nun vermehrt mit härteren Bandagen ausgetragen und der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun. In der 87. Minute kamen die Buchser tatsächlich noch zu einem Penalty und somit zum späten Anschlusstreffer. Die letzten Spielminuten entwickelten sich zu einer regelrechten Schlacht. Die Aarwanger versuchten mit allen Mitteln die Minuten verstreichen zu lassen und blickten immer öfter auf die Uhr des Schiedsrichters. Dieser liess fünf sehr lange Minuten nachspielen. Doch an diesem Abend sollten glücklicherweise keine Tore mehr fallen und so pfiff der Unparteiische beim Stand von 1:2 das Spiel ab. 


Weitere dürftige Leistung der 1. Mannschaft

Die Wiedergutmachung nach der ungenügenden Leistung unter der Woche gegen den FC Lotzwil misslingt. Die 1. Mannschaft trennt sich nach gutem Start in die Partie mit einem 2:2-Unentschieden von Blau Weiss Oberburg.

Die Mannschaft des Trainerduos Frimpong/Bracher nahm sich für diesen Samstag im heimischen Hubel viel vor - man wollte in jeglicher Hinsicht eine Reaktion auf das verpatzte Spiel in Lotzwil zeigen und wieder als eine Einheit auftreten. So dauerte es keine Zeigerumdrehung, bis der Ball von den schwungvoll gestarteten Aarwangern ein erstes Mal an den Querbalken geschossen wurde. In der Folge kontrollierte der FCA die Startphase und kam zu einigen weiteren schönen Angriffen und gefährlichen Standards, ohne dass daraus aber etwas Zählbares resultierte. Es brauchte schon einen Zuckerpass von Boskovic in die Tiefe, wo Aussenverteidiger Ulrich den Ball sauber kontrollieren konnte und vor dem gegnerischen Torhüter die Nerven behielt und den Ball eiskalt unter die Latte donnerte. Wer nun dachte, dass beim Heimteam aus dem Oberaargau das Selbstvertrauen vergangener Tage zurückkommt, sah sich getäuscht. Viel mehr kam eine unerklärbare Unruhe im Spiel auf und man baute den Gast aus Oberburg mit katastrophalen Fehlpässen gleich selbst auf. Dies endete in einer regelrechten Druckphase von Blau Weiss Oberburg vor der Pause, welche der FCA aber abgesehen von einem Pfostenschuss gut überstehen konnte. Somit ging es mit der knappen Eintoreführung in den Pausentee.

 

Nach dem Seitenwechsel war der FCA dann sogleich wieder unter Druck und konnte kaum mehr ein gepflegtes Passspiel aufziehen. So kam es, wie es kommen musste und Blau Weiss Oberburg traf zehn Minuten nach der Pause zum verdienten Ausgleich. Das Gegentor war in seiner Entstehung besonders unnötig, lancierte doch Innenverteidiger Wüthrich den gegnerischen Stürmer mit einem missglückten Rückpass gleich selbst. Goalie Mathys reagierte zwar zuerst mirakulös, den Abpraller erreichte aber der mitgelaufene Oberburger vor der FCA-Hintermannschaft und so stand es 1:1-Unentschieden. In der Folge entstand ein offener Schlagabtausch, wobei sich Kampf und Krampf mit vereinzelten Torchancen auf beiden Seiten abwechselten - was aber blieb war ein verunsicherter FC Aarwangen, der sein Spiel in der gesamten 2. Halbzeit nicht aufzuziehen vermochte. Dennoch ging das Heimteam aus dem Oberaargau noch einmal in Führung. Nach einem Freistoss von Brkic war es Daniel Frimpong, der Mitte der zweiten Halbzeit goldrichtig stand und den Abpraller des sonst sehr starken gegnerischen Torwarts zur 2:1-Führung über die Linie drücken konnte. Lange blieb dieser Spielstand aber nicht auf der Anzeigetafel im Hubel - nach einem Gewusel im Strafraum des FC Aarwangen und als der Ball bereits geklärt war ertönte plötzlich aus dem Nichts ein Pfiff und der Unparteiische zeigte zum Erstaunen aller Anwesenden auf den Elfmeterpunkt, hatte doch niemand ein regelwidriges Vergehen eines Aarwangers beobachtet. Blau Weiss Oberburg liess sich aber nicht zweimal bitten und nutzte das Elfmetergeschenk zum Ausgleich. Der FCA hatte in der Folge durchaus Chancen auf den Siegtreffer (Manuel Alves nach einem Querpass von Frimpong alleine vor dem Torhüter, Maestro Brkic in der Nachspielzeit mit einem strammen Freistoss an den Posten...), konnte aber auf der Gegenseite auch froh sein, dass dem Gast aus Oberburg mit einer der gefährlichen Aktionen nicht noch der Lucky Punch gelang. So blieb es an diesem Samstagnachmittag bei einer Punkteteilung im Hubel.

 

Kämpferisch zeigte sich die Mannschaft von Frimpong/Bracher im Vergleich zum Spiel in Lotzwil zwar stark verbessert, dennoch liess auch der Auftritt im heimischen Hubel gegen Oberburg zu wünschen übrig. Man spielt momentan völlig unter den eigenen Ansprüchen und kann das eigene Leistungspotential nicht auf den Rasen bringen. Dem Trainerteam bleiben wenige Tage, um die Mannschaft wieder wachzurütteln und für das Derby am kommenden Freitag, 29.04.2022 um 20.00 Uhr in Herzogenbuchsee vorzubereiten.

 

Samuel Wüthrich


Enttäuschender Abend in Lotzwil

Die erste Mannschaft des Fc Aarwangen konnte im zweiten Meisterschaftsspiel nicht überzeugen und verlor 2:1 gegen den Fc Lotzwil-Madiswil. Obwohl man die Partie dominierte konnte man nur wenige Chancen kreieren.

Nach dem Sieg im ersten Meisterschaftsspiel am Wochenende, reiste man am Dienstag Abend mit einem verkleinerten Kader, wegen vielen Absenzen und Verletzten, nach Lotzwil.

Die Marschrichtung von Trainer Frimpong und Assi Bracher vor dem Match war eindeutig. Man wolle den Gegner in den ersten 20 Minuten voll unter Druck setzen, um ihn so zu Fehlern zu zwingen. Die Vorgabe wurde vom FCA aber nur mässig durchgezogen und so hatte man in der ersten Halbzeit zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch nur selten konkrete Chancen. So war es der Fc Lotzwil-Madiswil, welcher in der 33. Minute mit dem ersten Torabschluss der Partie, nach einem Konter in Führung gehen konnte. In der Folge bewies der FC Aarwangen dann Moral, kämpfte sich wieder in die Partie und kam vermehrt zu Chancen. Kurz nach dem Gegentor war es Innenverteidiger Wüthrich, dem der Jubelschrei im Hals stecken blieb, als sein Kopfball nach einem Standard von einem aufgerückten FCL Spieler auf der Linie geklärt wurde. Wenige Minuten später kam dann aber der längst fällige Ausgleich für den FCA. Der aufgerückte Aussenverteidiger «JJ» konnte sich auf der rechten Aussenbahn durchsetzen und den Ausgleich markieren, mit dem man dann auch in die Pause ging.

 

Obwohl man sich bei der Pausenansprache viel vorgenommen hatte und viele Tore in der zweiten Halbzeit erzielen wollte, ging die zweite Halbzeit so weiter, wie die erste geendet hatte. Man hatte zwar mehr Ballbesitz, doch nur sehr wenige Chancen und wenn dann nur harmlose Standards. 

Und so kam es wie es kommen musste: Der Fc Lotzwil Madiswil nutze seine Chancen eiskalt aus und ging mit dem ersten Torabschluss der zweiten Halbzeit 2 Minuten vor Schluss in Führung. In der Folge warf der FCA noch einmal alles nach vorne und agierte mit vielen Offensivspielern, jedoch ohne Erfolg. 

Alles in allem fehlte es der Mannschaft vor allem im letzten Drittel an Präzision und Kreativität, um entscheidende Chancen zu kreieren und Tore zu schiessen. 

 

Nach dieser schwachen Vorstellung muss sich Einiges ändern, wenn man am kommenden Wochenende gegen den Fc Oberburg Punkte holen möchte. Vor allem der Kampfgeist und der Mannschaftszusammenhalt hat beim FCA über weite Strecken der gefehlt. Positives kann man nur wenig mitnehmen aus Lotzwil.

 

Tim Ullrich


Geglückter Rückrundenstart im Hubel

Die erste Mannschaft überzeugt im ersten Rückrundenspiel und schreibt sich die ersten drei Meisterschaftspunkte im Jahr 2022 aufs Konto. Nach einer furiosen ersten Halbzeit (4:0) hatten im zweiten Durchgang die Schwarzweissen Schwierigkeiten zurück in die Spur zu finden. Der SC Burgdorf konnte während dieser schwachen Phase profitieren und das Spiel mit zwei Treffen für den neutralen Zuschauer wieder spannend gestalten. In der Schlussviertelstunde riss der FCA das Ruder wieder herum und beendete das Spiel mit einem verdienten 6:2 Heimsieg.

Die Partie startete sehr ausgeglichen, war temporeich und von vielen Zweikämpfen geprägt. Die Gäste aus Burgdorf kamen in der Startviertelstunde immer wieder durch Eckstösse zu Halbchancen. Glücklicherweise fanden die Abschlussversuche nur den Weg ans Gehäuse vorbei. Der FC Aarwangen konnte schliesslich in der 20. Minute das Score durch Adrian Mathys eröffnen. Nach einem schönen Querpass von E. Büschi schob der aufgerückte Aussenverteidiger die Kugel ins kurze Eck ein. Doch kaum hatte der Schiedsrichter die Partie wieder angepfiffen, zappelte der Ball gleich wieder im Netz. Emin ‘Maestro’ Brkic hatte gekonnt einen Gegenspieler ins Leere laufen lassen und aus rund 18 Meter das Spielgerät unter die Latte gedonnert. Nach 22 Minuten stand es also 2:0. Doch für die zweite Mannschaft aus Burgdorf kam es noch dicker: In der 28. Minute erhöhte F. Picci nach einem schönen Steilpass von E. Brkic auf 3:0 und in der 36. Minute gelang E. Büschi nach einem bemerkenswerten Solo bereits der vierte Treffer für die Gastgeber. Der Gast war vermutlich heilfroh als der Unparteiische die Mannschaften in die Kabine zum Pausentee schickte.

 

Tatsächlich hat die Pause den Emmentalern viel mehr als den Oberaargauern genutzt. Nach dem Wiederanpfiff war der FCA oft zu weit weg vom Gegenspieler und gewährte dem Kontrahenten zu viele Freiräume. Die Gäste nutzten diese Freiräume, um bereits in der 56. Minute den Spielstand zu ihren Gunsten zu verändern. Nachdem ein Mittelfeldakteur des SCB ungestört auf die Abwehrkette der Gastgeber eilte, wurde die ganze Abwehr durch einen geschickten Lupfer ausgehebelt. Der Stürmer konnte in den Raum zwischen Torhüter und Abwehr eindringen und eiskalt zum 4:1 verwandeln. Das Trainerduo Frimpong / Bracher versuchte dem Spiel neue Impulse zu verleihen. Die gesamte Offensivabteilung (Daniel Frimpong, E. Büschi und F.Picci) und der angeschlagene N. Boskovic wurden ausgewechselt und durch A. Vucur, S. Cucuzza, Joao Alves und Manuel Alves ersetzt. Doch das Offensivquartett erhielt keine Sekunde Zeit, um in die Partie zu finden. Die Emmentaler nutzten die grosse Rotation bei den Schwarzweissen und erzielten nach einem Durcheinander im Strafraum des FC Aarwangen ihren zweiten Treffer in diesem Spiel. Bei den Schwarzweissen machte sich langsam Nervosität breit. Die Burgdorfer hatten Blut geleckt und drückten nun noch vehementer aufs Gaspedal. Doch gegen alle Erwartungen wendete sich das Blatt: A. Vucur nutzte eine unübersichtliche Situation im gegnerischen Strafraum und traf mit der Präzision eines professionellen Dartspielers durch die vielen Beine mit seinem linken (!) Fuss zum vorentscheidenden 5:2. Kurz vor Schluss erhöhte noch Manuel Alves zum Schlussresultat von 6:2.

 

Die Partie konnte in den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit nicht kontrolliert werden. In der übrigen Zeit hingegen zeigte der FCA eine sehr solide und überzeugende Vorstellung. Besonders aus der ersten Halbzeit kann der FC Aarwangen viel Positives mitnehmen. In der zweiten Halbzeit war der Treffer von A. Vucur besonders wichtig, da die Burgdorfer gerade begonnen hatten sich in einen Rausch zu spielen. Nach dem 4:2 deutete alles auf eine Aufholjagd. Doch diese konnte glücklicherweise in der 73. Minute vorzeitig beendet werden.  

 

Fabio Picci


Trainingslager in Katalonien

Von Donnerstag, 24. März 2022 bis Sonntag, 27.März 2022 absolvierte der FC Aarwangen nach einer zweijährigen Covid19-bedingten Zwangspause endlich wieder ein Trainingslager. Die 25-köpfige Delegation, bestehend aus Spielern der 1. Mannschaft, der 2. Mannschaft, der Senioren und einigen Betreuern, verbrachte dabei die beiden ersten Nächte in Lloret de Mar.

Insgesamt wurden von Donnerstagnachmittag bis Samstagmorgen vier Trainings absolviert, wobei das Augenmerk des Trainergespanns Bracher/Lanz auf dem schönen Rasenfeld, welches jeweils mit einer viertelstündigen Carfahrt erreicht wurde, auf taktischen Aspekten und Standardsituationen lag. Auch der Spass durfte natürlich in verschiedenen Spielformen nicht zu kurz kommen.

 

Am Samstagmorgen, auf der Rückfahrt vom Training zur Hotelanlage, wurde dann der nichtsahnenden Delegation verkündet, dass alle eine Stunde später im Hotel ausgecheckt haben müssen. Die Überraschung führte zu verdutzten Gesichtern im Car und niemand wollte die Information glauben. Gut eine Stunde später sassen dann die 25 FCAler frisch geduscht und mit dem gesamten Gepäck wiederum im Bus und niemand wusste genau, wo es nun hingeht. Nach einer knapp 1.5-stündigen Fahrt kam man dann im Stadtzentrum von Barcelona an und bezog die Zimmer in einem Hotel. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einer Tapas-Bar folgte dann ein freier Nachmittag für alle Anwesenden, bevor der extra nachgereiste Organisator des Trainingslagers, Julian Hanimann (herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal für Deine Bemühungen!!!), am frühen Abend zu einem Apéro mit einem herausfordernden Quiz einlud. Der letzte gemeinsame Fixpunkt war dann ein hervorragendes Abendessen am Samstag, bevor es am Sonntag nach einem Individualprogramm am Abend zurück Richtung Schweiz ging.

Die vier Tage werden allen Teilnehmenden mit Sicherheit in bester Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank an alle für die gute Zeit!

 

Samuel Wüthrich


Überzeugendes Testspiel in Zollikofen

In der ersten Partie im Jahr 2022 konnte der FCA überzeugen und erkämpfte sich ein 3:3 gegen den drittligisten Fc Zollikofen.

Bei Sonnenschein und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, reiste das «eis» am Samstag Nachmittag zum ersten Testspiel des Jahres, wie gewohnt nach Zollikofen.

Nach einem verhaltenen Start und solider Defensivarbeit beider Mannschaften, war es der Fc Zollikofen, der dann mehr aufs Tempo drückte und mit der ersten richtig guten Chance nach 25 min. 1:0 in Führung ging. Nur gerade 10 min. später erhöhte das Heimteam auf 2:0. Nach einer Traumflanke auf der rechten Seite, musste der Stürmer der Zollikofer in der Mitte nur noch einnicken. 

In der ersten Halbzeit wusste der FCA offensiv noch nicht wirklich zu überzeugen, und so war ein direkt getretener Eckball von Brkic die einzig wirklich gefährliche Aktion. 

 

Im zweiten Spielabschnitt waren es dann die Aarwangner, die das Spielzepter sofort an sich rissen. In der 50. Minute konnte sich Büschi hervorragend auf dem linken Flügel in Robben-Manier durchsetzen und den Anschlusstreffer für den FCA erzielen. In der Folge war es der FCA, der vermehrt zu Chancen kam und phasenweise den Gegner in der zweiten Halbzeit regelrecht dominierte. Oftmals agierte man aber im letzten Drittel noch etwas zu ungenau. Defensiv standen die Aarwangner mit neu formierter Innenverteidigung stabil und so wurde es vor M. Mathys nur selten gefährlich. In der 80. Min gelang dann der hochverdiente Ausgleich. Cucuzza schickte Ulrich mit einem schönen Zuspiel in die Gasse, der dann ganz alleine vor dem Schlussmann der Zollikofer einnetzen konnte. Nur gerade 2 min. später war es dann wieder Cucuzza, der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Nachdem er im Sechzehner des Heimteams gefoult wurde, trat er gleich selber zum Elfmeter an und verwandelte souverän im Winkel zur 3:2 Führung. Leider gelang es den Aarwangner aber nicht, den Sieg über die Zeit zu bringen. Wenige Minuten vor Schluss schaffte man es in der Defensive nicht, den Ball zu klären, und so kam das Heimteam spät noch zum Ausgleich.

 

Alles in allem ein tolles und unterhaltsames erstes Testspiel, dass aber auch aufgezeigt hat, in welchen Bereichen in den nächsten Wochen der Vorbereitung noch hart gearbeitet werden muss. Das nächste Testspiel findet am 19. Februar auswärts gegen den FC Bern statt.

 

Tim Ulrich


Derby Niederlage im Bossloch

Mit einem Sieg in Roggwil hätte das «Eis» am vergangenen Sonntag weiterhin an der Spitzengruppe dran bleiben können. Gegen den Tabellen siebten konnte man aber die gewünschte Leistung nicht abrufen und verlor das Derby am Ende mit 4:3. Über das ganze Spiel blieb man unter den Erwartungen.

Bereits vor dem Match zeichnete sich ab, dass es ein schwieriger Tag werden würde. Trainer Frimpong bleibt wegen Quaramtäne im Ausland stecken, viele Verletze und Angeschlagene und noch andere haben den Match nach einer langen Nacht komplett verschlafen und mussten von «Assi» Bracher geweckt werden.

Der Fc Aarwangen startete aber gut in die Partie und kam bereits nach wenigen Minuten zu den ersten Chancen. So war es Pereira der nach gut 15 Minuten mit einem starken Kopfball an der Latte scheiterte. Auch die darauffolgenden Minuten dominierte der FCA. Oftmals agierte man mit langen Bällen über die Seiten und blieb dann aber im letzten Drittel zu wenig Effizient. 

Aus dem Nichts fiel dann nach gut 30 Minuten das Führungstor für den FC Roggwil. Nach einer Unachtsamkeit im Zentrum liefen die Aarwangner in einen Kontern bei welchem Jenzer dann unglücklich ins eigene Netz klärte. Dieser Rückschlag brachte den FCA aber nicht aus dem Konzept und so stand es nur wenige Minuten später 1:1. Nachdem Mathys im Sechzehner zu Fall gebracht wurde verwertete Pereira vom Punkt eiskalt. 

Mit diesem Resultat und einem klaren Chancenplus für den FCA verabschiedete man sich dann in die Pause.

 

Der Start in die zweite Halbzeit missriet komplett. Nach einem Fehlpass im Mittelfelde tauchte der Stürmer des FcR völlig frei vor Weiss auf und brauchte nur noch einzuschieben. Doch auch auf dieses Gegentor wusste der Fc Aarwangen zu reagieren. Nach einer mustergültigen Flanke brauchte Mathys auf dem zweiten Pfosten nur noch einzunicken. 

Nach dem Ausgleich gab der FcA dann das Spiel aber leider aus der Hand. Das Spiel der Aarwanger war geprägt von vielen Fehlpässen und von langen Bällen die oft keinen Abnehmer fanden. So waren es dann die effizienten Roggwiler, die nach beinahe identischen Angriffen über Links das Skore auf 3- und 4:2 erhöhten. 

