Interview mit Samuel Wüthrich, Spieler der ersten Mannschaft.

Mit der ersten Mannschaft bist Du diesen Sommer in die dritte Liga aufgestiegen. Wie lief die Saison für Dich persönlich? Was war gut, woran musst Du noch arbeiten?

 

 

 

Der Schlüssel zum Aufstieg war sicherlich der Schritt, den wir als ganze Mannschaft gemacht haben. Wir standen in der Defensive besser als je zuvor seit ich in der ersten Mannschaft spiele und unsere Spielauslösung und die Kombinationen in der Offensive haben sich auch stets verbessert. Ein wichtiger Faktor waren zudem die Neuzuzüge um Emmanuel Müller, Emin Brkic, Fabio Picci, Robin Jenzer und Marc Schädler, welche sich in der letzten Saison super in unser Team integriert haben.

 

 

 

Persönlich erlebte ich eine Saison, die sich vor allem durch Konstanz auszeichnete. Nach einer schlechten Sommervorbereitung konnte ich eigentlich fast immer meine Leistung abrufen und kam auch zu sehr viel Spielzeit. Nun muss ich dringend daran arbeiten, dass ich am Ball noch etwas ruhiger werde.

 

 

 

Im Verein übernimmst Du neue Aufgaben. Welches Amt wirst Du in Zukunft ausüben?

 

 

 

An der diesjährigen GV kandidiere ich als Nachfolger des zurückgetretenen Spiko-Mitglieds Ivan Gerber. Gewählt bin ich ja noch nicht, aber ich bin doch guter Dinge, dieses Amt nächste Saison an der Seite von Christoph Schläpfer ausüben zu können.

 

 

 

Was hat Dich motiviert, dieses Amt auszuüben?

 

 

 

Ich habe Freude an der Entwicklung des FC Aarwangen in den letzten Jahren, es tut sich einiges! Als mich Ivan anfragte, zögerte ich zwar kurz, da ich ja als OK-Präsident unseres 40-jährigen Vereinsjubiläum gemerkt habe, wie viel Arbeit ein solcher Posten mit sich bringt, dennoch bin ich auch motiviert, unseren Verein gemeinsam vorwärts zu bringen.

 

 

 

Wie und wo siehst Du den FC Aarwangen in 5 Jahren?

 

 

 

Ich sehe den FC Aarwangen in 5 Jahren als etablierter Drittligaverein, wir sind im letzten Jahr mit einer sehr jungen Mannschaft aufgestiegen und haben auch jetzt vier junge Neuzuzüge mit Jahrgang 1999 erhalten. Ich sehe da sehr viel Potenzial, welches durch die Erfahrungen, die wir in unserer ersten Drittligasaison sammeln können, sicher nicht kleiner wird. Dennoch wird es in den nächsten Jahren nicht so einfach sein, in der 3. Liga zu bleiben. Wir werden hart arbeiten müssen.

 

 

 

Als Verein ist es wichtig, wieder mehr Juniorinnen und Junioren für den Fussball zu begeistern. Leider ist es im Fussball wie bei anderen Hobbies auch und die Zahl der jungen Vereinsmitglieder ist eher rückläufig. Dennoch sind sie die Zukunft unseres Vereins und da ist es mir sehr wichtig, ihnen ein gutes Angebot bieten zu können. Ausserdem möchte ich, dass der FC Aarwangen weiterhin so vorangetrieben wird, wie es in der letzten Zeit geschah. So rücken wir als Verein enger zusammen und können viel zusammen erreichen!