Gut 10 Minuten vor Schluss war es dann Joker M. Pereira der auf 4:3 verkürzte und auf Aarwangner Seite noch einmal Hoffnung aufkommen liess. In den letzten Minuten versuchten der FCA noch einmal alles um die vierte Niederlage in dieser Saison abzuwenden. Auch Torhüter Weiss begab sich bei jedem Standard in den Sechzehner. Doch sinnbildlich für den ganzen Match fand der Ball den Weg ins Tor nicht und der FcA  reiste ohne Punkt nach Aarwangen zurück. 

Die Enttäuschung nach dem Match in der Garderobe war riesig denn jeder einzelne wusste, dass man es eigentlich viel besser könnte und gegen eine solche Mannschaft auf keinen Fall verlieren dürfte.

 

Am Ende ein gerechtes Resultat, da die erste Mannschaft übers ganze Spiel nie wirklich überzeugen konnte. Zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Passgenauigkeit und vor allem zu wenig Wille um das Derby in Roggwil gewinnen zu können.

Am nächsten Samstag folgt das letzte Spiel der Saison im heimischen Hubel. Will man diese Saison noch einigermassen positiv abschliessen sind 3 Punkte gegen den Fc Trubschachen Pflicht. Wir freuen uns viele heimische Fans ein letztes mal im Jahr 2021 im «estadio del Hubel» begrüssen zu dürfen.

 

Tim Ulrich


Arbeitssieg gegen Ersigen

Ohne zu brillieren erkämpft sich die 1. Mannschaft im heimischen Hubel einen 2:0-Erfolg gegen den SC Ersigen. Nach den zuletzt doch eher ernüchternden Resultaten ist dieses Resultat Balsam auf die Seele der Bracher-Elf.

Auf einem nicht ganz einfach bespielbaren Hubel war an diesem sonnigen Samstagnachmittag alles angerichtet: die Stimmung im Hubel war gut, viele Zuschauer waren anwesend und die 2. Mannschaft hatte sich im Vorspiel als Co-Leader in die Winterpause verabschiedet. Entsprechend forsch und motiviert trat das in Abwesenheit von Trainer Frimpong durch Assistenztrainer Bracher gecoachte Team gleich zu Beginn auf. Stürmer D. Frimpong scheiterte jedoch, wie zuletzt öfters, bereits in den ersten Minuten aus aussichtsreicher Position. Nach elf Zeigerumdrehungen fiel dann das früher Tor trotzdem noch - Boskovic lancierte mit einem langen Ball über die Abwehr Brkic, der von der rechten Strafraumecke eiskalt mit einem Schlenzer in die entfernte linke Torecke einnetzte. Das Spiel nahm in der Folge aber keine Fahrt auf und es entstand ein kampfbetontes Mittelfeldgeplänkel mit halbgefährlichen Torszenen und Standards aus aussichtsreichen Positionen auf beiden Seiten. Einzig D. Frimpong scheiterte mit einer wirklichen 100%-igen Torchance erneut am gegnerischen Torwart. Der FCA verpasste es indes, das Spiel der schwer bespielbaren Unterlage anzupassen und brachte sich mit Klein-Klein-Spiel in der eigenen Platzhälfte immer wieder in Schwierigkeiten. Zu viele Spieler wollten sich am Spielaufbau beteiligen und so fehlten die Anspielstationen in der Offensivzone. Ein Problem, das bereits in den letzten Spielen auftrat und sich in dieser Partie noch akzentuierte. So ging es mit diesem wenig berauschenden 1:0 in die Halbzeitpause.

 

In Hälfte zwei versuchte der Gast aus Ersigen gleich, die FCA Hintermannschaft etwas mehr unter Druck zu setzen. Das Heimteam konnte aber entsprechend entgegenhalten und in der Vorwärtsbewegung entstanden etwas mehr Räume. D. Frimpong scheiterte aber zwei weitere Male in aussichtsreichster Position vor dem gegnerischen Goalie und mauserte sich an diesem Samstagnachmittag immer mehr zum Chancentod. Auf der Gegenseite vermochte die FCA-Hintermannschaft die gegnerischen Angriffsversuche relativ gut zu neutralisieren und wenn es einmal etwas gefährlicher wurde, war Torhüter Wyss stets zur Stelle. Nach 81. Minuten erlöste D. Frimpong dann den FC Aarwangen (und wohl auch etwas sich selbst) mit dem Treffer zum 2:0 für das Heimteam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss von Büschi war der Mittelstürmer vor dem gegnerischen Torwart am Ball und musste nur noch ins verwaiste Tor einschieben. In der Folge gab es dann bloss noch einen grösseren Aufreger - nach einem Foul im Mittelfeld erhielt Mastro Brkic die zweite gelbe Karte innerhalb von vier Minuten und flog nach 87 Zeigerumdrehungen mit der Ampelkarte vom Platz. Ansonsten spielte der FCA den Vorsprung souverän herunter und konnte den ersten Sieg zu Null in der diesjährigen Meisterschaft feiern.

 

Am kommenden Wochenende gastiert die erste Mannschaft im zweitletzten Vorrundenspiel beim FC Roggwil zum Derby. Anpfiff ist um 13:30 Uhr im Bossloch. Wir zählen auf Eure Unterstützung!

 

Samuel Wüthrich


Dem FCA geht die Puste aus!

Nach einer enttäuschenden Leistung in Kirchberg verabschiedet sich die 1. Mannschaft definitiv aus der Spitzengruppe der 4. Liga Gruppe 5. An diesem Sonntag passt nichts zusammen und der FCA wird phasenweise vom überlegenen FC Kirchberg vorgeführt. Das Resultat hätte auch deutlicher als 1:3 aus Sicht der Aarwangener ausfallen können.

Nach einer überragenden Leistung unter der Woche in der 4. Runde des Berner Cups wollte Trainer Bracher eigentlich nicht viel an der Aufstellung ändern, sah sich aber aufgrund mehrerer krankheits- und verletzungsbedingter Abwesenden dennoch dazu gezwungen. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass der Gast aus dem Oberaargau die englische Woche mit dem nun doch markant zusammengeschrumpften Kader noch in den Beinen hatte – man war stets einen Schritt zu spät und liess die forsch gegen vorne aufspielenden Kirchberger eins ums andere Mal gewähren. Oder lag es doch an der mangelnden Einstellung? Schwierig zu sagen, man hatte aber schon den Eindruck, dass die Mannschaft eigentlich wollte, aber nicht konnte und keinen Zugriff auf das Spiel fand. So musste in der Startphase Torhüter M.Mathys bereits einige Male eingreifen, um einen frühen Rückstand abzuwenden. Nach einer guten Viertelstunde kamen die Aarwanger dann zu einer Serie von Eckbällen, wobei der dritte von Maestro Brkic scharf auf den ersten Pfosten gezirkelt wurde, wo A.Mathys den Ball vom gegnerischen Torwart angefaustet bekam und den Führungstreffer markierte. Etwas glücklich in der Entstehung, aber dennoch eine Erlösung für den FCA nach dem schwachen Start in die Partie. Wer nun dachte, dass das Führungstor der ersten Mannschaft mehr Sicherheit geben konnte, sah sich getäuscht. Kirchberg spielte weiter nach vorne und stellte den FC Aarwangen in der Defensivbewegung vor viele Probleme. Rund 10 Minuten vor der Pause kam es dann wie es kommen musste: nach einem langen Ball über Innenverteidiger Wüthrich fehlte die Absicherung komplett und Torhüter M.Mathys zögerte mit dem Herauskommen – der flinke Kirchberger Stürmer bedankte sich artig und schob zum Ausgleich für die Emmentaler ein. Mit diesem Resultat und einem klaren Chancenplus für den FC Kirchberg ging es dann auch in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit begann dann, wie die erste geendet hatte – das Heimteam aus Kirchberg hatte meist den Ball und versuchte ein gepflegtes Spiel aufzuziehen, der Gast aus Aarwangen rannte nur hinterher und war damit beschäftigt, die Angriffe des Gegners abzuwehren und für Entlastung zu sorgen. Der Saft in den Beinen des FCA ging aber mit fortlaufender Spieldauer immer mehr aus und rund 20 Minuten vor dem Ende erlangte man den Eindruck, dass die gesamte Mannschaft stehend K.O. war. Man musste eine Angriffswelle des FC Kirchberg nach der anderen über sich ergehen lassen und verpasste es mehrheitlich, mittels Konter für Torgefahr oder Entlastung zu sorgen. So kam es, wie es kommen musste und der FC Kirchberg konnte gegen die angezählten Aarwanger noch zwei weitere Treffer zum 3:1 Schlussstand erzielen. Das Resultat war nüchtern betrachtet in dieser Höhe mehr als verdient, wurden den Kirchbergern doch in der 2. Halbzeit durch den Unparteiischen noch zwei glasklare Elfmeter verwehrt und FCA-Torhüter Mathys hielt auch noch mehrere Abschlussversuche des Heimteams fest.

 

Nach dieser schwachen Vorstellung ist nun der Zug für eine Platzierung in der Spitzengruppe abgefahren. Es gilt nun die Lehren aus den letzten Spielen zu ziehen und das Bestmöglichste aus dem Rest der Saison herauszuholen. Bis zur Winterpause bleiben noch drei Spiele, um eine Reaktion zu zeigen!

 

 

Samuel Wüthrich


Mit erhobenem Haupt ausgeschieden

Im Berner-Cup überwintern. Um ein Haar wäre dem FC Aarwangen diese Sensation gelungen. Doch leider mussten sich die Schwarzweissen nach intensiven 90 Minuten und anschliessendem Elfmeterschiessen geschlagen geben. Dem FC Länggasse gelang in der zweiten Halbzeit die Aufholjagd zum 3:3. In den letzten Minuten fiel noch der Ausgleichstreffer und im anschliessenden Penaltyschiessen erwiesen sich die Stadtberner kaltschnäuziger als die Oberaargauer.

Den Spielern von Joetex Frimpong und Michael Bracher war bewusst, dass sie auf einen technisch starken Gegner mit reichlich Erfahrung auf dem Kunstrasen treffen würden. Bereits in den Startminuten machte sich das in Ansätzen bemerkbar. Die Ballkontrolle, Passgenauigkeit und Schnelligkeit der gegnerischen Spieler war für die Aarwanger zunächst ungewohnt. Doch schnell passte sich der Gast aus dem Oberaargau an und wurde von Minute zu Minute immer stärker. In der Offensive konnten immer wieder Akzente gesetzt werden und auch die Defensive stand sehr solide. Nur auf den Flügeln waren die Stadtberner fast nicht zu verteidigen. Zu flink, zu wendig und schnell waren die Aussenspieler des FCL, doch mit vereinten Kräften konnten auch ihre Hereingaben gut verteidigt werden. Es war schön zu sehen, dass der FCA nach dem Motto «United we are strong» auftrat – mit vereinten Kräften wurden die Räume schnell zugestellt und das Aufbauspiel der Gastgeber schnell gestört und unterbunden. Noch nie in dieser Vorrunde war ein derartig diszipliniertes Positionsspiel beim FCA beobachtet worden. Die Disziplin machte sich bezahlt, als in der 37. Minute Daniel Frimpong dem letzten Innenverteidiger hinterherjagte und einen Fehler provozierte. Nach dem Ballgewinn passte Daniel auf den besser postierten Joao Alves, der keine Mühe beim Einnetzen bekundete. Kurz vor dem Pausentee konnte ein Länggasse-Angreifer nach einer flachen Hereingabe den Ball aus 3 Meter Distanz nicht im Tor unterbringen. Glück für den FCA! So konnte man die erste Halbzeit mit einer Ein-Tore-Führung abschliessen. 

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem offenen Schlagabtausch. Auf beiden Seiten erarbeitete man sich diverse Chancen. Doch in der 53. Minute konnte der mitgelaufene FCL-Aussenverteidiger den Ball, nachdem das Spielgerät den ganzen Strafraum durchquert hatte, mit voller Wucht im Kasten unterbringen. Doch den Stadtberner blieb der Jubelschrei nur kurz darauf im Halse stecken: Nach einem Einwurf in den Strafraum konnte der FCA nach einer gelungenen Passstafette über Mathys – Picci – Frimpong den Ball auf den freistehenden Joao Alves passen. Auch dieses Mal musste der Portugiese nur noch den Fuss hinhalten und die Aarwanger übernahmen wieder die Führung. Doch es kam noch besser für die Gäste. Bereits vier Zeigerumdrehungen später zirkelte Boskovic einen ruhenden Ball punktgenau auf den Kopf von Abwehrchef Wüthrich. Normalerweise ist sich Wüthrich gewohnt, die hohen Bälle der Angreifer per Kopf weit nach vorne zu klären, doch in dieser Situation stellte er auch seine Präzision unter Beweis. Die leichte Berührung reichte völlig, um den Torhüter zu übertrumpfen und so baute der FC Aarwangen seine Führung auf 3:1 aus. Das Spiel wurde weiterhin durch hohes Tempo und vermehrt auch durch viele kleine Fouls bestimmt. Dem FC Aarwangen ging gegen Ende immer mehr die Puste aus und man war froh, wenn man den Ball weit nach vorne befreien oder einen Entlastungsfreistoss erkämpfen konnte. Nun mussten die Gäste merken, dass auch die umliegenden Stadtberner-Vereine die «YB-Viertelstunde» im Blut haben. Mit der Kraft der Verzweiflung drückte der FCL samt seinen lautstarken Fans auf den Anschlusstreffer. Dieser kam dann auch in der 77. Minute auf dubiose Weise zustande. Ein FCL-Angreifer brachte den Ball mit einem gezielten Schuss aufs FCA-Tor. Torhüter Mathys war bereits geschlagen, doch in seinem Rücken konnte der eingewechselte Jenzer den Ball mirakulös vor der Linie ins Toraus retten. Dem Länggasse-Stürmer stand die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben, doch er hatte nicht mit dem Geistesblitz des Unparteiischen gerechnet. Dieser blickte auf seine unsichtbare Uhr und konsultierte die inexistente Goal-Line-Technology des Stadion Neufeld. Kurz darauf entschied der Schiedsrichter, dass der Ball wohl doch hinter der Linie war und so stand es plötzlich nur noch 3:2. Nun war der FC Länggasse ausser Rand und Band. Alles wurde nach vorne geworfen und die Aarwanger versuchten so gut es ging den Gegner auf Abstand zu halten. Doch die Topchancen für den FCL mehrten sich. Und so kam es wie es kommen musste: Vier Minuten vor Schluss trat der wirblige Flügelspieler der Stadtberner zum Freistoss aus kurzer Distanz an und verwandelte mit voller Wucht via Pfosten in die gegenüberliegende Netzinnenseite. Das aufopferungsvolle Spiel der Schwarzweissen wurde leider nicht honoriert und so musste man schweren Herzens zum Elfmeterschiessen antreten. Aufgrund der geglückten Aufholjagd lag der psychologische Vorteil eher bei den Stadtbernern, die in den Schlussminuten förmlich von ihren Fans getragen wurden. Den Elfmeterkrimi konnte der FC Länggasse am Ende für sich entscheiden. 

 

Die Aarwanger waren natürlich enttäuscht, da die Sensation wirklich zum Greifen nah war. Doch das Trainerduo Frimpong / Bracher machte der ersten Mannschaft ein riesengrosses Kompliment. Man hat es geschafft einer starken 3. Liga Mannschaft über 90 Minuten alles abzuverlangen. Mit der richtigen Mentalität und Disziplin kann diese Mannschaft viel mehr erreichen, als sie kürzlich noch in der Meisterschaft demonstriert hat. Es gilt nun die positiven Erfahrungen aus diesem Spiel mitzunehmen und mit der gleichen Einstellung die restlichen vier Meisterschaftsspiele in Angriff zu nehmen. Am kommenden Sonntag spielt die erste Mannschaft auswärts gegen den FC Kirchberg. Das Spiel findet am Sonntag um 12:30 Uhr statt.

 

Fabio Picci


Die 1. Mannschaft kehrt auf die Siegesstrasse zurück!

Ohne zu brillieren schlägt die erste Mannschaft den FC Aemme am ersten Oktoberwochenende im heimischen Hubel mit 7:2. Mann des Spiels ist Joao Alves Pereira mit drei erzielten Treffern.

Nach den ernüchternden Leistungen in den vergangenen drei Spielen war das Team vom Trainerduo Frimpong/Bracher gewillt, im heimischen Hubel gegen den FC Aemme (Gruppierung zwischen Zollbrück und Hasle-Rüegsau) wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden. Gleich zu Beginn hatte der FCA schon mehr vom Spiel und war den Gästen aus dem Emmental überlegen. Das gepflegte Aufbauspiel funktionierte gegen einen im Zentrum massierten Gegner auf einer nicht ganz einfach bespielbaren Unterlage nicht einwandfrei und so wurde das Heimteam immer wieder mit langen Bällen auf die flinken Aussenläufer gefährlich. Das direkte Vertikalspiel führte dann relativ schnell auch zum Erfolg und nach einer knappen halben Stunde stand es bereits 3:0 für die Aarwanger. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt in der entsprechenden Höhe auch verdient, wobei sie, wie so oft in dieser Saison, dazu führte, dass der FCA nicht mehr weiter Fussball spielte und den Gegner wieder aufkommen liess. Folgerichtig konnte der FC Aemme nach einer vom Heimteam schwach verteidigten Standardsituation auf 3:1 verkürzen und drückte danach auch weiter auf den Anschlusstreffer. Nach einem übermotivierten Tackling von Jaisli im eigenen Strafraum konnte der in der Defensivbewegung plötzlich nervös agierende FC Aarwangen sogar froh sein, dass der Schiedsrichter den Gästen nicht noch einen Elfmeter zugestand. Aus dem Nichts fiel dann vor der Pause nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte noch der vierte Treffer für den FCA, was das Spielgeschehen wieder etwas beruhigte.

 

Nach dem Pausentee wirkte die 1. Mannschaft dann wieder fokussierter und hatte das Spielgeschehen weitestgehend im Griff. Defensiv liess man wieder deutlich weniger zu und in der Offensive nutzte man die sich bietenden Chancen eiskalt aus - so stand es rund 20 Minuten vor dem Ende der Partie 7:1 und das Spiel war entschieden. Leider verpasste es der FCA erneut, den Vorsprung souverän herunterzuspielen und die letzte Viertelstunde gehörte dem Gast aus dem Emmental. Dank einigen Paraden von Torhüter Wyss blieb es jedoch bei einem weiteren Gegentor und dem Endstand von 7:2 für den FC Aarwangen.

 

Fazit - drei Punkte geholt, aber nicht brilliert. Auf der Leistung lässt sich zwar nach den vergangenen Meisterschaftsspielen aufbauen, dennoch muss an den Schwächephasen gegen Ende der ersten Halbzeit und zum Schluss des Spiels unbedingt gearbeitet werden. Diese traten an diesem schönen Oktobersamstag nicht zum ersten Mal in dieser Saison auf... Weiter geht es am kommenden Dienstag, 05.10.2021 um 20:00 Uhr in Bützberg gegen den FC Länggasse (3.) aus Bern - die erste Mannschaft kämpft da um den Einzug in die 5. Runde des Berner Cups und freut sich über zahlreichen Support!

 

Samuel Wüthrich


Vernichtend geschlagen

Der FC Aarwangen muss gegen den SV Sumiswald eine bittere 1:5 Auswärtsniederlage einstecken und bleibt somit im dritten Spiel in Folge ohne Sieg. Was in der ersten Halbzeit einem Duell auf Augenhöhe gleichkam, entwickelte sich in der zweiten Halbzeit zum Albtraum für die Schwarzweissen. Vieles muss nach diesem Spiel aufgearbeitet und nochmals überdacht werden. Mit dieser Vorstellung verabschiedet sich die erste Mannschaft vorerst aus dem Aufstiegsrennen der Gruppe 5.

Wie so oft in dieser Vorrunde kam der FCA auch bei diesem Spiel besser aus den Startlöchern. Das Spielgerät zirkulierte gut in den eigenen Reihen und bereits in den ersten 10 Minuten konnte Daniel Frimpong zwei vielversprechende Torabschlüsse verzeichnen. In der 12. Minute gelang den Gästen nach einem schnell ausgeführten Eckball bereits der Führungstreffer. Nach der Hereingabe von E. Brkic lauerte Timo Schütz am zweiten Pfosten und nickte gekonnt ins lange Eck ein. Doch kein FCA-Akteur gab sich mit dieser Ein-Tore-Führung zufrieden. Durch hohes Pressing zwang man den SV Sumiswald das Spiel in der eigenen Hälfte auszutragen. In der 15 Minute hätte L. Picci die Chance zum 2:0 auf dem starken linken Fuss gehabt, scheiterte jedoch am Schlussmann der Rotweissen. Die ersten zwanzig Minuten gehörten mehrheitlich den Oberaargauern, doch so langsam erwachten auch die Emmentaler und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und temporeiches Spiel. In der 30. Spielminute gelang es dem FCA-Abwehrverbund einen hohen Ball nur ungenügend zu klären und so konnte ein Flügelspieler des SVS profitieren und eine halbhohe Flanke in die Mitte schlagen. Der Stürmer brauchte im Anschluss nur noch zum 1:1 einzuschieben. Nach dem Ausgleich waren die Gastgeber endgültig in der Partie angekommen und tauchten immer öfter gefährlich vor dem Kasten von Marco Mathys auf. Von der Anfangseuphorie der Aarwanger war hingegen nichts mehr zu sehen. Man war gegen Ende der ersten Halbzeit mit viel Defensivarbeit beschäftigt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste E. Büschi gar die Notbremse ziehen, um einen aussichtsreichen Konter des SVS zu unterbinden. Mit einer gelben Karte war man auf der Seite des FCA gut bedient.

 

In der zweiten Halbzeit stand beiden Mannschaften die Siegesabsicht ins Gesicht geschrieben. Niemand war gewillt sich mit einem Unentschieden zufrieden zu geben. Doch bei den Aarwangern machte sich schon bald die fehlende Ausdauer bemerkbar. Gegenspieler wurden nicht mehr konsequent gedeckt, Freiräume grosszügig gewährt und die Fouls in Strafraumnähe mehrten sich. In der 57. Spielminute stimmte nach einem Freistoss des SVS die Zuteilung im Strafraum nicht und so sah man sich gezwungen nach einem präzisen Kopfball den Führungstreffer der Emmentaler hinzunehmen. Der FC Aarwangen war bemüht nochmals die Ärmel hochzukrempeln und durch eine kampfbetontere Spielweise zurück ins Spiel zu finden. Doch die Sumiswalder blieben nach wie vor die gefährlichere Mannschaft. Besonders nach Standardsituationen waren die grossgewachsenen Emmentaler den Aarwangern im Luftkampf überlegen. In der 67. Minute gelang dem SVS der matchentscheidende Treffer: Die wirblige Nummer 8 der Sumiswalder schnappte sich im Mittelfeld das Spielgerät und entwickelte auf seiner Fahrt in Richtung FCA-Tor ein atemberaubendes Tempo. Die FCA-Abwehr hatte dem jungen Stürmer zu viel Freiraum überlassen und war mit dem Solo-Lauf schlicht überfordert. Auch Torhüter M. Mathys konnte den Treffer zum 3:1 nicht mehr verhindern. Der FC Aarwangen verlor anschliessend komplett den Faden und taumelte wie ein angeschlagener Boxer. Nach diversen weiteren Chancen für den Gastgeber, die glücklicherweise ungenutzt blieben, flachte das Spiel etwas ab. Der FCA konnte nicht mehr, der SVS musste nicht mehr. Leider konnten auch die Einwechslungen in der zweiten Halbzeit keine Wende herbeiführen. In der 86. Und 90. Spielminute folgten noch die Tore Nummer 4 und 5 für den SV Sumiswald. Selbst für den neutralen Zuschauer war der Anblick schmerzhaft. Die Oberaargauer liessen sich komplett gehen und wurden vom verlustpunktlosen SVS erniedrigend vorgeführt. Der Schlusspfiff des Unparteiischen kam einer Erlösung gleich.

 

Der FC Aarwangen hat in dieser Saison gezeigt, dass es gegen die Spitzenteams noch nicht mithalten kann. Die Ausbeute aus den letzten drei Spielen belegt das schwarz auf weiss (nur 1 Punkt). Die Gespräche nach dem Spiel waren sehr animiert und man rätselte über die Ursachen für diese Pleiteserie. Liegt es an der mangelnden Konzentration? Haben wir ein Fitness-Problem? Stimmt die Team-Chemie nicht? Auf die schnelle lässt sich eine solche Frage meist nicht beantworten. Klar ist, dass im nächsten Training eine Fehleranalyse stattfinden muss, um endlich wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren zu können.

 

 

Fabio Picci


Ein Unentschieden, das niemandem hilft

Am fünften Spieltag endet für die Schwarzweissen erstmals in dieser Saison eine Partie mit einer Punkteteilung. Nach 90 Minuten trennen sich der FC Aarwangen und der SC Huttwil in einem tor- und ereignisarmen Meisterschaftsspiel mit 1:1. Ein Resultat, das beiden Teams im Rennen um die Tabellenspitze nicht wirklich weiterhilft.

In der ersten Halbzeit starteten die Platzherren mit viel Elan und einer kämpferischen Einstellung. Wie so oft gehörten die Startminuten dem Gastgeber, während sich die Gäste aus Huttwil noch an den Hubel gewöhnen mussten. Doch diese Eingewöhnungsphase konnten die Huttwiler schnell hinter sich lassen und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Spielphilosophien. Auf der einen Seite die Aarwanger, die gerne den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren sehen und das Spiel gepflegt von hinten aufbauen möchten. Doch der Ball zirkulierte nicht schnell genug, sodass keine Lücken in den Reihen der Huttwiler aufgerissen werden konnten. Zudem bekundeten die Schwarzweissen Mühe, den Ball in Zone 2 zu bringen. Der Aufbau in der ersten Zone war meistens sehr anschaulich, jedoch resultierte daraus selten Gefahr für die huttwiler Abwehrkette. Auf der anderen Seite die Huttwiler, die nach dem Ballgewinn oft nicht lange taktierten und den Weg schnell nach vorne suchten. Zwei Flachpässe im Mittelfeld und im Anschluss ein langer Seitenwechsel auf den Flügelstürmer. So ungefähr sah der Fahrplan der Huttwiler Offensive aus. Schnörkellos. Kompromisslos. Zielgerichtet. Die Abwehrabteilung der Gastgeber hatte teilweise etwas Mühe mit dem Umschaltspiel und so wusste man sich in der ersten Halbzeit nur noch mit taktischen Fouls zu helfen. Um Haaresbreite und dank des guten Willen des Schiedsrichters  kamen die Hausherren um eine gelb-rote Karte herum. So konnte die erste Halbzeit mit 11 Spielern auf beiden Seiten und ohne Tore zu Ende gespielt werden. 

 

In der zweiten Halbzeit versuchte Trainer Joetex Frimpong frische Kräfte ins Spiel zu bringen. Joao Alves, Daniel Frimpong und Marco «Sippi» Schütz sollten dem Spiel wieder zu mehr Kreativität und Durchschlag verhelfen. Tatsächlich konnte in der 60 Minute, nach einer schönen Vorlage von Etienne Büschi, unser «CP» Marco Schütz das Spielgerät flach in die kurze Ecke unterbringen. Die Antwort der Huttwiler liess jedoch nicht lange auf sich warten. Knappe 10 Minuten später gingen bei den Schwarzweissen reflexartig die Hände in die Höhe und die «Offside!»-Rufe los, statt dem Spielgeschehen weiter zu folgen. Daraus folgte ein Wirrwarr im Strafraum, bei dem alle Akteure des FCA einen Schritt zu spät kamen. Die Huttwiler mussten nur noch aus kurzer Distanz einschieben und so stand es 1:1. Das Spiel war wieder offen, doch keine der beiden Mannschaften konnte das Spieldiktat wieder an sich reissen. Beim FC Aarwangen schlichen sich vermehrt Fehlpässe ein und so konnten aussichtsreiche Angriffssituationen meist nur ungenügend genutzt werden. Auch die Huttwiler versuchten den Siegtreffer mit weiten Einwürfen und hohen Bällen in den Strafraum zu erzwingen, doch am Ende gelang keiner Mannschaft mehr der Lucky-Punch. 

 

Am Ende bleibt ein gerechtes Resultat, dass niemand wirklich zufriedenstellt. Die erste Mannschaft war über weite Strecken nicht in der Lage, die Defensive der Huttwiler zu überlisten. Zu schleppend, zu langsam die Angriffsbemühungen und zu wenig Laufbereitschaft, um dem Kameraden die nötigen Löcher aufzureissen. Die Defensivarbeit hat hingegen gut funktioniert und nur selten wurden gute Chancen zugelassen. Nächsten Samstag trifft der FC Aarwangen auf den verlustpunktlosen SV Sumiswald. Wir freuen uns, wenn wir unsere Fans auf der Weiersmatt in Sumiswald begrüssen dürfen. Auch unsere zweite Mannschaft wird an diesem Tag auf das «Zwöi» des SV Sumiswald treffen (15:00 Uhr). Im Anschluss findet das Spiel FC Aarwangen I gegen SV Sumiswald I um 17:00 Uhr statt. 

 

Fabio Picci


Einzug in die 4. Runde des Berner Cups

Der FC Aarwangen schlägt nach einer durchzogenen ersten Halbzeit den SC Jegenstorf (4.) auswärts mit 0:4 und steht in der 4. Runde des Berner Cups. Die Tore erzielten S.Cucuzza (2x), J.Alves und L.Picci.

Nach der bitteren Niederlage im Derby und Spitzenspiel gegen den FC Herzogenbuchsee am vergangenen Sonntag stellte das Trainergespann Frimpong/Bracher für die 3. Cup-Runde auf nicht weniger als sechs Positionen um. Die in dieser Formation nicht eingespielte Mannschaft hatte dann zu Beginn auch entsprechend Mühe und fand nicht so recht ins Spiel. Es war das Heimteam aus Jegenstorf, welches mit seinen schnellen Flügelstürmern nach tollen Steilpässen immer wieder zu gefährlichen Aktionen kam - der FCA brauchte in der Startphase schon einen starken M.Mathys und etwas Pfostenglück, um sich schadlos zu halten. Ab der 25. Minute kam dann der grosse Auftritt von S.Cucuzza. Innerhalb einer Viertelstunde schoss er den Ball zuerst aus grosser Distanz an die Latte, traf dann mit einem sehenswerten Weitschuss das gegnerische Tor und stellte in der 40. Minute das Skore auf 0:2. Diese Pausenführung war doch eher schmeichelhaft, hatte der SC Jegenstorf doch unter dem Strich mehr Topchancen.

 

In der zweiten Halbzeit veränderte sich das Bild dann komplett. Dem Gast aus dem Oberaargau gelang es, die Partie über weite Strecken zu kontrollieren und den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So kam der SC Jegenstorf über die gesamte 2. Halbzeit zu keiner grossen Torchance mehr und der FCA scheiterte zuerst einige Male am gegnerischen Torhüter und am eigenen Abschlussglück. In der 70. Minute erlöste dann der eingewechselte J.Alves die Aarwanger mit dem Treffer zum 0:3. Sieben Minuten vor Schluss war es L.Picci, der mit dem vierten FCA-Treffer den Deckel draufmachte und die Leistungssteigerung im Verlauf der Partie mit dem vierten Treffer und dem endgültigen Einzug in die 4. Runde des Berner Cups belohnte.

 

Der nächste Gegner im Cup für das Spiel in der ersten Oktoberwoche sollte diesen Freitag ausgelost werden. Zuerst stehen nun aber wegweisende Spiele in der Meisterschaft an. Am Samstag, 18.09.2021 um 16:30 Uhr empfängt die 1. Mannschaft dem verlustpunktlosen SC Huttwil im Hubel, eine Woche später gastiert man beim SV Sumiswald im Emmental. Wir zählen auf Eure Unterstützung!

 

Samuel Wüthrich


Missratener Spitzenkampf

Der FC Aarwangen lässt zum ersten Mal in dieser Saison Punkte liegen. Dem Gast aus Herzogenbuchsee ist es gelungen, die 0:2-Führung aus der ersten Halbzeit bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Der FCA konnte trotz des Ballbesitzes nur selten zählbare Chancen kreieren und blieb in der Offensive über weite Strecken harmlos.

 

Die Rahmenbedingungen für das langersehnte Derby waren hervorragend: Sonniges Wetter, viele Zuschauer und der Sieg der zweiten Mannschaft im vorangehenden Spiel. Das Team von Joetex Frimpong war bereits in der Kabine und beim Einlaufen hochfokussiert. Das war auch nach dem Anpfiff gleich bemerkbar. Die Schwarzweissen waren in den ersten 10 Minuten bissig, hellwach und gedankenschnell. Es resultierten ein paar schöne Kombinationen in der Offensive und vielversprechende Standartsituationen vor dem gegnerischen Tor. Hochkarätige Chancen wurden vom Abwehrgespann der Gäste dennoch keine gewährt. Der FC Herzogenbuchsee II kam hingegen etwas schleppend in die Partie. Doch nach 15 Minuten konnten auch die Rotweissen ihre ersten guten Abschlüsse verzeichnen. Der FCH fand daraufhin immer besser ins Spiel und konnte nach rund 20 Spielminuten zum ersten Mal den Ball im Kasten unterbringen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf konnte sich der FCH-Stürmer durchtanken und den Ball auf den heranstürmenden Flügelspieler auflegen, der den Ball ins lange Eck schlenzte. Der FC Aarwangen liess sich nicht lange beirren und versuchte weiterhin dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Die Partie war in dieser Phase sehr ausgeglichen. Doch es waren die Buchser, die dem Gastgeber ihr Spiel, ihren taktischen Fahrplan aufdrückten. Im Zentrum waren die Gäste oft in der Überzahl und lancierten nach der Rückeroberung des Balles schnell die eigenen Offensivspieler. Bereits 10 Minuten nach dem Führungstor folgte das 0:2 für die Gäste. Nach einem Flügellauf auf der rechten Seite kam der Ball flach hinter die Abwehr. Im Abwehrverbund fühlte sich niemand zuständig und so konnte der heranbrausende Mittelfeldspieler der Rotweissen den Ball aus rund 8 Metern in die Maschen dreschen. Bis zur Halbzeitpause versuchte der FC Aarwangen zumindest noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Trotz vielen Eckbällen, Flankenläufen und Standartsituationen aus vielversprechender Distanz konnte der FCA den Ball nie über die Torlinie drücken. Die Abwehrkette der Gäste war meist gut organisiert und liess nur wenig zu. 

 

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Zu Beginn gab es Chancen auf beiden Seiten, doch der FC Herzogenbuchsee zog sich, je länger die Partie dauerte, immer mehr in die eigene Platzhälfte zurück und überliess dem FCA das Spielgeschehen. Nur war der Gastgeber nicht in der Lage diesen freien Raum zu nutzen. In der letzten halben Stunde des Spiels hatten die Schwarzweissen oft den Ball in den eigenen Reihen, doch leider wurde oft mit langen Bällen operiert oder war zu unentschlossen in der Angriffszone. In den letzten 10 Minuten fand das Spiel fast nur noch in der Hälfte der Gäste statt. Dennoch muss festgehalten werden, dass sich keine gefährlichen Szenen im Strafraum des FCH abgespielt haben. Hin und wieder konnte der FCH Konterangriffe starten, die zum Glück noch mit letzter Kraft vereitelt werden konnten.

 

So blieb es beim 0:2 Sieg für den FC Herzogenbuchsee. Die Gesichter beim FCA waren etwas ratlos nach diesem Spiel. Man hatte sich mehr erhofft. Trotz des fokussierten Starts fehlte in der zweiten Halbzeit die Leidenschaft und der unbedingte Wille, diese Niederlage noch abzuwenden. Es bleibt ein fader Nachgeschmack. Sicherlich war an diesem Sonntag auch kein Wettkampfglück auf der Seite der Schwarzweissen. Doch es bleibt nicht viel Zeit zum Hadern. Bereits am Mittwoch (15.09.2021; 20:00 Uhr; in Jegenstorf) spielt die erste Mannschaft in der 3. Cup-Runde gegen den SC Jegenstorf und am Samstag (18.09.2021; 16:30 Uhr; im Hubel) geht es in der Meisterschaft weiter gegen den Spitzenreiter aus Huttwil. Wir danken unseren Fans für die Unterstützung und hoffen euch bald wieder an der Seitenlinie begrüssen zu dürfen.

 

Fabio Picci


3 Punkte in Oberburg!

Die 1. Mannschaft bezwingt den 3. Liga-Absteiger aus Oberburg auswärts mit 1:5 und bleibt auch im dritten Spiel verlustpunktlos!

 

Gegen Blau-Weiss Oberburg wusste die Mannschaft um das Trainergespann Frimpong/Bracher nicht so richtig, was sie erwarten wird. Handelte es sich beim Gegner aus dem Emmental doch um einen der Absteiger aus der 3. Liga, welcher aber in den beiden ersten Partien der neuen Saison noch keine Punkte einfahren konnte. Zudem tat man sich in der Vergangenheit auf dem langen und schmalen Feld in Oberburg oftmals schwer mit dem kampfbetonten Spiel der Gastgeber. Bereits in der 3. Minute gelang es dem FCA jedoch, in Führung zu gehen. Stürmer D. Frimpong eroberte mit seinem resoluten Pressing den Ball und legte auf den heranstürmenden L. Picci ab, der aus ca. 25 Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste - ein perfekter Start für die 1. Mannschaft! Doch auch Oberburg hatte in der Startphase die eine oder andere gefährliche Aktion und das Spiel wurde wie erwartet durch harte Zweikämpfe geprägt. Der FCA führte zwar spielerisch deutlich die feinere Klinge, hatte aber oftmals im Kampf um den Ball das Nachsehen. Nach 20 Zeigerumdrehungen brauchte es dann schon eine wunderbare Einzelleistung von J. Alves, der nach einem Doppelpässchen mit D. Frimpong durch die gegnerische Abwehrreihe tanzte und gekonnt mit einem präzisen Flachschuss zur Zweitoreführung einschob. Der FC Blau-Weiss Oberburg hatte aber nach wie vor auch seine Spielanteile und kam dann in der 40. Minute nach einem geschenkten Elfmeter zum nicht ganz unverdienten Anschlusstreffer. Die Aarwanger wirkten in Hälfte Eins in der Rückwärtsbewegung doch manchmal etwas behäbig und wurden dadurch entsprechend bestraft.

 

Nach dem Pausentee standen die Oberburger deutlich höher und wollten die Aarwanger früh unter Druck setzen und am Spielaufbau hindern. Dadurch ergaben sich gleich Räume für die Gäste aus dem Oberaargau und Goalgetter D. Frimpong konnte innerhalb weniger Minuten drei Mal alleine aufs gegnerische Tor ziehen, vergab aber alle Chancen kläglich! Wenn sich das nur nicht rächen würde, dachten sich wohl die zahlreich mitgereisten Zuschauerinnen und Zuschauer am Spielfeldrand. Oberburg brachte aber dann in der zweiten Halbzeit gegen die besser organisierte FCA-Hintermannschaft keine einzige gefährliche Torchance zustande und die 1. Mannschaft kontrollierte das Spiel weitestgehend. D. Frimpong im Nachstochern nach einem Freistoss aus dem Halbfeld sowie die eingewechselten M. Alves (85.) und A. Vucur (90.) trafen dann mit mit ihren Toren noch zum 1:5-Endstand.

 

Nächsten Sonntag, 12. September 2021 um 15:00 Uhr empfängt der FCA im heimischen Hubel nun das bisher ebenfalls verlustpunktlose Herzogenbuchsee zum Spitzenkampf. Wir freuen und bei diesem wegweisenden Derby über die Unterstützung von möglichst vielen Zuschauern!

 

Samuel Wüthrich

 

Sportplatz Emme, Oberburg - 50 Zuschauer

 

FCA: M.Mathys; Jenzer, Wüthrich, Niederhauser (Jaisli), T.Schütz (Aeschlimann); M.Schütz, Büschi, Brkic (Boskovic); J.Alves (M.Alves), D.Frimpong (Vucur), L.Picci


Zweites Spiel, zweiter Sieg

Der FC Aarwangen I überzeugt auch im zweiten Meisterschaftsspiel und kann sich mit einem 9:1 Sieg gegen den FC Lotzwil-Madiswil über einen geglückten Vorrundenstart freuen. Für die erste Mannschaft war es zugleich das erste Spiel, dass in dieser noch jungen Saison vor heimischem Publikum ausgetragen wurde. Der Sieg der Schwarzweissen war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

 

Der Heimmannschaft war bewusst, dass die Lotzwiler an diesem Tag den Bus vor dem Tor parken würden. Die letzte Begegnung in der Rückrunde der Saison 20/21 (16. Juni) endete damals mit 0:9. Doch auch an diesem Tag lief die Offensivabteilung der Schwarzweissen auf Hochtouren. Bereits nach 20 Minuten konnte der FCA 3 Zähler auf seinem Konto gutschreiben. Zur Halbzeitpause waren es dann bereits schon 6. Die Torschützenliste führte zu diesem Zeitpunkt Daniel Frimpong mit 3 Treffern an, gefolgt von Luca Picci, Etienne Büschi und Marco Schütz mit jeweils einem Treffer. Dabei konnte die erste Mannschaft mit tollem Kombinationsfussball bis tief in den gegnerischen Strafraum vordringen und auch für den neutralen Zuschauer sehenswerte Tore fabrizieren. 

 

Nach der Halbzeitpause spielten die Hausherren mit der gleichen Intensität wie vor dem Pausentee weiter. Schnell konnte auf 7:0 erhöht werden. Doch es schlichen sich auch beim Gastgeber vermehrt kleine Fehler, Leichtsinn und Überheblichkeit ein. Es wurde nicht mehr mit der gleichen Konsequenz zu Ende gespielt und so musste man ein Gegentor der Lotzwiler trotz klarer Überlegenheit in Kauf nehmen. Das war vielleicht der einzige Schönheitsfehler für die Schwarzweissen an diesem Nachmittag. Der Perfektionist wäre sauer. Der Realist würde stattdessen attestieren, dass keine Mannschaft bei diesem Spielstand über 90 Minuten im roten Drehzahlbereich arbeiten kann. Am Ende des Spiels konnten sich Manuel Alves, Patrick Aeschlimann und ein weiteres Mal Daniel Frimpong in die Torschützenliste eintragen. Das Spiel endete mit einem hochverdienten Sieg der Aarwanger gegen die sehr junge Mannschaft des Trainerduos Zekovic / Brandusanovic aus Lotzwil. 

 

Am nächsten Wochenende geht es für die erste Mannschaft nahtlos weiter. Am 04. September (Samstag) trifft die Equipe von Cheftrainer Joetex Frimpong auf den FC Blau-Weiss Oberburg. Anpfiff ist um 18:00 Uhr in Oberburg.

 

Fabio Picci


Auswärtssieg zum Meisterschaftsauftakt

Nach einer durchzogenen Sommervorbereitung, geprägt durch viele Abwesenheiten, gelingt der 1. Mannschaft nach dem ersten Pflichtspielsieg im Cup unter der Woche auch ein erfolgreicher Saisonauftakt in der Meisterschaft. Überragender Mann beim 2:6 Auswärtserfolg in Burgdorf ist Dreifachtorschütze J. Alves Pereira.

 

Die Gäste aus Aarwangen starteten verhalten in die Partie und hatten mit dem Spielaufbau auf dem eher stumpfen Kunstrasen in Burgdorf so ihre liebe Mühe. Die Startphase, geprägt von vielen Ballverlusten und Zweikämpfen, endete in der Folge dann auch torlos. Aus dem Nichts bewies dann Neuzuzug Büschi eine grandiose Übersicht und schickte den flinken F. Picci durch die Abwehrgasse hindurch alleine auf den gegnerischen Torhüter los. Dieser behielt, nachdem er einige Zeigerumdrehungen zuvor noch aus aussichtsreicher Position gescheitert war, die Nerven und netzte mit einem platzierten Flachschuss zur Führung des FC Aarwangen ein. Wenige Minuten später konnte Captain Schütz das Kopfballduell nach einem Abschlag der Burgdorfer für sich gewinnen und J. Alves kam rund 30 Meter vor dem Tor an den Ball. Mit einer schönen Körpertäuschung liess er drei Burgdorfer Verteidiger stehen und erhöhte zur Zweitoreführung für die Gäste aus dem Oberaargau. Die 1. Mannschaft spielte aber in der Folge nicht unbedingt überzeugend weiter und liess immer wieder gefährliche Situationen vor dem eigenen Tor zu - so fiel dann auch wenige Minuten vor der Pause der sowohl ärgerliche als auch vermeidbare Anschlusstreffer durch das Heimteam aus dem Emmental: Torwart Wyss fand die gewünschte Anspielstation nicht und vertändelte den Ball im eigenen Strafraum, worauf sich der generische Stürmer bedankte und ins verwaiste Tor einschob. Dass der FCA dann doch noch mit einer beruhigenden 1:3-Führung in den Pausentee konnte, war einem Geniestreich von Brkic zu verdanken. Direkt im Anschluss an den Anstoss nach dem Gegentreffer zog der Maestro von hinter der Mittellinie ab und düpierte so den zu weit vor dem eigenen Tor postierte gegnerischen Goalie mit einem Kunstschuss.

 

Nach der Pause ging dann das Torfestival vorerst weiter und der Gast aus Aarwangen konnte auf 1:4 erhöhen. Aussenverteidiger A. Mathys ging in vollem Lauf zur Mitte und zog mit seinem schwächeren linken Fuss ab. Ausnahmsweise landete der Ball in der Folge nicht im Seitenaus, sondern am Querbalken, und der mitgelaufene J. Alves brauchte nur noch einzuschieben. Die 1. Mannschaft hatte nun mehr Kontrolle über das Spiel und liess in der Defensive nicht mehr viel zu. Durch einen Eckball und eine Unachtsamkeit in der Verteidigung konnte der SC Burgdorf aber noch einmal auf 2:4 verkürzen. In den letzten 30 Minuten flachte die Partie dann merklich ab und der FCA lief nie in Gefahr, die Partie noch aus den Händen zu geben. Das Brüderpaar J. und M. Alves konnte sogar noch je ein weiteres Tor erzielen und sorgte für den zum Ende deutlichen Spielstand von 2:6.

 

Am kommenden Wochenende (Samstag, 28.08.2021 um 14:30 Uhr im Hubel) gilt es, im Derby gegen den FC Lotzwil-Madiswil noch eine Schippe draufzulegen. Der Sieg in Burgdorf war zwar zum Schluss deutlich und verdient, dennoch blieb das Gefühl einer nicht ganz souveränen Vorstellung bestehen.

 

Stadion Neumatt, Burgdorf - 30 Zuschauer

 

FCA: Wyss; A.Mathys (Jenzer), Wüthrich, Niederhauser (Boskovic), T.Schütz; Mar.Schütz, Büschi (Man.Schütz), Brkic; J.Alves, Aeschlimann (M.Alves), F.Picci (Cucuzza)


Erfolgreicher Saisonauftakt des FC Aarwangen I

Im ersten Ernstkampf der Saison 21/22 haben die Schwarzweissen den SC Thörishaus (3. Liga) mit 4:2 bezwungen. Damit ist die erste Hürde im Berner Cup geschafft und der Einzug in die dritte Runde garantiert. Nach einer anschaulichen ersten Halbzeit hat die Mannschaft von Joetex Frimpong im zweiten Durchgang stetig abgebaut und muss am Ende froh sein, dass die 2-Tore-Differenz bis zur 90. Minute gehalten werden konnte.

 

Bereits beim Einlaufen war eine sehr ruhige und fokussierte Atmosphäre in den Reihen des FCA zu spüren. Trainer Frimpong und «Assi» Bracher hatten bereits bei der Ansprache die Spieler mental in den Wettkampfmodus versetzt. So gehörten die ersten zwanzig Minuten den Gastgebern aus Aarwangen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass das Spiel auf dem Byfang in Bützberg stattgefunden hat und dass sich die erste Mannschaft dafür beim Nachbarsverein herzlichst bedankt. Der Ball zirkulierte sehr gut in den eigenen Reihen und viele anschauliche Ballstafetten kamen zustande. Für den ersten Jubelschrei sorgte in der 10. Minute unser «Maestro» Brkic nach einem platzierten Freistoss ins lange Eck. 7 Minuten später erhöhte Marco Schütz mit einem abgelenkten Torschuss zum 2:0. Doch auch Thörishaus fand nach Anfangsschwierigkeiten immer besser in die Partie und konnte ein paar Mal gefährlich in den Strafraum flanken. In der 25. Minute standen die Aarwanger etwas zu offensiv und konnten somit den Konter des SCT nur noch mit einem Foul im 16-Meter-Raum bremsen. Der Schütze verwandelte den Penalty sicher und so verkürzte der frischgebackene Drittligist zum 2:1. Die erste Mannschaft liess sich jedoch durch diesen Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter mutig nach vorne. Noch kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es Innenverteidiger Wüthrich nach einem Eckball per Kopf ein drittes Tor für das Heimteam zu erzielen. So konnte man mit einer komfortablen 3:1 Führung in die wohlverdiente Halbzeitpause.

Das Trainerduo ermahnte das Team unbedingt dranzubleiben und keinesfalls den Fuss vom Gaspedal zu nehmen. Tatsächlich gelang bereits wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff das erlösende 4:1. Marco Schütz, der nach einem schönen Steilpass von Daniel Frimpong in Szene gesetzt wurde, lupfte den Ball gekonnt über den gegnerischen Keeper. Doch schnell musste man auf der Seite der Schwarzweissen merken, dass die Erlösung noch in weiter Ferne lag. Die Fehlpassquote stieg rasant an und die Gäste waren noch keineswegs müde oder entmutigt. Es dauerte nur 5 Minuten bis die Führung nach einem gut getretenen Freistoss wieder auf 4:2 verkürzt wurde. Das Gegentor war für die erste Mannschaft keineswegs ein Weckruf. Man taumelte wie ein angeschlagener Boxer und die Chancen für den SC Thörishaus mehrten sich. Die Gäste hätten in dieser Phase genügend Chancen gehabt, um das Spielgeschehen wieder zu lancieren. Doch die Chancenauswertung war teilweise haarsträubend und so konnte der FCA trotz eines fast halbstündigen Blackouts gegen Ende des Spiels nochmals das Zepter in die Hand nehmen und das 4:2 bis zum Schlusspfiff halten. 

Die Saison ist noch jung und die Ferien erst seit ein paar Tagen vorüber. Was die Mannschaft zu leisten im Stande ist, hat sie in den ersten 45 Minuten beeindruckend unter Beweis gestellt. Leider hat sie auch zur Schau gestellt, wie schnell die Batterien leer sind. Oder war man nach dem vierten Treffer einfach zu nachsichtig? Auf jeden Fall gilt es diese Tiefs beim nächsten Spiel gegen den SC Burgdorf (21. August, 19:00 Uhr, Stadion Neumatt) auszumerzen.

 

 

Fabio Picci


0:0 Unentschieden gegen YF United Huttwil 2017

Die 1. Mannschaft schafft es auch im letzten Spiel, nach der Corona-Zwangspause ohne Gegentor zu bleiben. Leider kann in der Offensive kein Tor herausgespielt werden.

 

An einem hitzigen Sommertag startet das Spiel um 16:30 Uhr. Die 1. Halbzeit ist geprägt von wenigen Chancen und einem Hin und Her im Mittelfeld. In der 20. Minuten kommen die Huttwiler gefährlich zum Abschluss. Der Pfosten rettet für den FCA. Nach vorne gelingt dem FC Aarwangen leider wenig. Vereinzelnd können die Aarwanger in den 16er vordrängen, jedoch wird es nie richtig gefährlich.

 

Nach der Pause reisst der FCA das Spielgeschehen vermehrt an sich. Die Huttwiler verhalten sich jedoch geschickt in der Defensive und probieren mit Befreiungsschlägen zu Nadelstichen zu kommen. Chancen gibt es bei beiden Mannschaften, werden aber alle nicht genutzt. So bleibt es beim Endstand 0:0.

 

Der 1. Mannschaft des FC Aarwangen schliesst somit die Saison 20/21 auf dem 2. Tabellenplatz ab und bedankt sich für Unterstützung, die sie trotz der Coronakrise erhalten hat. Der FCA freut sich, euch auch in der nächsten Saison im Hubel anzutreffen.

 

Nils Kurt

 

Hubel, Aarwangen – 50 Zuschauer

 

 

FCA: Wyss, Jaisli (Blatmann, Picci), Wüthrich, Schütz, Picci, Boskovic, Schütz, Brkic, Frimpong, Pereira (Cucuzza), Vucur (Aeschlimann)


0:9 Erfolg beim FC Lotzwil-Madiswil

Die 1. Mannschaft überzeugt auch im zweiten Spiel nach der Corona-Zwangspause und besiegt den FC Lotzwil-Madiswil bei wiederum sommerlichen Bedingungen mit Temperaturen gegen 30 Grad auswärts 0:9!

 

Der FC Aarwangen startete verhalten in die Partie und brauchte einige Minuten, um den Tritt zu finden. Nach dem 0:1 Führungstreffer durch Brkic, der einen Freistoss aus rund 25 Metern via Innenpfosten versenkte, war der Knoten dann geplatzt. Bis zur Pause erhöhten D. Frimpong (2x), der aufgerückte Verteidiger Jenzer, L. Picci mittels Penalty und J. Alves auf 0:6!

 

Gleich nach dem Pausentee erzielte der eingewechselte Vucur alleine vor dem Torhüter des Heimteams im Nachschuss das 0:7. In der Folge baute der FCA doch etwas ab und das Spiel gestaltete sich etwas ausgeglichener. Die Kompaktheit der Aarwanger in der Defensivbewegung liess doch etwas zu wünschen übrig und unnötige Ballverluste im Mittelfeld bescherten dem FC Lotzwil-Madiswil doch einige Chancen zum Ehrentreffer. Am knappsten wurde es dabei bei einem strammen Schuss an den Querbalken. In den letzten zehn Minuten durfte dann D. Frimpong noch einmal ran, der noch seine Tore 3 und 4 erzielen konnte und den 0:9 Endstand bewerkstelligte.

 

Mit dem zweiten Kantersieg seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs konnte die 1. Mannschaft des FCA die gute Form bestätigen. Am kommenden Samstag, 19.06.2021 um 16:30 Uhr kommt es nun im letzten Spiel dieser Saison zum Showdown um den zweiten Tabellenplatz. Der FC Aarwangen empfängt im Hubel YF United Huttwil 2017.

 

Samuel Wüthrich

 

Lotzwil - 25 Zuschauer

 

FCA: M.Mathys (R.Spagni); Boskovic (Kurt), Jenzer, Wüthrich, T.Schütz; A.Mathys (S.Cucuzza), M.Schütz, Brkic; J.Alves, D.Frimpong (Vucur), L.Picci


Die 1. Mannschaft überzeugt gegen Zollbrück

In einer einseitigen Partie bekundet die 1. Mannschaft des FC Aarwangen nur zu Beginn etwas Mühe und gewinnt schlussendlich gegen den FC Zollbrück völlig überzeugend mit 7:0!

 

Bei Sonnenschein und über 25 Grad empfing der FC Aarwangen den Gast aus dem Emmental im Hubel zum ersten Meisterschaftsspiel nach der Corona-Zwangspause. Der FC Zollbrück versuchte von Beginn an, mit drei Stürmern hoch zu stehen und die FCA-Hintermannschaft beim gepflegten Spielaufbau zu stören. Nach etwa zehn ausgeglichenen Minuten hatte sich das Heimteam aber daran gewöhnt und konnte einen Schritt zulegen und das Spieldiktat an sich reissen. Nachdem zu Beginn noch einige Chancen ausgelassen wurden, traf Daniel Frimpong in der 32. Minute zur gleichermassen verdienten wie auch sehenswerten Führung für den FC Aarwangen. Nach einer tollen Seitenverlagerung von A. Mathys konnte der aufgerückte Aussenverteidiger T. Schütz auf L. Picci ablegen, welcher den freistehenden Frimpong in der Mitte bediente. Der FCA drückte nun noch vehementer weiter und quasi mit dem Pausenpfiff gelang A. Mathys die verdiente Zweitoreführung für das Heimteam. Eine mustergültige Flanke von L. Picci aus dem Halbfeld hatte den Treffer eingeläutet.

 

Nach der Pause ging es dann schnell - die 1. Mannschaft des FCA steigerte gegen einen angeschlagenen Gegner noch einmal das Tempo und konnte innerhalb von 20 Minuten auf 6:0 erhöhen. J. Alves mit einem Doppelpack, erneut D. Frimpong nach einem Freistoss von Brkic und L. Picci vom Penaltypunkt trafen für die Oberaargauer. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff konnte der eingewechslete S. Cucuzza sogar noch einen Treffer zum 7:0-Endstand draufsetzen und krönte damit eine geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Zum Abschluss dieser verkürzen Corona-Saison 2020/2021 stehen nun noch die letzten beiden Nachtragsspiele aus dem vergangenen Herbst an. Am Mittwoch, 16.06.2021 gastiert der FCA um 19:30 Uhr in Lotzwil und am kommenden Samstag, 19.06.2021 kommt YF United Huttwil als Gast in den Hubel - Anpfiff ist wie immer um 16:30 Uhr.

 

Samuel Wüthrich

 

Hubel, Aarwangen - 20 Zuschauer

 

FCA: M.Mathys; Jaisli, Jenzer, Wüthrich (Niederhauser), T.Schütz (S.Cucuzza); A.Mathys, M.Schütz (Boskovic), Brkic; J.Alves, D.Frimpong, L.Picci


Arbeitssieg beim SV Sumiswald

Nach zwei Niederlagen in Folge gewinnt die 1. Mannschaft des FC Aarwangen mit einer dürftigen Leistung 0:2 beim SV Sumiswald. Die Tore erzielten Simone Cucuzza und Manuel Alves in der zweiten Halbzeit.

 

Der FCA nahm sich für das Gastspiel im Emmental viel vor, waren doch drei Punkte nach der kapitalen Niederlage im Direktduell mit dem FC Bützberg Pflicht. Dennoch kam der Gast aus dem Oberaargau auf dem tiefen Terrain zu Beginn der Partie nicht in die Gänge und hatte einige Mühe mit den aufsässigen Sumiswaldern. Immer wieder vertändelte man den Ball im Aufbauspiel und wenn man sich einmal durchkombinieren konnte, erreichte der letzte Ball in den Straufraum seinen Adressaten nicht. So war es bezeichnend für den fahrigen Auftritt der Aarwanger, dass in der ersten Hälfte kein einziger Schuss auf das Tor des SV Sumiswald kam und der mit Abstand beste Mann Torhüter Marco Mathys war, der mit mehreren Paraden einen Rückstand abwenden konnte.

 

In der Pause wurde das sonst eher als ruhig bekannte Trainerduo Frimpong/Bracher etwas lauter und appellierte an die Einstellung der Mannschaft. Dies schien seinen Nutzen nicht verfehlt zu haben, scheiterte Captain Schütz doch mit seinem Weitschuss bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen in der zweiten Halbzeit am Innenpfosten. Der FCA war nun besser im Spiel, ohne jedoch zu brillieren. Der SV Sumiswald blieb mit seinen Offensivaktionen auch gefährlich und kam durchaus auch zu seinen Strafraumszenen. So brauchte es in der 50. Minute schon einen abgefälschten Weitschuss von S. Cucuzza, um den Gast aus Aarwangen zur doch etwas unverdienten Führung zu schiessen. In der Folge plätscherte das nun ausgeglichenere und von Zweikämpfen geprägte Spiel vor sich hin, bis der eingewechselte Manuel Alves in der 70. Minute einen Abpraller zur Zweitoreführung einschieben konnte. Das Heimteam steckte nicht auf und kam mit einem Distanzschuss noch zu einem Lattenknaller, mit vereinten Kräften konnte die FCA-Hintermannschaft das Resultat aber über die Zeit bringen.

 

Fazit: Hauptsache drei Punkte geholt! Die Leistung stimmt jedoch nachdenklich und die Mannschaft muss für das Derby beim FC Lotzwil-Madiswil vom kommenden Dienstag, 20.10.2020 (20:00 Uhr in Lotzwil) noch einmal über die Bücher.

 

Samuel Wüthrich

 

Weiersmatt, Sumiswald - 25 Zuschauer

 

FCA: M.Mathys; Jaisli, Wüthrich, Niederhauser (Blattmann), L.Picci; Schütz, A.Mathys (M.Alves), Brkic; J.Alves, Vucur (Aeschlimann), Cucuzza (F.Picci)


Der FC Aarwangen verliert das Duell gegen den Tabellenführer

Am 10. Oktober 2020 um 16.30 Uhr kam es zum Duell in der Liga von den Beiden einzigen Teams, die beide erst einen Punkt abgegeben haben. Das Spiel, welches jede Wetterlage durchlebte, ging mit einer 3:4 Niederlage aus.

 

Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Beide Teams haben von Beginn an probiert nach vorne zu Spielen. Es kam zu Torchancen und zu je einem Aluminiumtreffer auf beiden Seiten. Die Zweikämpfe wurden sehr energisch geführt, so dass es zu Standards aus guten Positionen kam. Der FC Bützberg konnte durch genau ein solchen Standard in der 34. Minute in Führung gehen. Der FC A versuchte danach sofort eine Reaktion zu zeigen und noch vor der Halbzeitpause wieder auszugleichen. Es kam zu guten Chancen, welche konsequenter genutzt werden und eigentlich mindestens zum Ausgleich führen mussten. So ging es für die Aarwanger mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem Wetterwechsel. Zuvor war es sonnig und trocken, doch plötzlich regnete es heftig. Der FC Aarwangen hatte in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz und die Bützberger haben versucht mit Kontern gefährlich zu werden. Plötzlich kamen sie mit dem Ball zum Sechzehner und ein Aufsetzter auf dem rutschigen Rasen landete in der 65. Minute im Tor des Aarwanger. Der FC A war gefordert eine schnelle Reaktion zu zeigen, wenn Sie, dass Spiel noch für sich entscheiden wollen. Dies gelang, denn in der 67. Minute wurde M. Alves Perreira unfair im 16er Raum gestoppt. Der Schiri entschied in der Folge Elfmeter, welcher von jüngeren Bruder J. Alves Perreira verwandelt wurde. Nun war das Spiel wieder vollkommen offen. Bis in der 73. Minute der Schiedsrichter einen fraglichen indirekten Freistoss im Elfmeterraum des FC Aarwangen pfiff. Aus den wenigen Metern gelang es dem FC Bützberg erneut auf einen zwei Tore Vorsprung auszubauen. Der FC Aarwangen hatte immer noch viel Ballbesitz und kam zu Torchancen, jedoch gelang es den Gästen immer wieder in Tornähe der Gastgeber zu kommen und Fouls zu provozieren. Nach einem Freistoss in der 79. Minute, etwa 20 Meter vom Aarwangertor entfernt, gelang Bützberg den vierten Treffer zum 1:4. Doch die Aarwager gaben sich nicht geschlagen und spielten weiterhin nach vorne. In der 90. Minute konnte der Stürmer Vucur per Kopf einnetzen. Und ein kleiner Schimmer Hoffnung war wieder da. Tatsächlich erzielte danach Brkic mit dem Schlusspfiff noch das 3:4.

 

Die Leistung des FC Aarwangen war gut. Jeder hat auf dem Platz gekämpft. Leider wurden die Chancen zu wenig konsequent genutzt und man hat in Strafraum nähe zu viele Fouls gezogen, welche von Bützberg eiskalt ausgenutzt wurde. Der FC A bedankt sich bei den zahlreich erschienen Zuschauern und gratuliert dem Gegner FC Bützberg zum Sieg.

 

Der FC Aarwangen belegt nun den 5. Platz in der Tabelle. Jedoch erst mit 6 gespielten Spielen. Das nächste Spiel findet am Samstag, 17.10.2020 14.00 Uhr, gegen den SV Sumiswald statt. Darauf wird am Dienstag, 20.10.2020, das Spiel gegen den FC Lotzwil-Madiswil nachgeholt. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

 

 

Nils Kurt


Erste Saisonniederlage

 Die erste Mannschaft des FC Aarwangen muss sich in einem chaotischen Spiel gegen den SC Burgdorf zum ersten Mal mit 4:6 geschlagen geben. Mangelnde Konzentration und schwaches Defensivverhalten sind zwei Faktoren, die zu dieser schmerzlichen Niederlage führten. Die schweren Beine nach dem kraftraubenden Cupspiel am Donnerstagabend machten die Umstände für das fünfte Meisterschaftsspiel nicht einfacher.

Bereits der Start in die Partie verlief sehr unglücklich für den FC Aarwangen. Nach 5 Minuten führte ein scharf getretener Eckball zum Führungstreffer für die Gäste. Der Ball wurde kurz vor dem Befreiungsschlag von einem FCA-Akteur leicht abgelenkt und «zwang» Abwehrchef Wüthrich zum ungewollten Eigentor. Die Schwarzweissen zeigten sich jedoch nicht beeindruckt und krempelten schnell die Ärmel wieder hoch. Schon fünf Zeigerumdrehungen später gelang es Picci F. eine Hereingabe von Blattmann ins kurze Eck zu verwandeln und den verkorksten Start wieder gerade zu biegen. Nun waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und demonstrierten phasenweise auch schöne Spielzüge in der Offensive. Leider wurde im Abschluss einige Male gesündigt und so blieben die Angriffsbemühungen vorerst unbelohnt. Die Stürmer des SC Burgdorf waren hingegen um einiges effizienter und nutzten die wenigen Chancen, die sie in der ersten Halbzeit erhielten. Kurz vor dem Pausentee tankte sich die Nummer 11 der Emmentaler durch das aarwanger Mittelfeld und lupfte das Spielgerät über Torhüter Wyss. Es stand 1:2 und der Spielverlauf wurde damit komplett auf den Kopf gestellt. Für den FCA kam dieser Gegentreffer zu einem sehr ungünstigen Moment, die Moral der Truppe war etwas angeknackst. 

 

Nach der Halbzeitpause war man gewillt, in den ersten Minuten das Spiel schnellstmöglich wieder auszugleichen. Der FCA startete furios in die zweite Hälfte und drückte gleich von Beginn an auf den Ausgleichstreffer. Der Wille war da, die Fehleranfälligkeit leider auch. Nach einem Ballverlust im Mittelkreis reagierten die Burgdorfer schnell und zielstrebig. Ein Pass in die Tiefe und unsere Abwehrkette wurde kalt erwischt. Man hatte zwar alles nach vorne geworfen und dennoch stand es nun 1:3 für die Gäste aus Burgdorf. Nun folgte die verzweifelte Aufholjagd des FC Aarwangen, welche für die restlichen 40 Minuten nach dem immer gleichen Muster ablief. In der 53. Minute köpfte Mathys A. einen Eckball von Alves Joao in die Maschen. Doch es dauerte keine 5 Minuten bis die Burgdorfer den Anschlusstreffer wieder egalisieren konnten und das Score auf 2:4 erhöhen konnten. Gleiches Spiel in der 71. Minute: Boskovic flankt den Ball nach einer Standartsituation herrlich in den Strafraum und findet punktgenau den Innenrist von Manuel Alves, der zum 3:4 verwandeln kann. Zwei Minuten später musste Torhüter Wyss wieder hinter sich greifen, da Burgdorf gefühlt jede Chance in ein Tor ummünzen konnte. Ein hoher Ball hinter die Abwehr des FCA auf den freistehenden SCB-Stürmer im 5-Meter-Raum egalisierten zum zweiten Mal einen aarwanger Anschlusstreffer. 3:5 war der Zwischenstand nach 73. Minuten. Der FC Aarwangen nahm in der 76. Minute einen weiteren Anlauf und erzielte nach einer scharfen Hereingabe von T. Ulrich den erneuten Anschlusstreffer durch S. Cucuzza zum zwischenzeitlichen 4:5. Der Torhüter des SC Burgdorfs erlitt beim Versuch diesen Ball noch von der Linie zu kratzen eine ernsthafte Verletzung am Rücken. Das Spiel musste unterbrochen werden und der Gäste-Keeper mit einer Trage an den Spielfeldrand gebracht werden. Nach dem Spiel landete die Rega auf dem Hubel, um den Transport ins Spital zu vollziehen. An dieser Stelle wünscht der FC Aarwangen dem Torhüter des SC Burgdorf eine gute Besserung! Nach dem langen Unterbruch kehrten die Mannschaften zurück ins Spielgeschehen, doch am bekannten Muster änderte sich nichts. Kurz vor Schluss erzielte der SC Burgdorf noch das Tor zum Schlussresultat von 4:6.

 

Der FC Aarwangen versuchte nach jedem Genickschlag immer wieder zurückzukommen, doch die Aufholjagd wurde postwendend gestoppt. Die nötigen Tore für einen Sieg konnten in der zweiten Halbzeit erzielt werden, doch die fehlende Konzentration und die mangelnde Defensivarbeit der ganzen Mannschaft führten an diesem Tag zur ersten Niederlage der Saison 20/21. Es gilt nun die Fehler in den Trainings zu analysieren und sich für das nächste Spiel wieder aufzurappeln. Dieses findet jedoch aufgrund verschiedener Spielverschiebungen erst in 3 Wochen wieder statt (10.10.2020, gegen den FC Bützberg). Bis dahin müssen sich die Spieler der ersten Mannschaft gedulden, um diesen Fehltritt wieder auszubügeln. 

 

Fabio Picci


Der FC Aarwangen scheidet im Cup gegen Besa Biel aus...

Am 17. September traf der FC Aarwangen im Berner Cup auf den 2. Ligisten FC Besa Biel. Die Bieler wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich mit 4:0 durch. Die Aarwangen, welche über 60 Minuten in Unterzahl agierten, zeigten dabei eine kämpferische Leistung.

Das Spiel wurde um 20:00 angepfiffen. Leider konnte das Spiel nicht im Hubel durchgeführt werden, somit wurde es in Bützberg ausgetragen. Von Beginn an waren es die Bieler, welche das Spieldiktat übernahmen. Der FC Aarwangen konnte aber gefährliche Abschlüsse verhindern. Offensiv konnte man immer wieder Nadelstiche setzten und daraus auch gefährlichen Torchancen erspielen. In der 19. Minute kam es zu einem unglücklichen Foul im 16-Meterraum der Aarwanger, welches vom Schiedsrichter geahndet wurde. So konnten die Bieler mit 1:0 in Führung gehen. In der 39. Minute wurde Jenzer nach einer Diskussion mit dem Schiri mit direkt rot vom Platz gestellt. Somit musste der FC A einem Rückstand zu zehnt nachlaufen. Man hat probiert den Ausgleich vor der Pause zu erzielen. Leider kam dies gerade anders und in der 39. Minute wurde der FC A nach einem FreistossDer FC Aa ausgekontert und kassierte das 2:0. Mit diesem Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

 

Der Start in die zweite Halbzeit verlief nicht wie gewünscht. Bereits in der 48. Minute erzielte Besa Biel das 0:3 aus der Sicht der Aarwanger. Danach haben die Bieler mit ihrer individuellen Klasse das Spiel kontrolliert. Der FC A kämpfte trotzdem noch um jeden Ball und versuchte mit langen Bällen zum Torerfolg zu kommen. Dies gelang leider nicht. Es fehlte auch an Kraft, denn es wurde ein enormes Laufpensum von allen Spielern geleistet. Besa Biel setzte danach in der 82. Minute den Schlusspunkt mit dem 4:0.

 

Der FC Aarwangen hat einen kämpferischen Einsatz gegen einen Gegner aus der 2. Liga gezeigt. Leider ist man in der ersten Halbzeit durch zwei ‘vermeidbare’ Tore in Rückstand geraten. Nun kann sich der FC A voll auf die laufende Meisterschaft konzentrieren. Wir bedanken uns bei den Zuschauern, welche wieder zahlreich in Bützberg erschienen sind.

 

Nils Kurt


Der FCA gewinnt auch das Spitzenspiel...

An einem schönen Spätsommer-Samstagnachmittag gewinnt die 1. Mannschaft des FC Aarwangen das Derby und Spitzenspiel gegen die 2. Mannschaft des FC Herzogenbuchsee mit 3:0. In einer unterhaltsamen Partie auf hohem Viertliga-Niveau fiel das Resultat letztendlich deutlicher aus, als das Spiel war...

Es war ein Duell zweier Mannschaften, die gepflegten Fussball spielen wollten. Zu Beginn gelang das dem Gast aus Herzogenbuchsee etwas besser und der FCA hatte Mühe, in die Partie zu finden. Mit Anbruch der 19. Minute war man aber plötzlich voll im Geschäft! Nach einer schönen Ballstafette über die linke Seite gelang der Ball an der Mittellinie zu Innenverteidiger Jenzer, der den freien Raum vor sich ausnutzte und nach vorne preschte. Aus einer Distanz von rund 35 Metern fasste er sich ein Herz und zog ab - Traumtor! Der Schuss kam schnurgerade wie auf Schienen daher und schlug unter der Latte ein. In der Folge gelang es dem Heimteam im Walde zu Aarwangen, das Spiel grösstenteils vom eigenen Tor wegzuhalten und den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen. Dennoch blieben die Buchser mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen gefährlich und hatten auch ihre Chancen. Nach jeweils einem Aluminiumtreffer musste der FCA kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit auch noch etwas Glück beanspruchen, nachdem ein Tor des FC Herzogenbuchsee wegen einer sehr knappen Abseitsposition aberkannt wurde.

 

Nach dem Pausentee startete der FC Herzogenbuchsee fulminant in die 2. Halbzeit. Der neu eingewechselte Stürmer brachte den noch nicht ganz anwesenden Aarwanger Defensivverbund in den ersten Spielminuten nach dem Wiederanpfiff in arge Nöte. Nach einem feinen Dribbling und einem Knaller an das Lattenkreuz am Tor von Marco Mathys waren aber alle Spieler des Heimteams wieder wach und die Defensive konnte in der Folge deutlich stabilisiert werden. In der 59. Minute kam es dann sogar noch besser - Aussenverteidiger Jaisli gelang es nach einem Getümmel im Strafraum des FC Herzogenbuchsee mit dem dritten Nachschuss, das Score auf 2:0 zu erhöhen. Mit einer nun abgeklärten Leistung konnte das Spiel meist neutralisiert werden, ohne dass der FC Herzogenbuchsee erneut zu Grosschancen kam. So war es in der 84. Minute der eingewechselte Fabio Picci, der den wichtigen Heimsieg mit dem viel umjubelten dritten Treffer sicherstellen konnte.

 

Die drei Punkte im ansehnlichen Spitzenkampf waren am Ende nach einer grösstenteils abgeklärten Leistung aus Sicht des FC Aarwangen sicherlich verdient. Das Resultat fiel aber eher höher aus, als es die Spielanteile und die Chancen über die 90 Minuten vermuten lassen würden. Diese Abgeklärtheit gilt es nun für den weiteren Saisonverlauf mitzunehmen.

 

Ein grosser Dank geht an die über 100 anwesenden Zuschauer, welche die Mannschaften am Samstagnachmittag im Hubel unterstützt haben. Vor so einer Kulisse zu spielen, macht Spass!

 

Hubel, Aarwangen - 110 Zuschauer

 

Samuel Wüthrich


Derbysieg!

Der FC Aarwangen bezwingt die zweite Mannschaft des FC Roggwils bei einem regnerischen Freitagabend mit 5:1. Emin Brkic, der mit seinen Freistössen auf nassem Untergrund den Torhüter regelmässig auf die Probe stellte, war im Bossloch der Mann des Spiels. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel, kann man in Aarwangen durchaus von einem gelungenen Saisonstart sprechen.

Während im Tessin und im Graubünden heftige Regenergüsse ganze Täler überschwemmten, war die Niederschlagsmenge in Roggwil noch überschaubar. Beide Mannschaften hatten jedoch Mühe auf dem nassen Terrain ins Spiel zu finden. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware und so spielten sich die meisten Szenen in der Nähe des Mittelkreises ab. Wie so oft muss in solchen festgefahrenen Startphasen eine Standardsituation den ersten Stein ins Rollen bringen. Nach rund 10 Minuten schnappte sich Emin «Maestro» Brkic das Spielgerät und verwandelte einen Freistoss aus knapp 30 Meter in die untere linke Ecke. Der nasse Untergrund beschleunigte den flach getretenen Freistoss auf unkalkulierbare Weise für den gegnerischer Torhüter. Leider geschah im Anschluss genau das, was in den letzten drei Partien nie vermieden werden konnte: Der FCA schaltet einen Gang zurück und kassiert postwendend den Ausgleichstreffer. Auf der linken Abwehrseite der Gäste setzte sich der wuselige Flügelstürmer der Roggwiler durch und überraschte die Hintermannschaft mit einem Torschuss aus spitzem Winkel. Der FC Aarwangen versuchte nun vermehrt den Weg über die hochstehenden Aussenverteidiger zu gehen, um die roggwiler Abwehrkette zu überlisten. Die Hereingaben führten jedoch noch nicht zu den erhofften Grosschancen. So war es wieder ein Freistoss von Emin Brkic, der aus rund 30 Metern den Ball unter die Latte donnerte und den Schwarzweissen die erneute Führung bescherte. Trotzdem konnten die Aarwanger mit den ersten 45 Minuten nicht zufrieden sein. Die Bemühungen in der dritten Zone waren oft zaghaft und unentschlossen.


In der zweiten Halbzeit starteten beide Mannschaften ähnlich wie in der ersten Halbzeit. Die Aarwanger kämpften sich jedoch von Minute zu Minute immer besser in diese verregnete Partie und gewannen im Mittelfeld immer mehr Zweikämpfe. Nun erspielte sich die Offensivabteilung hin und wieder auch Chancen aus dem Spiel. Doch auch Schlussmann Marco Mathys musste auf der anderen Seite entscheidend eingreifen, um die Führung nicht aus den Händen zu geben. Das Spiel wurde nun vermehrt mit offenem Visier ausgetragen. Doch es war ein weiteres Mal Freistossspezialist Brkic, der dieses Mal aus kurzer Distanz den Ball aufs Tor zirkelte. Der Torhüter parierte zwar das Geschoss des Bosniers, konnte jedoch den Abpraller nicht verhindern uns so fiel der Ball vor die Füsse von Edeltechniker Joao Pereira, der keine Mühe bekundete, den Ball zum vorentscheidenden 3:1 einzuschieben. Die Roggwiler versuchten noch einmal alles nach vorne zu werfen, um ein Anschlusstor zu erzwingen, doch die Offensivabteilung verrichtete bereits beim Spielaufbau der Hausherren Störarbeit, sodass die Roggwiler keinen gefährlichen Angriff aus der eigenen Hälfte konstruieren konnten. Stattdessen landete der Ball noch zweimal im Netz der Gastgeber: in der 87’ Minute lupfte ein Verteidiger des FCR, von Joao Pereira bedrängt, den Ball über den eigenen Keeper und in der 90’ Minute verwandelte F. Picci einen zurückspringenden Pfostenschuss in die linke untere Ecke zum Schlussresultat von 5:1.


Am Ende kann der FC Aarwangen mit diesem Resultat und den drei dazugewonnenen Punkten zufrieden sein, auch wenn am Schluss das Ergebnis sicherlich zu hoch ausgefallen ist. In Aarwangen kann man nun bereits auf einen guten Saisonstart zurückblicken. Auf diesen Etappensieg sollte sich die erste Mannschaft jedoch nicht zu lange ausruhen und den Blick bereits jetzt auf das nächste Big-Game richten. Nächsten Samstag (05. September 2020, 16:30 Uhr) ist die zweite Mannschaft des FC Herzogenbuchsee im Hubel zu Gast. Da gilt es die guten Leistungen zu bestätigen und einen entscheidenden Schritt nach vorne zu machen.


Fabio Picci


Erfolgreicher Saisonstart - 2. Sieg im 2. Spiel

Nachdem sich die 1. Mannschaft vor Wochenfrist beim Startsieg gegen eine tiefstehende AS Italica noch schwer getan hat, setzen sich die Aarwanger gegen die 2. Mannschaft des SC Huttwil im hemischen Hubel diskussionslos mit 8:1 durch. Nach dem 2:1 Pausenstand zündet der FCA insbesondere in der 2. Halbzeit ein Tor-Feuerwerk!

Bei angenehmen Temperaturen empfing die 1. Mannschaft des FC Aarwangen am Sonntagnachmittag vor rund 80 Zuschauern den SC Huttwil im Walde zu Aarwangen. Direkt nach dem Anstoss zeigte die Elf der beiden Trainer Frimpong und Bracher, dass sie aus den beiden knappen Spielen gegen Italica und im Cup gegen Holligen gelernt hat und legte die zuletzt eingeschlichene Anfangsverlegenheit sofort ab.

 

Bereits nach wenigen Sekunden wurde Adrian "Gattuso" Mathys in Strafraumnähe gefoult und Brkic konnte den fälligen Freistoss herrlich oben links zur frühen Führung verwandeln. Der FCA spielte weiter überlegen, verpasste es aber in der Folge teils fahrlässig, die Führung auszubauen. Insbesondere Fabio Picci, der aufgrund eines verletzungsbedingten Ausfalls seines Bruders Luca in die Startformation rutschte, traf in der 17. Minute anstatt des leeren Tores nur den Pfosten. Nach 26 Minuten folgte dann die Quittung für die vergebenen Chancen. Nach einer Freistossflanke des SC Huttwil grätschte der herausstürmende Torhüter Marco Mathys den Gegenspieler um - der Schiedsrichter zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Der Gast aus Huttwil konnte dadurch, obwohl Mathys noch am Ball dran war, zum 1:1 ausgleichen. Der FCA war mit diesem Resultat schlecht bedient und musste reagieren. Er tat dies bereits fünf Zeigerumdrehungen später! Der 2:1 Führungstreffer der Hausherren in der 31. Minute war aber dann doch - ein zugegebenermassen spektakuläres - Zufallsprodukt. Nach einem Prellball knapp vor der Mittellinie setzte Aussenverteidiger Jaisli zum besten missratenen Flankenball des 21. Jahrhunderts an und überlistete den gegnerischen Torwart mit einem perfiden Lob aus gut 50 Metern. Dabei blieb es bis zum Pausentee.

 

In der Pause forderte das Trainergespann die eigentlich gut spielende Heimmannschaft auf, vor dem Tor konsequenter zu sein und die Torchancen zu nutzen. So war es mit Fabio Picci in der 61. Minute der Pfostensünder aus der 1. Halbzeit, welcher sich nach einem Ball in die Tiefe von João Alves Pereira im Sprintduell durchsetzte und eiskalt zur komfortablen Zweitoreführung einschob. War dachte, die 1. Mannschaft würde sich nach dem geschossenen Tor wie in den vergangenen Spielen zurücklehnen und passiv werden, der irrte sich. Jetzt kam die Spielfreude erst recht auf. In der 66. Minute setzte sich der wuselige Jaisli auf der rechten Aussenbahn gegen mehrere Gegenspieler durch und passte zur Mitte, wo der Ball einem Verteidiger an den Arm kullerte. Den fälligen Elfmeter verwandelte João Alves Pereira zum 4:1! Dann kam der grosse Auftritt des eingewechselten Mauel Alves Pereira, der zwischen der 71. und der 85. Minute einen Hattrick erzielen konnte. Insbesondere das Tor zum 6:1, welches der aktuelle Topscorer nach einem Einwurf und einer schnellen Drehung mittels eines Schlenzers in die obere, entfernte Torecke erzielen konnte, war besonders sehenswert. Zudem durfte sich Captain Schütz, der zuvor im Abschluss leicht unglücklich agierte und sich zwei Harassen notieren liess, zwischendurch beim 7:1 nach einer schön ausgeführten Cornervariantevariante auch noch ein Tor gutschreieben lassen.

 

Am Ende siegte der FCA in diesem einseitigen Spiel, trotz Problemen mit der Chancenauswertung in der 1. Halbzeit, deutlich und verdient mit 8:1. Nun gilt es den Fokus auf das Derby gegen den FC Roggwil vom kommenden Freitagabend zu legen. Anpfiff ist um 20:00 Uhr im Bossloch in Roggwil - wir freuen uns über Eure Unterstützung!

 

Hubel, Aarwangen - 80 Zuschauer

 

Samuel Wüthrich


Der FC Aarwangen zieht in die nächste Cup-Runde ein

Der FC Aarwangen traf im zweiten Cupspiel auf den FC Holligen. In einem umkämpften Spiel musste nach 90. Minuten bei einem zwischenstand von 2:2 das Elfmeterschiessen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Schützen des FC Aarwangen verwandelten ihre fünf Schüsse und konnte dank eines gehaltenen Penaltys durch Marco Mathys in die nächste Runde einziehen.

 

Anpfiff war um 20.15 bei 20 Grad Lufttemperatur. Das Spiel wurde aufgrund von Lichtproblemen vom Kunstrase auf den Naturrasen verschoben. So konnte das Spiel für den FC Aaarwangen auf gewohntem Terrain absolviert werden. Trotzdem war es zu Beginn der FC Holligen, der starken Druck auf den FCA ausübte. So schlichen sich im Aufbau der Aarwanger vereinzelte Fehler ein, welche zu gefährlichen Torchancen für die Gastgeber führte. Jedoch konnten diese vom FC Holligen nicht verwertet werden. Der FC Aarwangen konnte sich nur schwer aus der eigenen Hälfte lösen. Sobald der Ball aber in Tornähe der städtischen Berner war, wurde es jedoch immer gefährlich. Bis zur 25. Minute konnte die Null von beiden Seiten gehalten werden. Doch dann ging der FC Holligen mit 1:0 verdient in Führung. Die Aarwanger warteten nicht lange ab mit einer Reaktion und konnten praktisch im Gegenzug nach einer misslungenen Abseitsfalle des FC Holligen durch Alves Perreira den Ausgleich erzielen. Danach war das Spiel sehr zäh. Es gab viele Zweikämpfe, viele harte Fouls und Reklamationen, welche für zwei Spieler von Holligen und A. Mathys zu einer gelben Karte führte. Der Ball kam fast nie mehr in Tornähe und mit dem 1:1 ging es dann in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Gefährliche Torchancen waren jedoch Mangelware. Ein schönes Kombinationsspiel konnten keine der beiden Mannschaften aufziehen. Ab und zu kam es wieder zu einem Abschluss, welcher von beiden Torhütern pariert wurden. Bis zur 75. Minute blieb es so, bis dann der Gastgeber die erneute Führung erzielen konnte. Ein harter Rückschlag für die Oberaargauer, welche unbedingt die nächste Runde im Cup erreichen wollten. Der FC Aarwangen war nun zu einer schnellen Reaktion gefordert. Es blieben noch 15 Minuten. Von der Bank konnte Trainer Frimpong noch einige Offensivkräfte einwechseln. Mit diesen frischen Kräften konnte der FC Aarwangen wieder Druck aufbauen. Doch meistens konnte kein gefährlicher Abschluss daraus resultieren. Bis in der 84. Minute ein langer Ball aus dem Mittelfeld zu Brkic in die Tiefe flog. An der linken Eckfahne legte er sich mit zwei gegnerischen Spielern an und konnte nach einer guten Körpertäuschung eine Flanke über den Torhüter genau auf den Kopf von Picci schlagen. Dieser musste nur noch den Kopfhinhalten, um das Tor zu erzielen. Nach dem 2:2 gelang keinem der beiden Teams den Lucky Punch. So musste beim Elfmeterschiessen entschieden werden, wer in die nächste Runde einzieht. Für den FC Aarwangen traten die Schützen Picci, Pereira, Blattmann, Müller und Niederhauser an. Der FC Holligen begann das Elfmeterschiessen und konnte direkt verwandeln, jedoch hätte Torhüter Mathys den Ball fast gehalten. Der FC A konnte danach mit Picci ausgleichen. Danach verwandelten die nächsten beiden Schützen. Der dritte Elfmeter von Holligen konnte Mathys halten. Für die Führung musste Blattmann seinen Elfmeter versenken, was er danach auch in die Tat umsetzte. Die vierten Schützen Beider Mannschaften konnten auch einnetzten. Der letzte Schütze des FC Holligen konnte seinen Elfmeter verwandeln. Nun konnte Niederhauser das Spiel entscheiden. Er liess dem gegnerischen Torhüter keine Chance und verwandelte. Somit war klar, der FC Aarwangen steht in der nächsten Cuprunde.

 

Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel gegen einen ebenbürtigen Gegner. Der FC Aarwangen hat den Kampf angenommen und sich dank einer guten Moral ins Elfmeterschiessen gerettet. Die Elfmeterschützen der Aarwanger und Torwart Mathys haben danach ihren Job souverän erledigt.

 

Am Sonntag, 23.08.2020 steht das erste Heimspiel der neuen Meisterschaft im Hubel an. Anpfiff ist um 14.00 Uhr und der FC Aarwangen empfängt den SC Huttwil. Wir zählen auf Eure Unterstützung!

 

Nils Kurt


Geglückter Saisonauftakt

Der FC Aarwangen kann sich bereits nach dem ersten Meisterschaftsspiel drei Punkte aufs Konto gutschreiben lassen. Mit einem Last-Minute-Treffer verhilft Manuel Alves Pereira den Gästen aus Aarwangen zum 3:2 Sieg über die AS Italica. Ein Sieg mit einem faden Beigeschmack…

 

Die Wetter- und Rasenbedingungen im Stadion Hard waren für den Meisterschaftsstart der Saison 20/21 hervorragend. Der FC Aarwangen hatte bereits am Wochenende zuvor erfolgreich den Einzug in die nächste Berner Cup Runde gemeistert und Selbstvertrauen für das Eröffnungsspiel getankt. Die Gäste starteten mit viel Elan und Vorwärtsdrang in die Partie während die AS Italica zunächst abwartend und defensivorientiert agierte. Diese Spielweise ermöglichte den Aarwangern meist ohne Druck in die gegnerische Platzhälfte zu marschieren, jedoch gelang es nur selten den Gegner mit kreativen Spielzügen zu überlisten. Oft blieb der lange Ball ins Getümmel der einzig praktizierte Spielzug der Schwarzweissen. Die Gastgeber hingegen versuchten gelegentlich mit schnellen vertikalen Bällen die hochstehende aarwanger Abwehrkette zu überlaufen. Ein statisches Spiel, das nur mit einer Standartsituation lanciert werden konnte. Nach einem befreiten Eckball landete das Spielgerät im Mittelkreis bei Boskovic, der mit einer präzisen Flanke den freistehenden Wüthrich auf der Strafraumlinie fand. Die Abseitsfalle der Gastgeber schnappte nicht wunschgemäss zu und so stand Wüthrich direkt dem Torhüter gegenüber. Dieser verwandelte in eiskalter Stürmermanier und schickte den Schlussmann in die falsche Ecke. Leider spielten sich wenig später altbekannte Szenen aus dem Cup-Spiel ab: Nach dem Führungstreffer schaltet der FCA gerne mal einen Gang runter und muss kurz vor der Pause auch noch zusehen, wie der Ausgleich nach einem hohen Ball auf die Sturmspitze fällt. Aufwand und Ertrag waren in der ersten Halbzeit für den FC Aarwangen alles andere als zufriedenstellend.


In der zweiten Halbzeit versuchten sich die Aarwanger immer tiefer in der Platzhälfte der Gastgeber festzusetzen. Die hohen Temperaturen zerrten natürlich auf beiden Seiten zusehends an den Kraftreserven. Glücklicherweise konnte der FCA auf eine breite Bank (6 Spieler) zählen, während der Gastgeber nur über einen Auswechselspieler verfügte. Dieses Ungleichgewicht erwies sich später als matchentscheidender Faktor, als Cheftrainer Frimpong in der 65. Minute gleich 4 (!) frische Spieler auf einmal einwechseln konnte. Der FCA hatte wieder neue Kräfte auf dem Platz und setzte somit seine Offensivbemühungen weiterhin fort. Der Druck der Aarwanger nahm kontinuierlich zu, ohne jedoch zwingende Chancen zu kreieren. Es war Joao Alves Pereira, der sich in der 71. Minute mit einer Einzelaktion im Strafraum durchsetzte und den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte donnerte. Der erneute Führungstreffer beflügelte die Gastmannschaft, welche nun in immer kürzeren Zeitabständen zu guten Chancen kam. Leider blieben in der Schlussphase der Partie viele Torgelegenheiten ungenutzt. So kam es, wie es oft im Fussball kommen musste: «Wer die Tore vorne nicht macht…». Durch einen Eckball in der 89. Minute gelingt der AS Italica der Ausgleichstreffer per Kopfball – der FCA ist geschockt und fassungslos. Bedenkt man, dass die Gastgeber in der zweiten Halbzeit nur selten einen Schritt in die gegnerische Hälfte gewagt hatten. Es machte sich viel Frust bei den FCA-Akteuren breit und so versuchte man mit der Kraft der Verzweiflung nochmal alles nach vorne zu werfen. Nach einer hohen Hereingabe von Cucuzza tänzelte der Ball im Italica-Strafraum durch das Beine-Dickicht. In dieser unübersichtlichen Situation landete der Ball beim eingewechselten Manuel Alves Pereira, der kaltschnäuzig zum 3:2 Endresultat einschob. Das matchentscheidende Tor kam praktisch mit dem Schlusspfiff und so konnte trotzdem noch ein geglückter Saisonauftakt gefeiert werden.


Es war kein anschauliches Spiel für den neutralen Zuschauer. Bis auf die turbulenten Schlussminuten, war das Spiel von Mittelfeldgeplänkel und hohen Bällen ins Nichts geprägt. Viel zu selten war Tempo oder eine intelligente Passkombination zu sehen. Die beste Phase hatte der FC Aarwangen nach dem 2:1, als einige gute Chancen erarbeitet werden konnten. Leider ist der FCA noch immer sehr unsicher bei hohen Bällen und Standartsituationen. Diese Mängel gilt es bis nächsten Mittwoch (2. Runde, Berner Cup) zu beheben, um gegen den SC Holligen 94 bestehen zu können.

 

Fabio Picci


Der FC Aarwangen steht in der 2. Cup Runde

In einem etwas zerfahrenen, ersten Pflichtspiel der neuen Saison setzt sich die 1. Mannschaft nach Anfangsschwierigkeiten zuletzt doch deutlich und verdient mit 2:5 beim FC Hasle-Rüegsau (4.) durch. Die Tore erzielt die Flügelzange um João Alves Pereira (3) und Fabio Picci (2).

 

Bei über 30 Grad Lufttemperatur und in der prallen Sonne taten sich die beiden Mannschaften zu Beginn relativ schwer. Der FCA versuchte zwar, hoch zu stehen und den Gegner früh unter Druck zu setzen, scheiterte damit aber genauso wie der FCHR mit seinem kampfbetonten Spiel. So brauchte es in der 9. Minute schon einen Hammer von Brkic aus der 2. Reihe, der vom Torhüter des Heimteams nicht festgehalten werden konnte, und einen schnell reagierenden João Pereira, der zur Führung für den FCA einschieben konnte. Wer dachte, dass der Gast aus dem Oberaargau nun das Spieldiktat übernehmen würde, täuschte sich. Mit einem Doppelschlag in der 13. und 20. Minute konnte Hasle-Rüegsau das Skore gegen fehleranfällige Aarwanger umdrehen. Beim Ausgleich segelte die Hintermannschaft des FCA an einem (eigentlich harmlos getretenen) Freistoss vorbei, der FCHR bedankte sich dafür und nahm die Einladung mit einem schönen Volley an. Auch dem Führungstreffer des Heimteams ging ein Fehler des FC Aarwangen voraus. Nach einer Ungenauigkeit im Aufbauspiel schaltete der FCHR schnell um und der alleine auf Torhüter Marco Mathys zustürmende Angreifer liess sich nicht zwei Mal bitten. Den Aarwangern gelang es in der Folge, die Defensive zu stabilisieren und auch in der Offensive konnte man mehr Chancen kreieren. So war es in der 28. Minute erneut João Pereira, der nach einem langen Ball von Innenverteidiger Boskovic alleine auf den Torhüter loslaufen konnte und mit etwas Glück im zweiten Anlauf zum 2:2 traf. Dann kam der grosse Moment von Fabio Picci, der mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten die Weichen auf Sieg stellen konnte. In der 38. Minute traf er nach einem schönen Zuspiel vom jungen Aussenverteidiger Cako in die linke, obere Ecke. Zwei Zeigerumdrehungen später zeichnete er sich nach einem herrlich getretenen Freistoss von João Pereira als Kopfballmonster aus und nickte zum 2:4 ein.

 

Nach dem Pausentee dann die Erlösung: Bereits in der 52. Minute konnte der Hattrick-Schütze João Pereira nach einer schönen Flanke von Fabio Picci mit dem 2:5 die Entscheidung herbeiführen. Bei weiterhin über 30 Grad Lufttemperatur flachte das Spiel danach merklich ab - der FCA wollte nicht mehr, der FCHR konnte wohl auch nicht mehr Druck ausüben. So kontrollierte der Gast aus dem Oberaargau mehrheitlich das Spiel und hielt den Ball einigermassen gut in den eigenen Reihen. 

 

Zum Schluss resultierte ein ungefährderter Sieg in der 1. Cup-Runde, wobei besonders die Mehrfachtorschützen João Pereira (3 Tore, 1 Assist) und Fabio Picci (2 Tore, 1 Assist) überzeugen konnten. Erwähnenswert ist auch, dass Trainer Bracher, der den abwesenden Joetex Frimpong vertrat, eine Bank mit 7 Spielern zur Verfügung hatte. In den vergangenen Jahren war das Kader zum Ende der Sommerferien für die erste Cup-Runde doch jeweils ziemlich ausgedünnt...

 

Am kommenden Samstag, 15.08.2020 startet nun um 17:00 Uhr im Stadion Hard die Meisterschaft mit einem Derby gegen die AS Italica. In der Woche darauf wird dann die 2. Cup-Runde stattfinden. Datum und Gegner sind noch nicht bekannt. Wir zählen auf Eure Unterstützung!

 

Samuel Wüthrich

 

Sonnenmatte, Rüegsauschachen - 30 Zuschauer

 

FCA: Marco Mathys (Zingg); Niederhauser (Kurt), Wüthrich, Boskovic (Jenzer), Cako; Adrian Mathys, Marco Schütz (E. Müller); Brkic; Fabio Picci (Cucuzza), Aeschlimann (Vucur), João Pereira (Manuel Pereira)


1. Vorbereitungsspiel: FC Zollikofen (3L.) 5 – 3 FC Aarwangen (4L.)

Der FC Aarwangen verliert das erste Spiel im Jahr 2020 gegen den FC Zollikofen. Trotzdem kann die erste Mannschaft auch Positives aus dieser ersten Begegnung mitnehmen. Nach einer desolaten ersten Halbzeit (5:0) zeigte man im zweiten Durchgang eine deutliche Reaktion und verkürzte die Distanz um drei Tore (5:3). Die richtige Kämpfermentalität scheint also bereits vorhanden zu sein. Nichtsdestotrotz wartet in den kommenden Wochen eine Menge Arbeit auf den FCA, um beim Rückrundenstart topfit zu sein.


Die 1. Mannschaft schliesst zum Leader auf!

Der FC Aarwangen beendet eine verkorkste Vorrunde mit dem fünften Sieg in Folge und liegt nach der Hälfte der Saison punktgleich mit dem FC Bützberg und YF United Huttwil an der Tabellenspitze! Matchwinner beim 3:5 Auswärtssieg in Hasle Rüegsau ist Senior Zulic mit einem Doppelpack.

 

Im letzten Spiel unter Interimscoach Thomas Wyss vermag die 1. Mannschaft zwar nicht zu glänzen, kann aber trotz schwacher Leistung mit einem schmeichelhaften Auswärtssieg in die Winterpause gehen.

 

Die Startphase wurde komplett verschlafen und die Aarwanger waren von hinten bis vorne nicht nahe genug an den gegnerischen Spielern dran. So kam es, dass das Heimteam aus Hasle Rüegsau viel Raum vorfand und immer wieder gefährliche Bälle in die Tiefe spielen konnte. Dies besserte sich auch mit fortlaufender Spieldauer nicht und der FCA beanspruchte einige Male die Glücksgöttin Fortuna, um nicht in Rückstand zu gelangen. Völlig entgegen dem Spielverlauf schossen aber Captain M. Schütz in der 19. Minute, nach einer mustergültigen Ecke von L. Picci, und Getter Aeschlimann zwei Zeigerumdrehungen später, nach einem starken Dribbling gegen den gegnerischen Torwart, zur Zweitoreführung. Obwohl der FCHR mehr Akzente setzen konnte und die bessere Mannschaft war, blieb es bis zum Pausentee bei diesem Resultat.

 

In der Pause versuchte Trainer Wyss die Mannschaft zu wecken und stellte klar, dass das Resultat sehr gefährlich sei. So kam es wie es kommen musste und der Gast aus Aarwangen verschlief den Start in die 2. Halbzeit komplett. Nach einem streng gepfiffenen Elfmeter und einem Totalausfall in der Aarwanger Hintermannschaft stand es in der 58. Minute bereits 2:2. Wer dachte, die Aarwanger Mannschaft falle nun auseinander, irrte sich. Es kam der grosse Auftritt von Oldie Zulic, der im Seniorenalter das erste Doppelpack seiner Karriere schnüren konnte und bis in die 71. Minute den Zweitorevorsprung wieder herstellen konnte. Zuerst düpierte er den herausstürmenden Torwart nach einer mustergültigen Flanke von Blattmann aus dem Halbfeld, danach war er am ersten Pfosten auf einen Eckball von L. Picci via Lattenunterkante erfolgreich. Der FCA verteidigte nun mit Mann und Maus, mal mehr und mal weniger sattelfest, und konnte das Resultat bis zur 90. Minute halten. Nach einer tollen Vorarbeit des eingewechselten Jaisli konnte L. Picci in der Nachspielzeit den Vorsprung gar noch erhöhen. Der dritte Gegentreffer fiel dann quasi mit dem Schlusspfiff, erneut durch einen streng gepfiffenen Elfmeter für den FCHR.

 

Fazit: Schlecht gespielt - trotzdem gewonnen. In der Wintervorbereitung muss nun hart gearbeitet werden, um in der Rückrunde in dieser sehr ausgeglichenen Gruppe vorne dabei bleiben zu können!

 

Samuel Wüthrich

 

Hasle Rüegsau, 50 Zuschauer


Siegesserie reisst nicht ab

Der FC Aarwangen gewinnt die vierte Partie in Serie und belegt somit zwischenzeitlich sogar den zweiten Platz. Nach einer durchzogenen ersten Hälfte drehte man im zweiten Durchgang auf und dominierte den Gast aus Huttwil nach Belieben. Nach dem Schlusspfiff steht es 3:1 für die Platzherren. Für das Jahr 2019 geht somit die letzte Partie im Hubel mit drei verdienten Zählern für die Schwarzweissen zu Ende.

 

Auch in diesem Spiel beginnt der FCA eher zögerlich und initiativlos. Auch die Spielunterlage war schon in einem besseren Zustand und ermöglichte kaum ein gepflegtes Kurzpassspiel. Trotz der schwierigen Spielbedingungen konnte der FCA immer wieder Grosschancen erarbeiten. Picci L. (17’) und Marco S. (18’) scheiterten jedoch kläglich vor dem Kasten. Ihre versuche landeten beide neben der Torumrandung. In der ersten halben Stunde war der FCA sicherlich auffälliger, jedoch konnte noch nicht von einer Dominanz die Rede sein. Der SC Huttwil II hielt währenddessen gut dagegen und lauerte auf gute Kontergelegenheiten. In der 35. Minute ging dann entgegen des Spielverlaufs der SC Huttwil II in Führung: Bereits die Entstehung des Eckballs konnte man gelinde gesagt als Geschenk bezeichnen. Die darauffolgende Ecke zeigte ein weiteres Mal die grosse Schwäche des FCA schamlos auf, als am zweiten Pfosten gleich zwei der kleingewachsensten Spieler des SC-H frei standen und noch Zeit hatten, sich um den Kopfballtreffer zu streiten. Doch die Gastgeber liessen sich nicht verunsichern und zeigten Moral. Kurz vor der Halbzeit glich unser Mittelfeldregisseur Brkic (41’) aus und bereits kurze Zeit später übernahmen die Schwarzweissen die Führung durch eine Direktabnahme von Müller (43’). Mit dem Zwischenstand von 2:1 ging es somit in die Pause.


Trainer Wyss hatte in der Halbzeitansprache auf die leichtsinnige und überhebliche Spielweise der Mannschaft hingewiesen und alle darum gebeten wieder auf dem Boden der Tatsachen zurückzukommen. Die Worte schienen ihre Wirkung zu haben. Nach der Pause kam der FC Aarwangen wie eine Furie aus der Kabine. Es folgte ein Angriff nach dem anderen, besonders über die Seite von L.Picci wurde es immer wieder gefährlich. Das Spiel war nun sehr ansehnlich und der FCA zelebrierte eine fantastische Offensivdarstellung geprägt von Schnelligkeit, Schnörkellosigkeit und Glanz! Das brachte nach dem Spiel sogar Trainer Wyss zur folgenden Aussage: «Das erste Mal wo ihr Fussball gespielt habt! So macht es Spass!». Leider wurde diese tolle Phase nicht mit einem Tor gekrönt und so flachte der Offensivdrang von Minute zu Minute ab. Das Resultat war also noch immer knapp und die Huttwiler immer gut für ein Tor. So blieb die Situation angespannt und auch die Kräfte liessen ab der 70. Minute nach. In der Schlussviertelstunde kam wie schon oft in den vergangenen Spielen Hektik auf, da man es zuvor nicht vermochte den Deckel drauf zu machen. Die Huttwiler verlagerten nun vermehrt das Spielgeschehen in die Hälfte der Gastgeber. Der Druck erhöhte sich und die Verzweiflung wurde immer grösser nach den liegengelassenen Chancen von Aeschlimann (72’) und Cucuzza (82’). In der 88. Minute sorge Picci L. schliesslich für die Erlösung als er alleine auf den Torhüter marschierte und das Spielgerät ins Netz beförderte. Bis zum Schluss folgten keine weiteren nennenswerten Aktionen und so endete dieses Spiel mit dem Schlussresultat von 3:1.


Der FC Aarwangen hat nun zum vierten Mal in Folge seine Qualitäten unter Beweis gestellt und hat es geschafft, den verkorksten Hinrunden-Start noch geradezubiegen. Es gilt jedoch noch immer das Defensivverhalten bei Standartsituationen zu verbessern, um nicht unnötige Gegentore kassieren zu müssen. Nun gilt es den Blick gleich wieder nach vorne zu richten und für das letzte Spiel gegen den FC Hasle-Rüegsau hart zu trainieren, um auch noch das fünfte Spiel in Folge zu meistern.
Weiter so, Jungs!


Fabio Picci


Verdienter Auswärtssieg in Sumiswald

Nach einer desolaten ersten Halbzeit demonstriert der FC Aarwangen im zweiten Durchgang seine spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten. Mit 1:2 gewinnen die Gäste aus Aarwangen gegen die defensiv hartnäckigen Emmentaler. Trotz der klaren Überlegenheit nach der Halbzeitpause, blieb es bis zur letzten Minute ein nervenaufreibendes Spiel, da der FCA es nicht vermochte den Deckel draufzumachen und der SVS immer wieder auf gefährliche Konterchancen lauerte.

 

Die erste Halbzeit war für den neutralen Zuschauer, trotz der sehr schönen Spielunterlage auf der Weiersmatt, kein hinreissendes Spektakel. Das Spiel plätscherte auf bedenklich tiefem Niveau vor sich hin. Die Gastgeber hatten in der Startviertelstunde bereits mehrere gute Chancen, um in Führung zu gehen. Zum Glück der stark dezimierten Aarwanger, welche mit einem ersatzgeschwächten Kader nach Sumiswald reisen mussten, liessen die Emmentaler diese Gelegenheiten ungenutzt und es blieb bis zur Halbzeit beim 0:0. Das aarwanger Lazarett hat sich im Verlauf der Hinrunde immer wieder vergrössert und muss momentan mit 5 Ausfällen klarkommen. Dazu kamen noch diverse ferien- oder arbeitsbedingte Absenzen, welche Trainer Wyss zum improvisieren veranlassten. Zum Glück konnte die erste Mannschaft auf die Dienste von Rexhepi, Zulic und Zingg zählen. Ein grosses Dankeschön geht an diese drei Jungs für ihren tollen Einsatz.


In der zweiten Halbzeit kamen die Aarwanger mit viel mehr Elan aus der Kabine und auch die spielerischen Fähigkeiten waren nun endlich sichtbar. Der FCA presste bereits sehr hoch und liess den SVS kaum aus der eigenen Platzhälfte raus. Die Zweikämpfe wurden konsequent geführt und man agierte auch etwas cleverer als noch im ersten Durchgang. Besonders die Mittelfeldakteure Blattmann und Moolan strahlten viel Ruhe aus und setzten immer wieder die Flügelspieler mit Seitenverlagerungen schön in Szene. In der 59. Minute gelang den Schwarzweissen dann ein Kabinettstückchen: Brkic bedient Picci L. mit einem hohen Ball im gegnerischen Strafraum, dieser lässt den Ball gekonnt mit der Brust in die Laufrichtung von Cucuzza abtropfen, der wiederum denn Ball flach in die rechte Ecke einschieben kann. Ein herrlicher Treffer, der die Gastmannschaft noch mehr beflügelte. Nur 2 Minuten später stand es bereits 2:0. Nach einem Flachpass von Picci L. in die Mitte, übernahm Brkic das Spielgerät und versuchte es aus der Distanz. Ein gegnerischer Verteidiger fälschte dabei den Schuss entscheidend ab und schickte damit den Torhüter in die falsche Ecke. Der FC Aarwangen hatte nun das Spiel im Griff und es schien als ob die Partie sich zu einem Selbstläufer entwickeln würde. Dem war leider nicht so, denn bereits in der 72. Minute gelang dem Gastgeber der Anschlusstreffer nach einem schön getretenen Freistoss auf den ersten Pfosten, der in Torjägermanier per Kopf versenkt wurde. Leider ist der FCA noch immer sehr anfällig bei Standartsituationen und baut damit oft den Gegner unnötig wieder auf. Die Oberaargauer hatten zwar trotz des Gegentors die spielerische Oberhand behalten, doch es kam vermehrt Hektik in der Schlussphase auf. Zu einem Ausgleichstreffer kam es bis zum Schluss glücklicherweise nicht mehr. Die Bemühungen des SVS waren zwar da, doch die Angriffsversuche wurden oft zu inkonsequent geführt und so blieb es beim 1:2 Schlussresultat.


Der FC Aarwangen hat in dieser Partie zwei Gesichter gezeigt. Die Leistung in der ersten Halbzeit muss schnell wieder vergessen werden. Die Mannschaft muss für die letzten zwei Hinrundenspiele an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen. Schnelles, präzises Passspiel, Kämpfermentalität, Cleverness und mentale Stärke sind die Eigenschaften, welche dem FCA diesen Sieg unter erschwerten Bedingungen (sehr lange Absenzenliste) ermöglicht haben. Daher geht ein grosses Kompliment an die Jungs der ersten Mannschaft. Weiter so!

 

Fabio Picci


Prestigeträchtiger Derbysieg im Hubel!

Die 1. Mannschaft gewinnt das Derby gegen Roggwil auf einem schwer bespielbaren Hubel verdient mit 2:1. Bei einer kämpferischen Teamleistung sticht Brkic mit zwei Treffern hervor!

 

Der Aufwärtstrend bei der Elf des Trainerduos Wyss/Bracher scheint sich fortzusetzen. Bereits zu Beginn des Spiels hat der FCA mehr vom Spiel, verfehlt das Tor mit Distanzschüssen aber noch deutlich. So ist es Torhüter Wyss, der nach einem Freistoss der Gäste in der 10. Minute ein erstes Mal eingreifen muss. In der 23. Minute dann der Schock: Die Roggwiler werden nicht konsequent angegriffen und können von der rechten Seite in die Mitte flanken, wo Anliker am zweiten Pfosten vergessen geht und zum 0:1 für die Gäste einschieben kann. Aarwangen wirkt in der Folge etwas geschockt und kann nicht unmittelbar reagieren. Nach einer halben Stunde dann eine weitere gefährliche Aktion des FCR. Ein ansatzloser, strammer Volleyschuss verfehlt die Lattenoberkante nur knapp. Aarwangen bleibt in der Folge relativ harmlos und als sich schon alle mit dem knappen Pausenrückstand abgefunden haben, kehrt wieder Spannung in den Hubel zurück. L. Picci lässt sich im Strafraum clever über ein stehengelassenes Bein eines Roggwiler Verteidigers fallen und der Schiri pfeift Elfmeter. Brkic läuft an und verwandelt souverän unten rechts zum Ausgleich. In der zweiten Nachspielminute müsste dann sogar noch der Führungstreffer fallen, doch Jonas "JayJay" Jaisli wird alleine vor dem gegnerischen Torwart von hinten abgegrätscht und es bleibt beim Unentschieden zur Pause.

 

Die Gastgeber starten dann furios in die zweite Hälfte und bis zur 60. Minute versagt quasi die ganze Offensivabteilung einmal im Abschluss: E. Müller, M. Schütz, Jaisli und Brkic scheitern alle am gegnerischen Torwart oder eigenen Unvermögen. Da wenig später, nach einem wunderbaren, öffnenden Pass von Zulic und einer Flanke von Captain Schütz, auch der eingewechselte Moolan kläglich vergibt, scheint sich das grosse Manko der Aarwanger in den letzten Spielen zu bestätigen: DIE CHANCENAUSWERTUNG! Die Quittung erfolgt beinahe in der 70. Minute, als der Roggwiler Stürmer plötzlich aus dem Nichts alleine vor Wyss auftaucht, den Ball aber glücklicherweise neben dem Tor vorbeischiebt. Nach 74 Minuten dann die Erlösung: Nach einem Knaller ans Lattenkreuz von Edeljoker S. Cucuzza steht Brkic richtig und kann den Ball erben und gekonnt zum erstmaligen Führungstreffer einschieben - die Folge ist ein riesiger Jubel im Hubel! Roggwil wird zwar in den letzten Minuten noch zweimal im Ansatz durch Standars gefährlich, Torhüter Wyss bleibt aber Herr der Lage und die Aarwangen können den knappen Vorsprung mit einer kompakten Schlussviertelstunde nach Hause bringen.

 

Der FCA verdiente sich den zweiten Sieg in Folge unter Interimstrainer Wyss mit einer kämpferischen Leistung und insbesondere einer markanten Steigerung in der zweiten Halbzeit. Den Schwung gilt es nun mitzunehmen und den Aufwärtstrend in den verbleibenden drei Vorrundenspielen zu bestätigen.

 

Samuel Wüthrich

 

Hubel, Aarwangen - 120 Zuschauer

 

Aarwangen: Wyss; Niederhauser, Zulic, Jenzer, T. Schütz; Mathys (35. Blattmann), M. Schütz (68. Cucuzza, 89. L. Picci); Jaisli (66. Moolan), Brkic, L. Picci (84. Vucur); E. Müller


Zittersieg in Huttwil

Die erste Mannschaft gewinnt das Auswärtsspiel bei YF United Huttwil mit 2:3. Nach einer starken ersten Halbzeit macht es die Elf von Interims-Coach Wyss zum Schluss unnötig spannend und gibt fast noch einen Zweitorevorsprung preis.

 

Die Gäste aus Aarwangen sind von Anfang an bereit und greifen im Regen von Huttwil an. So dauert es nicht lange, bis Jonas "JayJay" Jaisli, der an diesem Samstag der auffälligste Aarwanger Offensivakteur ist, alleine vor dem Torwart steht und eiskalt zur frühen Führung einnetzt. In der Folge bleibt der FCA spielbestimmend, verpasst es aber, weitere Tore zu schiessen. So kommt es, wie es kommen muss und YF United gleicht nach einem Stellungsfehler der FCA-Hintermannschaft  alleine vor dem machtlosen Torhüter Wyss aus. In der Folge gelingt dem starken Jaisli der erneute Führungstreffer, viele weitere Chancen durch ebendiesen und auch Brkic bleiben aber ungenutzt und der FC Aarwangen verpasst es, bereits früh den Sack zuzumachen. Immerhin gelingt Getter Aeschlimann vor dem Pausenpfiff noch das Tor zum 1-3.

 

Nach der Pause wirken die Gäste aus Aarwangen etwas gelähmt und die Huttwiler erarbeiten sich etwas mehr Spielanteile. Lange plätschert das Spiel mit Halbchancen auf beiden Seiten vor sich hin, bis rund eine Viertelstunde vor Schluss nach einem schwach verteidigten Standard der Anschlusstreffer per Kopf fällt. In der Folge rennen die YF United Huttwil an und suchen gegen sichtlich müde Aarwanger den Ausgleichstreffer, der aber nicht mehr fällt. So holt sich die 1. Mannschaft den dritten Saisonsieg und kann sich wieder etwas gegen vorne orientieren.

 

Am kommenden Samstag steigt nun um 16:30 Uhr das Derby gegen den Erzrivalen aus Roggwil. Wir freuen uns auf viele Zuschauer!

 

Samuel Wüthrich


Last-Minute-Remis gegen den SC Burgdorf

Ein überlegener FC Aarwangen muss viel zu lange einem frühen 0:2 Rückstand hinterherlaufen und schafft es erst in den Schlussminuten einen Punkt aus der Partie zu sichern. So stand es nach hartumkämpften 90 Minuten 3:3. Dabei gilt es das ideenreiche Offensivspiel und die Kämpfermentalität hervorzuheben, welche dieses Comeback erst ermöglicht haben.

 

Der FC Aarwangen startete optimal in die Partie. Bereits in den ersten 10 Minuten konnte man mehrere Topchancen verzeichnen und hatte mehrheitlich den Ball in den eigenen Reihen. Dabei wurden die Flügelspieler der Hausherren immer wieder durch schöne Ballstafetten in Szene gesetzt. Besonders «JayJay Okocha» glänzte auf seiner rechten Seite mit vielen Flankenläufen. Umso überraschender war die 0:1 Führung der Burgdorfer in der 12. Minute, welche nach einem direkt getretenen Freistoss erfolgte. Es war der erste Torabschluss des Gastes, der sogleich zum ersten Tor der Partie führte. Der FC Aarwangen liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und behielt weiterhin das Zepter in der Hand. Die hundertprozentigen Torchancen für den Hausherren wurden immer mehr, diese wurden jedoch zu leichtsinnig liegen gelassen. Das rächte sich in der 20. Minute als die Burgdorfer völlig gegen den Spielverlauf ihre Führung ausbauen konnten. Auf der rechten Abwehrseite führte ein Abstimmungsfehler zum Ballverlust, welcher konsequent von den Gästen ausgenutzt wurde. Nun sah man sich gezwungen einen 2-Tore-Rückstand aufzuholen, doch die Heimmannschaft zeigte in dieser Situation Moral und kämpfte weiter. 10 Minuten später zahlte sich der starke Kampfgeist der Aarwanger aus, als nach einem schnellen Konter «JayJay Okocha» auf die Reise geschickt wurde. Dieser verwandelte souverän durch die Beine des Keepers und verkürzte somit zum 1:2. Anschliessend beruhigte sich das Spielgeschehen weitestgehend bis zur Halbzeitpause und es kam zu keinen nennenswerten Torszenen mehr.


Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die Erste: Der FC Aarwangen attackierte und der SC Burgdorf verteidigte. Erst eine Standartsituation in der 58’ ermöglichte den Schwarzweissen den Ausgleichstreffer. L.Picci versuchte es aus rund 20 Meter direkt auf den Kasten und zwang den Torhüter zu einer schwierigen Parade, welche das Spielgerät direkt auf den mitgelaufenen S.Wüthrich lenkte. Dieser bekundete anschliessend keine Mühe und schob zum verdienten Ausgleichstreffer ein. Endlich hatte man den Rückstand aufgeholt und war nun gewillt dieses Spiel zu drehen. Leider gelang dem SCB wenige Zeigerumdrehungen später der erneute Führungstreffer. Ein schöner Distanzschuss knallte an die Latte und von dort direkt auf die Füsse eines Burgdorf-Stürmers der problemlos zur 2:3 Führung verwandelte. Der FC Aarwangen schien nach diesem Treffer etwas geschockt und hatte Mühe auf den erneuten Rückstand schnell zu reagieren. Erst nach der Umstellung auf eine 3er-Abwehrkette konnte man sich wieder Torchance erarbeiten. Diese blieben jedoch alle ungenutzt und so musste man bis in die 93. Minute zittern als L.Picci nach einer Standartsituation aus dem Halbfeld den Kopf des eingewechselten E.Müller fand. Ein herrlicher Kopfball, welcher dem Heimteam kurz vor dem Schlusspfiff den verdienten Ausgleichstreffer bescherte.


Das extrem effiziente Spiel der Burgdorfer und die vielen ungenutzten Chancen der Aarwanger waren die Zutaten für dieses unterhaltsame Remis. Spielerisch hat die Equipe von S.Miccoli einen grossen Schritt nach vorne gemacht und bewiesen, dass sie auch guten Offensivfussball spielen kann. Auch die Kämpfermentalität ist zurückgekehrt und hat am Ende dafür gesorgt, dass man nicht mit leeren Händen dastand. Da man über lange Strecken dem Gegner überlegen war, trauert man ein wenig den zwei verlorenen Punkten hinterher. Bezieht man jedoch den unglücklichen Spielverlauf mit ein, muss man von einem erfolgreichen Comeback sprechen und die Leistung der Spieler honorieren.


Fabio Picci


Zweiter Saisonsieg für die 1. Mannschaft

In einer hart umkämpten Partie im Emmental gewinnt unsere erste Mannschaft beim FC Zollbrück mit 2:3! Aeschlimann mit einer Doublette und der eingewechselte S. Cucuzza erzielen die Tore.

 

Die Gäste aus Aarwangen starteten gut in die Partie und wollten sich für die dürftigen Leistungen zum Saisonstart rehabilitieren. Mit einigen sehenswerten Kombinationen aus der eigenen Defensive konnte sich der FCA immer wieder in die gegnerische Hälfte kombinieren. So entstand dann auch das 0:1 nach einer wunderbaren Ballstafette, die Getter Aeschlimann nach wunderbarer Vorarbeit von Blattmann abschloss. In der Folge stand dann der FC Zollbrück höher und gestand dem FCA weniger Raum zu und kam dadurch selbst zu einigen im Ansatz gefährlichen Möglichkeiten. Da diese ungenutzt blieben und Aeschlimann sowie Mathys weitere gute Torchancen für den FCA ungenutzt liessen, stand es zum Pausentee 0:1 für die Gäste aus dem Oberaargau.

 

Kurz nach der Pause dann die kalte Dusche! Der FCA vertendelte im Mittelfeld den Ball, die Hintermannschaft war noch nicht ganz zurück auf dem Platz und der Angreifer des Heimteams versenkte die Kugel von ausserhalb des Strafraums herrlich in die weite Ecke. Nun entwickelte sich ein Abnützungskampf mit Chancen auf beiden Seiten, wobei auch FCA-Torhüter Wyss die eine oder andere Parade zeigen konnte. Als Aeschlimann rund 20 Minuten vor Schluss nach einer unübersichtlichen und mehreren geblockten Schüssen im Strafraum der Zollbrücker die Übersicht behielt und zur erneuten Führung für den FCA traf, war die Erleichterung beim Gastteam gross. In der Folge drückte der FC Zollbrück vehement auf den Ausgleich und die Aarwanger Defensive kam einige Male etwas ins schwimmen. Vorne wurden aber auch mehrere Chancen fahrlässig ausgelassen, bis der eingewechselte S. Cucuzza nach rund 85 Minuten mit einem sehenswerten Weitschuss zum 1:3 traf. Das Heimteam aus Zollbrück warf noch einmal alles nach vorne und belagerte den Strafraum des FCA massiv, mehr als der 2:3 Anschlusstreffer kurz vor Ablauf der Nachspielzeit, bei dem der FCA nach einer Flanke den Gegenspieler am hinteren Pfosten völig freistehend einnicken liess, gelang ihnen aber nicht mehr.

 

So holte unsere 1. Mannschaft im fünften Saisonspiel den zweiten Sieg und konnte sich nach zuletzt schwachen Leistungen wieder etwas steigern. Den Aufwärtstrend gilt es am kommenden Samstag, ab 16:30 Uhr im heimischen Hubel gegen den SC Burgdorf, fortzusetzen.

 

Samuel Wüthrich

 

Tannschachen, Zollbrück - 50 Zuschauer

 

Aufstellung: Wyss, T.Schütz, Wüthrich, Jenzer, L.Picci; Mathys (Vucur), M.Schütz; Blattmann (S.Cucuzza), Brkic, Aguirre (Ullrich); Aeschlimann (Luong)


Erneute Niederlage im vierten Vorrundenspiel

Nach der Niederlage am vergangenen Dienstag gegen die AS Italica folgt bereits die nächste Enttäuschung. Der FC Aarwangen verliert das Heimspiel gegen den FC Herzogenbuchsee mit 0:2 und droht damit in eine Abwärtsspirale zu geraten. Der lustlose Auftritt der Schwarzweissen war auch für die Zuschauer im Hubel kein Spektakel. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels war der nötige Biss und die Kämpfermentalität der Hausherren zu spüren.

 

Dabei startete der FCA äusserst gut in die Partie. Schon nach zwei Zeigerumdrehungen stand «Getter» Aeschlimann alleine vor dem Tor, legte den Ball am Keeper vorbei und wurde anschliessend unsanft von den Beinen geholt. Der Unparteiische liess jedoch, zum Erstaunen aller, die Partie weiterlaufen. Das Heimteam liess sich dadurch nicht beirren und kreierte weitere gute Chancen aus dem Spiel. Besonders der neue Youngster R. Aguirre setzte sich auf dem rechten Flügel immer wieder durch und sorgte für gefährliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Nach den ersten 30 Minuten pendelte sich das Spiel jedoch wieder ein und gegen Ende der ersten Halbzeit kam auch der Gast aus Herzogenbuchsee zu mehreren guten Chancen, welche jedoch ungenutzt blieben.


Somit schickte der Schiedsrichter beide Mannschaften beim Stand von 0:0 in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff wurde der FCA kalt geduscht: in der 48’ und in der 52’ Minute musste das Heimteam zwei vermeidbare Tore hinnehmen. Der moralische Genickschlag war bei den Schwarzweissen sichtlich zu spüren. Man bekundete Mühe wieder in die Partie zu finden und so kam es, dass immer öfter mit langen Bällen operiert wurde. Diese unkreativen Angriffsversuche der Aarwanger endeten nur selten in eine konkrete Torchance. Erst in den letzten 10 Minuten schafften es die Platzherren den Druck auf die gegnerische Abwehr zu erhöhen. Schütz, Vucur und Aguirre verfehlten das Gehäuse der Buchser nur knapp nach schönen Distanzschüssen. Auch mehrere scharf getretene Eckbälle von Brkic brachten nochmal Gefahr im Strafraum der Gäste, doch der Ball wollte einfach nicht hinter der Linie landen. Noch schlimmer: 5 Minuten vor Schluss sah sich Niederhauser als letzter Mann gezwungen die Notbremse zu ziehen, um eine Eins-gegen-Eins Situation mit Torhüter Zingg zu verhindern. Die rote Karte war die logische Konsequenz. So endete dieses Spiel mit 21 Spielern auf dem Platz und dem Schlussresultat von 0:2.


An diesem Samstagnachmittag hat der FC Aarwangen 3 Punkte aus der Hand gegeben ohne gross Gegenwehr zu leisten. Nach einer spielerisch überzeugenden Startphase baute man kontinuierlich ab und verlor nach dem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit komplett den Kompass. Neben dem fehlenden Willen die Partie auf Biegen und Brechen umzudrehen, scheint auch die Kondition der ersten Mannschaft nicht für solche Aufholaktionen zu genügen. Es gilt nun die kommenden zwei Wochen intensiv zu nutzen, um die Defizite zu beheben und sich optimal auf das Spiel gegen den FC Zollbrück vorzubereiten.

 

Fabio Picci


Unentschieden im Derby

Die 1. Mannschaft trennt sich nach einer dürftigen Leistung 1:1 Unentschieden von Bützberg. Das Resultat widerspiegelt das Gezeigte und geht in Ordnung.

 

In einer ereignislosen 1. Halbzeit hatte der Gast aus Aarwangen zwar mehr Ballbesitz und kontrollierte das Geschehen. Jedoch war es der FC Bützberg, der mittels schnellen Vorstössen im Ansatz die besseren Tormöglichkeiten hatte. Beim FCA waren Abstimmungsprobleme und viele Unsicherheiten zu erkennen, was dazu führte, dass die erste nennenswerte Offensivaktion ein scharf getretener Eckball von Brkic in der 45. Minute war. Bützberg seinerseits stand sehr gut und wusste mit seinem geradlinigen Spiel zu überzeugen.

 

Nach der Pause war es der Gast aus Aarwangen, der kurzfristig etwas Druck aufbauen konnte. Jedoch scheiterte man am gegnerischen Torwart und am eigenen Unvermögen. Je länger der zweite Durchgang dauerte, desto zerfahrener wurde das Spiel wieder und der FC Bützberg tauchte auch wieder vermehrt in der Hälfte der Aarwanger aus. In der 62. Minute brach ein Bützberger Angreifer durch die passive Hintermannschaft des FCA durch und bezwang Torhüter Zingg in der entfernten linken Torecke. Die Aarwanger versuchten nun zu reagieren und kamen wieder etwas besser auf, scheiterten aber immer wieder an den gut organisierten Bützbergern. In der 84. Minute konnte Marco Schütz nach einer tollen Flanke von L. Picci zum verdienten Ausgleich einnicken, was noch einmal zu einer Schlussoffensive führte. Es fehlte aber an der letzten Entschlossenheit und so kam es am Ende zu einer gerechten Punkteteilung.

 

Bereits am Dienstag geht es im Stadion Hard in Langenthal gegen AS Italica mit der Chance zur Wiedergutmachung weiter. Anpfiff ist um 20:15 Uhr.

 

Aufstellung Aarwangen: Zingg; Mathys, Zulic (E. Müller), Wüthrich, L. Picci; M. Schütz; Moolan, Blattmann, Brkic, Rohrbach (Aguirre); Aeschlimann (Cucuzza)

 

Byfang Bützberg, 70 Zuschauer

 

Samuel Wüthrich


Geglückter Saisonauftakt der ersten Mannschaft im heimischen Hubel

Die stark dezimierte Mannschaft von Cheftrainer Stelvio Miccoli feiert den ersten Sieg in der 4.Liga-Saison 19/20. Mit 3:2 bezwingen die Hausherren den Gast aus Lotzwil zwar knapp, aber verdient. Die sehr jungen und lauffreudigen Lotzwiler machten dem FCA besonders in der zweiten Hälfte das Leben schwer. Dank einem abgeklärten Auftritt behielten die Aarwanger am Ende dennoch die Oberhand.

 

Die Absenzenliste des FCA vor diesem Spiel war lang: Vucur, Aeschlimann, Jaisli, Schütz T. und Niederhauser geniessen noch ihre wohlverdiente Sommerpause und Jenzer und Picci F. konnten verletzungsbedingt nur als Zuschauer mitwirken. Doch glücklicherweise waren die Herren Ullrich und Rodrigues aus der zweiten Mannschaft bereit diese Lücken zu schliessen.


Die Partie begann ausgeglichen und die beiden Kontrahenten agierten vorerst zurückhaltend. Die Zuschauer mussten sich somit zu Beginn mit einem trostlosen Mittelfeldgeplänkel begnügen. Nach der Startviertelstunde gelangen dem Gastgeber vermehrt schöne Offensivaktionen über die rechte Seite. Der FC Aarwangen übernahm zwar das Spieldiktat doch es fehlte die nötige Kreativität im Angriff. Oft war der letzte Pass ungenügend ausgeführt und es kam selten zu einer konkreten Chance aus dem Spiel heraus. So kam es wie es oft bei solchen Spielen kommen muss: Eine Standartsituation in der 36. Minute verhalf den Schwarzweissen zur 1:0 Führung. Wüthrich löste sich nach einem Brkic-Freistoss gekonnt von seinem Bewacher und köpfte das Spielgerät in die Maschen. Jetzt wirkte auch das Offensivspiel des FCA nicht mehr so ideenlos und es folgten weitere gute Chancen, welche bis zur 43. Minute ungenutzt blieben. Doch dann zauberte Brkic einen Weitschuss der Marke «Pjanic» aus dem Hut. Die Lotzwiler waren vielleicht mental schon in der Kabine, als sie den Mittelfeldakteur nach einem harmlosen Einwurf gewähren liessen. Dieser überlegte nicht lange, als der aufspringende Ball vor seinem starken linken Fuss war und kickte die Kugel aus rund 35 Meter unhaltbar in die obere linke Ecke. So stand es kurz vor der Pause bereits 2:0 für den FCA. Ein paar Minuten später beendete der Unparteiische die erste Halbzeit und schickte beide Mannschaften in die Kabinen.


In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas hektischer und die Lotzwiler profitierten vom unruhigen Spielfluss. Die Aarwanger kamen etwas verschlafen vom Pausentee zurück und produzierten auch mehr unnötige Fehlpässe als noch im ersten Durchgang. Diese unkonzentrierte Phase dauerte etwas lange an und ermöglichte dem FC Lotzwil-Madiswil eine bemerkenswerte Leistungssteigerung. Diese gipfelte in einen etwas fragwürdig gepfiffenen Elfmeter für die Gäste in der 65. Minute. Innenverteidiger Müller wurde aus kurzer Distanz angeschossen und berührte den Ball mit dem rechten Arm. Leider konnten auch die zahlreichen Reklamationen einiger FCA-Akteure den Schiedsrichter (erstaunlicherweise) nicht umstimmen. Die Lotzwiler nutzten den Penalty und feierten den Anschlusstreffer. Doch als die Lotzwiler noch am feiern waren, da pfiff der wuselige Schiedsrichter eine Minute später bereits den nächsten Strafstoss, diesmal für die Gastgeber. Cucuzza wurde nach einer verfehlten Schussabgabe noch unsanft von den Beinen geholt. Auch in dieser Situation konnte nicht von einem glasklaren Elfmeter die Rede sein. L. Picci war das herzlich egal und traf vom Punkt zum Zwischenstand von 3:1. Nach dieser kurzen hektischen Penaltyphase beruhigte sich das Spielgeschehen und die Partie plätscherte etwas vor sich hin. In den letzten 10 Minuten demonstrierte der FC Aarwangen, dass man sehr wohl eine kreative Offensivabteilung besass und verzauberte die Zuschauer mit sehenswerten Kurzpasskombinationen welche zu guten Chancen führten. In der letzten regulären Spielminute gelang dem FC Lotzwil-Madiswil einen schnell ausgeführten Konter, der zu einem schönen Anschlusstreffer führte. Dieser brachte nochmal Feuer in die Partie, doch letztlich kam dieser Treffer zu spät, um den aarwanger Sieg noch ernsthaft gefährden zu können.


So blieb es beim 3:2 Schlussresultat, welches unter dem Strich völlig in Ordnung geht. Die Mannschaft von Stelvio Miccoli hat die erste Prüfung gut bestanden, doch nun darf man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es gilt weiterhin hart weiterzuarbeiten und die Ferienrückkehrer schnell wieder in den Kader zu integrieren, um auf der Erfolgsstrasse bleiben zu können.

 

Fabio Picci


Cup-Aus in Runde 1

In einer auf schwachem Niveau ausgetragenen Cup-Partie unterliegt unsere 1. Mannschaft dem FC Gerzensee (3.) in der ersten Runde mit 4:6 nach Penaltyschiessen (2:2).

 

Nach der tollen Cup-Kampagne vom letzten Jahr wollte unser "Eis" erneut mit viel Elan ins erste Pflichtspiel der neuen Saison starten. Obwohl der Gegner aus Gerzensee mehr Ballbesitz hatte und den FCA in den Startminuten mit zwei Alluminiumtreffern gewaltig unter Druck setzte, war es das Heimteam, welches im Hubel nach einem Konter durch S. Cucuzza in Führung ging. Dieser war bereits zuvor alleine vor dem Gästetorwart gescheitert. In Sachen Alluminiumtreffer konnten die Aarwanger das Score bis zum Pausentee auf 2:2 stellen, wobei vor allem ein herrlicher Lattenknaller von Blattmann aus 25m erwähnenswert ist. Dennoch ging man nicht mit einer Führung in die Pause. Wenige Minuten vor dem Tee konnten die Gäste aus Gerzenseenach einem unnötigen Ballverlust im Aufbauspiel des FCA einen streng gepfiffenen Elfmeter treten, welchen sie problemlos zum Ausgleich nutzen konnten.

 

Nach der Pause kamen dann beide Teams zu weniger Offensivaktionen und das Spiel wurde etwas zerfahrener. Die fehlende Kondition und die vielen Abwesenden waren beiden Mannschaften anzumerken. Rund zehn Minuten vor Schluss hatte FCA-Flügel Ulrich jedoch einen Geistesblitz und lancierte mit einem perfekt getimten Heber in die Tiefe den heranbrausenden L. Picci, der gekonnt zur erneuten Führung für das Heimteam einschieben konnte. Ein durch den Schiedsrichter wiederum sehr streng gepfiffener Elfmeter nach einem klaren Ballspiel von Torhüter Wyss ermöglichte dem FC Gerzensee in der 89. Minute den Ausgleich zum 2:2. Der FCA vergab in den Schlussminuten auf eine fahrlässige Art und Weise den Sieg und scheiterte im anschlissenden Elfmeterschiessen nach 2 Fehlschüssen. Bis zum Saisonstart in 2 Wochen steht noch einige Arbeit an...

 

Samuel Wüthrich

 

Sportplatz Hubel - 30 Zuschauer


Klare Heimniederlage im heimischen Hubel

Der FC Aarwangen verliert das dritte Rückrundenspiel gegen den übermächtigen Gegner aus Herzogenbuchsee mit 0:4. Während man gegen Koppigen und Shqiponja noch einigermassen mithalten konnte, so war der Klassenunterschied zum FC Herzogenbuchsee an diesem Tag zu gross.

 

Die Partie startete gleich sehr turbulent für die Platzherren. Der FC Herzogenbuchsee setzte von der ersten Minute an die aarwanger Hintermannschaft unter Druck und erdrückte diese mit ihrem präzisen und schnellen Passspiel. Schon nach drei Zeigerumdrehungen hatte es der FC Herzogenbuchsee geschafft die Aarwanger mittels eines schnellen Konters ein erstes Mal zu bezwingen. Nach einer schnellen Finte verwandelte Sherifi ohne Mühe aus kurzer Distanz. Schon 15 Minuten später war es wieder Sherifi, der von der rechten Seite auf den heranstürmenden Gygax flankte. Dieser schob ohne Mühe zum 0:2 ein. Erst jetzt konnten sich die Schwarzweissen an den schnellen Spielrhythmus gewöhnen. Der FC Herzogenbuchsee hatte zwar immer noch das Zepter in der Hand, doch es gelang dem FCA hin und wieder das Spiel in der gegnerischen Platzhälfte zu gestalten. Doch auch die offensiven Bemühungen des Heimteams blieben bis zum Pausenpfiff viel zu harmlos.


Nach dem Pausentee änderte sich am Spielgeschehen wenig. Der FCH spielte diszipliniert weiter und liess dem FC Aarwangen keine Verschnaufpause. In der 50. Und 65. Minute erhöhte der Gast das Score um weitere zwei Tore durch das Sturmduo Gygax / Sherifi. Somit wurde das Spiel zu einem frühen Zeitpunkt entschieden und jede Hoffnung über ein mögliches Comeback der Aarwanger wurde im Keim erstickt. Von da an plätscherte die Partie etwas vor sich hin ohne nennenswerte Szenen zu generieren. An diesem Tag konnte dem FC Aarwangen kein Vorwurf gemacht werden. Im Gegensatz zu den letzten zwei Partien hatte man dieses Mal gegen den FCH zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine realistische Chance etwas am Spielgeschehen zu verändern. Aus diesem Grund bringt das Schlussresultat von 0:4 den Spielverlauf dieser Partie bestens zum Ausdruck.